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	 xmlns:n="http://typo3.org/ns/GeorgRinger/News/ViewHelpers"><channel><title>Nachrichten</title><link></link><description></description><language>de-DE</language><copyright>Diözese Bistum Würzburg</copyright><pubDate>Mon, 11 May 2026 23:32:14 +0200</pubDate><lastBuildDate>Mon, 11 May 2026 23:32:14 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://kg.main-franken-katholisch.de/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" /><generator>TYPO3 EXT:news</generator><item><guid isPermaLink="false">news-72403</guid><pubDate>Mon, 11 May 2026 14:04:42 +0200</pubDate><title>Vielfältige Angebote des Medienhauses während des Katholikentags</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/vielfaeltige-angebote-des-medienhauses-waehrend-des-katholikentags/</link><description>Gesprächsreihe zum Journalismus, Einblicke in die Bistumszeitung, Infos zur Büchereiarbeit und Workshops zur Öffentlichkeitsarbeit</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) Das Medienhaus des Bistums Würzburg, Kardinal-Döpfner-Platz 5, bietet aus Anlass des 104. Deutschen Katholikentags eine Vielzahl von Veranstaltungen an. So gibt es in Zusammenarbeit mit der katholischen Journalistenschule ifp eine Gesprächsreihe zum Thema: „Wie arbeiten Journalistinnen und Journalisten?“ Journalistinnen und Journalisten berichten über Politik, Kirche, Kultur, Wirtschaft und vieles andere. Wie recherchieren sie? Wer entscheidet, was sie in Zeitung, Rundfunk und im Netz veröffentlichen? Welche Qualitätsstandards gelten? Wie gehen Medien damit um, wenn sie Fehler machen? Die Gesprächsreihe findet im Dompfarrsaal im Medienhaus der Diözese Würzburg statt.</p><p>Die Gäste und Termine sind:</p><p>Donnerstag, 14. Mai, 13 Uhr, Gesprächsgast Daniel Stahl, Themenchef der Main-Post; Moderation: Isolde Fugunt, Journalistische Direktorin beim ifp.</p><p>Freitag, 15. Mai, 13 Uhr, Gesprächsgast Toni Schlosser, Podcast-Host, „Bergfreundinnen“, Moderation Paul Frigger, ifp-Volontär im Medienhaus der Diözese Würzburg.</p><p>Samstag, 16. Mai, 13 Uhr, Gesprächsgast Bernward Loheide, Chefredakteur der Katholischen Nachrichtenagentur (KNA), Moderation: Isolde Fugunt, Journalistische Direktorin beim ifp.</p><p>Das Würzburger katholische Sonntagsblatt stellt außerdem unter dem Motto „Meine Bistumszeitung als zeitgemäßes Magazin. Glaubensfreude und spannende Geschichten im Würzburger katholischen Sonntagsblatt“ seine Arbeit vor. Termin ist von Donnerstag, 14. Mai, bis Samstag, 16. Mai, jeweils von 12 bis 12.45 Uhr im Dompfarrsaal und den Redaktionsräumen des Sonntagsblatts. Zu sehen ist außerdem die Ausstellung „175 Jahre Sonntagsblatt“.</p><p>Die Katholische Büchereifachstelle im Hinterhaus des Medienhauses hat von Donnerstag, 14., bis Samstag, 16. Mai, jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet und bietet Kaffee und Kaltgetränke an. Besucherinnen und Besucher erwartet zudem ein Infostand und ein Quiz rund um die Büchereiarbeit, eine Buchausstellung zum Thema „Mut“, eine Präsentation und Gelegenheit zum Ausprobieren der „Bibliothek der Dinge“. Die Büchereifachstelle bietet sich zudem als Rückzugsort für Familien an.</p><p>„Pfarrbriefservice.de“ veranstaltet während des Katholikentags im Medienhaus zwei Workshops. Am Freitag, 15. Mai, heißt es um 14.30 Uhr im Dompfarrsaal: „Turbo oder Rückwärtsgang? Wie KI Ihre Öffentlichkeitsarbeit beflügeln kann – und wo die Grenzen der Technik liegen.“ Am Samstag, 16. Mai, um 9.45 Uhr geht es im Dompfarrsaal um das Thema „Paragrafen-Check statt Panik-Modus: Rechtssicher durch die Gemeinde-PR“.</p><p>(2026/0470; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Foto abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Katholikentag 2026</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72388</guid><pubDate>Mon, 11 May 2026 12:00:00 +0200</pubDate><title>„Jeder ist willkommen!“ </title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/jeder-ist-willkommen-1/</link><description>Grußwort des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder an Katholikentags-Gäste</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg/München </strong>(KT/POW) Dr. Markus Söder, Ministerpräsident des Freistaats Bayern, freut sich auf den Katholikentag in Würzburg. In einem Grußwort an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hebt der Ministerpräsident vor Beginn der Großveranstaltung hervor, es sei „für den Freistaat eine besondere Ehre, dass der 104. Deutsche Katholikentag in der historischen Residenzstadt Würzburg“ stattfinde. Dabei sei der Katholikentag nicht nur ein Treffen für Katholikinnen und Katholiken, sondern für Menschen aller Konfessionen und Religionen offen: „Jeder ist willkommen!“, betont Söder.</p><p>Der christliche Glaube, der „in Bayern tief verwurzelt“ sei, werde auf dem Katholikentag sichtbar und stehe für ein „offenes, respektvolles und friedvolles Miteinander“, schreibt Söder. Diese Werte seien zugleich wesentlich für die Demokratie. Mit Bezug auf das biblische Leitwort des Katholikentags „Hab Mut, steh auf!“ unterstreicht der Ministerpräsident seinen Appell, „sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen und Verantwortung zu übernehmen“. Er wünscht den Teilnehmenden „fröhliche, besinnliche und inspirierende Momente“.</p><p>Ministerpräsident Söder nimmt an verschiedenen Veranstaltungen des Katholikentags teil, unter anderem an der Eröffnung am Mittwochabend, 13. Mai, um 18 Uhr auf dem Residenzplatz sowie als Interviewpartner im Gespräch mit Marc Frings, Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, am Samstagnachmittag, 16. Mai. Der Freistaat Bayern unterstützt den Katholikentag mit insgesamt drei Millionen Euro.</p><p>(2026/0466; E-Mail voraus)</p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Katholikentag 2026</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72379</guid><pubDate>Sun, 10 May 2026 16:00:20 +0200</pubDate><title>„Wir freuen uns, dass wir diese spannenden Gäste gewinnen konnten“</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/wir-freuen-uns-dass-wir-diese-spannenden-gaeste-gewinnen-konnten/</link><description>Alexander Dobrindt, Jean Asselborn und weitere Persönlichkeiten beim Katholikentag </description><content:encoded><![CDATA[<p class="Dachzeile1"><strong>Würzburg </strong>(KT/POW) Am Mittwoch, 13. Mai, beginnt der&nbsp;104. Deutsche&nbsp;Katholikentag&nbsp;in Würzburg.&nbsp;Seit der Veröffentlichung des Programms&nbsp;des&nbsp;Würzburger Katholikentags&nbsp;im März sind einige spannende Gäste&nbsp;hinzugekommen.&nbsp;Außerdem sind&nbsp;die&nbsp;freigehaltenen&nbsp;Podien&nbsp;der sogenannten&nbsp;„Weißen Flecken“&nbsp;inzwischen festgelegt&nbsp;und&nbsp;besetzt.&nbsp;&nbsp;</p><p>Am Donnerstag, 14. Mai,&nbsp;wird&nbsp;der&nbsp;Bundesinnenminister&nbsp;in&nbsp;der&nbsp;Veranstaltung&nbsp;„Frings&nbsp;fragt&nbsp;Alexander Dobrindt“ mit&nbsp;dem&nbsp;Generalsekretär des&nbsp;Zentralkomitees&nbsp;der deutschen Katholiken,&nbsp;Marc Frings,&nbsp;darüber sprechen, wie&nbsp;sich&nbsp;die Demokratie in Deutschland&nbsp;schützen lässt.&nbsp;</p><p>Für&nbsp;den ersten&nbsp;“Weißen Fleck”&nbsp;wurde das&nbsp;Thema&nbsp;„Warum sprechen wir nicht&nbsp;mehr&nbsp;über das Klima?“&nbsp;ausgewählt.&nbsp;Am&nbsp;Freitag,&nbsp;15. Mai,&nbsp;analysieren&nbsp;die&nbsp;Sprecherin&nbsp;für Sozialökologische&nbsp;Gerechtigkeit von Greenpeace, Baro&nbsp;Vicenta Ra&nbsp;Gabbert, die Journalistin Theresa Leisgang und die Klimaforscherin&nbsp;Miranda&nbsp;Schreurs,&nbsp;warum&nbsp;das größte Problem der&nbsp;Menschheit&nbsp;aus dem&nbsp;öffentlichen Diskurs&nbsp;verschwand.&nbsp;&nbsp;</p><p>Am Samstag, 16.&nbsp;Mai,&nbsp;geht&nbsp;es&nbsp;um die&nbsp;Zukunft&nbsp;des Multilateralismus&nbsp;mit der&nbsp;Frage „Nach wessen&nbsp;Regeln&nbsp;spielt die&nbsp;Welt?“. Dazu&nbsp;diskutieren&nbsp;der&nbsp;ehemalige&nbsp;luxemburgische Außenminister und&nbsp;Europapolitiker&nbsp;Jean Asselborn, die Würzburger Sozialethikerin&nbsp;Michelle Becka und Volker Perthes vom Institut für&nbsp;Internationale Politik und Sicherheit, Berlin.&nbsp;</p><p>„Wir freuen&nbsp;uns&nbsp;sehr, dass&nbsp;wir&nbsp;diese spannenden&nbsp;Gäste&nbsp;noch für den&nbsp;Katholikentag&nbsp;gewinnen konnten. Sie&nbsp;ergänzen unser Programm vortrefflich“,&nbsp;sagt&nbsp;Andreas Kratel,&nbsp;Leiter&nbsp;der&nbsp;Abteilung Katholikentage beim&nbsp;ZdK.&nbsp;</p><p>Alle Veranstaltungen mit Zeiten und Orten, inklusive aktueller Änderungen,&nbsp;sind&nbsp;im Programm des Katholikentags unter <a href="http://katholikentag.de/programm" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">katholikentag.de/programm </a>oder in der Katholikentags-App&nbsp;abrufbar.&nbsp;</p><p><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif">(2026/0469; E-Mail voraus)</span></span></p><p></p><p></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Katholikentag 2026</category><category>Würzburg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72378</guid><pubDate>Sun, 10 May 2026 15:51:37 +0200</pubDate><title>Generationenwechsel braucht Mut zur Veränderung</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/generationenwechsel-braucht-mut-zur-veraenderung/</link><description>Partnerschaften mit Tansania und Brasilien als Beispiel „lebendiger Tradition“– Bischof Dr. Franz Jung warnt vor Stillstand in Kirche und Gesellschaft – Bronzeplaketten für die Kathedralen als Zeichen der Verbundenheit</description><content:encoded><![CDATA[<p class="MsoBodyText"><strong>Würzburg </strong>(POW) Bischof Dr. Franz Jung hat einen gelingenden Generationenwechsel in Kirche und Gesellschaft als große Herausforderung bezeichnet. Übergänge zwischen alten und neuen Verantwortungsträgern seien „immer ein prekärer Moment“, sagte er am Sonntag, 10. Mai, in seiner Predigt beim Pontifikalamt anlässlich der Partnerschaft mit Mbinga und Óbidos im Würzburger Kiliansdom. Das gelte für Familienunternehmen ebenso wie für Vereine, Behörden oder Ordensgemeinschaften. An dem Gottesdienst nahmen auch Delegationen aus den Partnerbistümern Mbinga in Tansania und Óbidos in Brasilien teil, die für den 104. Deutschen Katholikentag angereist sind. Im Burkardushaus überreichte Bischof Jung im Anschluss Vertretern der beiden Partnerbistümer jeweils eine bronzene Plakette. Diese sollen in den Kathedralen von Würzburg, Mbinga und Óbidos angebracht werden und so auch ein sichtbares Zeichen der Verbindung über drei Kontinente hinweg sein. Bei einer Statio in der Krypta des Doms gedachte der Bischof auch seines am 10. Mai 2019 verstorbenen Vor-Vorgängers Dr. Paul-Werner Scheele.</p><p>Häufig scheitere ein Generationenwechsel daran, dass die bisher Verantwortlichen nicht loslassen könnten, erklärte Bischof Jung in seiner Predigt. Zugleich müssten die Nachfolgenden die Freiheit haben, „Dinge anders zu machen“, sagte er. Veränderung sei notwendig, um der ursprünglichen Mission treu zu bleiben. Mit Blick auf das Evangelium sagte Bischof Jung, auch Jesus habe seine Jünger auf die Zeit nach seinem Weggang vorbereitet. Entscheidend sei dabei der „Geist der Wahrheit“, der helfe, zwischen bloßer Anpassung an den Zeitgeist und starrem Traditionalismus zu unterscheiden.</p><p>Als Beispiel für eine gelungene Weiterentwicklung nannte der Bischof die Partnerschaften des Bistums Würzburg mit den Diözesen Mbinga in Tansania und Óbidos in Brasilien. Aus früheren missionarischen „Patenschaften“ sei eine „echte Partnerschaft auf Augenhöhe“ geworden. Heute profitierten alle Seiten von einem gegenseitigen Lernen und direktem Austausch zwischen Gemeinden, Schulen und Ordensgemeinschaften. „Das ist lebendige Tradition: die Dankbarkeit für den Ursprung und die früheren Verantwortungsträger, die Freude über die Weiterentwicklung über die Jahre, und jetzt das schöne Miteinander im Geben und Nehmen, von dem alle profitieren.“ Die Kirche müsse sich immer wieder neu positionieren, ohne ihre Grundlagen zu verraten, sagte der Bischof. Dazu gehörten auch schwierige ethische Fragen etwa zum assistierten Suizid oder zur politischen Haltung der Kirche.</p><p>Für den wegen Problemen bei den diözesanen Krankenhäusern verhinderten Bischof Bernardo Johannes Bahlmann von Óbidos grüßte der Priester Érisson Silva Santos die Gläubigen. „Möge unsere Partnerschaft in den Punkten Gemeinschaft, Missionarschaft und gegenseitige Fürsorge ein Vorbild sein für andere Diözesen.“ Den Gottesdienst gestalteten die Gäste aus Óbidos und Mbinga unter anderem mit einem brasilianischen Tanz, bei dem das Evangeliar durch den Dom zum Altar gebracht wurde, und einer Gabenprozession, bei der eine Gruppe aus Mbinga Kaffee, Avocados und Bananen nach vorne trug. Außerdem gaben beide Nationen musikalische Einlagen aus ihrer Heimat. Die beiden Lesungen im Gottesdienst und die Fürbitten wurden auf Portugiesisch und Kisuaheli vorgetragen.</p><p>Domkapitular Albin Krämer, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, wünschte beim Empfang im Burkardushaus den drei Partnerbistümern Würzburg, Mbinga und Óbidos, dass sie immer mehr von den jeweiligen Lebensbedingungen wissen, füreinander beten und sich im Glauben getragen wissen sowie aus dem Geist des Evangeliums heraus handeln, ganz nach dem Motto des 104. Deutschen Katholikentags: „Hab Mut, steh auf!“ Videos aus Óbidos und Mbinga gaben Einblicke in den Alltag der Menschen in Brasilien und Tansania.</p><p>Die Weltwärts-Freiwilligen Ryan Gustavo Souza da Silva aus Óbidos und Oliva Paulus Hyera aus Mbinga dankten für die in ihrer jeweiligen Heimat besondere Gelegenheit, in Deutschland eine neue Kultur und Sprache kennenzulernen. Maria Zepke, Referentin für den Weltfreiwilligendienst beim Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Würzburg, erklärte, durch den Einsatz von jungen Menschen aus Deutschland in Brasilien und Tansania und umgekehrt seien viele tiefe Freundschaften entstanden, die zum Teil schon seit Jahrzehnten Bestand hätten. Lameck Lawrence Nilongo aus Mbinga erklärte, zwischen den Partnerbistümern herrsche heute gegenseitiges Vertrauen und echter Zusammenhalt.</p><p>Nach den vielen vertrauensvollen Besuchen der Bischöfe in den drei Bistümern – beispielsweise besuchte Bischof Jung gemeinsam mit Bischof Ndimbo Óbidos – sei es jetzt an der Zeit, die Partnerschaft zwischen den drei Bistümern dauerhaft sichtbar zu machen, erklärte Bischof Jung. Er habe seit seinem Amtsantritt nicht zuletzt auch beim Weltjugendtag 2023 in Lissabon, zu dem Würzburg Gruppen aus beiden Partnerdiözesen mitnahm, erlebt, wie bereichernd und verbindend das Miteinander sich entwickele. Er übergab die Partnerschaftsplaketten an Bischof Ndimbo und Pfarrer Jorge Armado Pereira. Die Kunstwerke haben jeweils einen Durchmesser von etwa 30&nbsp;Zentimetern, sind aus Bronze und wiegen etwa acht Kilogramm. Zu sehen sind die drei beteiligten Kontinente, verbunden mit einer Linie, die einem großen Dreieck gleicht. Am Rand sind die Namen der Diözesen verzeichnet. Entworfen und hergestellt wurden die Plaketten von der Goldschmiede in Münsterschwarzach. Alexander Sitter vom Referat Weltkirche dankte dem Goldschmied Andreas Jurowski für die gute Zusammenarbeit.</p><p>Bischof Ndimbo sagte, die Bistumspartnerschaft habe die vor 37 Jahren angezielten Erwartungen mehr als erfüllt. Dafür sei er Gott und allen Menschen, die sich dafür einsetzten, sehr dankbar. Bischof Ndimbo zeigte sich sicher: „Die nächsten 37 Jahre werden nochmals besser. Dafür erbitte ich Gottes Segen.“</p><p>Susanne Warmuth und Klaus Veeh, welche die Partnerschaften mit Óbidos und Mbinga in den Anfängen begleiteten, zeigten sich zuversichtlich, dass sich die Verbindung weiter vertiefe. „Unsere Begegnungen – hoffentlich immer mit genügend Zeit für angenehme Dinge wie Tanz und Musik – sind ein gutes Gegenbeispiel für die leider allgegenwärtigen Konflikte in der Welt“, sagte Warmuth. „Wenn wir wie Jesus mit den Emmaus-Jüngern auf dem Weg miteinander gehen, dann bin ich mir sicher, dass alle Beteiligten die Begeisterung spüren, die wir in den Anfängen gespürt haben“, erklärte Veeh.</p><p>Am Nachmittag schloss sich ein Partnerschaftsfest im Würzburger Kilianeum an.</p><p class="MsoBodyText text-right"><span style="font-size:10pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><i>mh (POW)</i></span></span></span></p><p><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif">(2026/0468; E-Mail voraus)</span></span></p><p><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><b><i><u>Hinweis für Redaktionen:</u></i></b><i> Fotos abrufbar im Internet </i></span></span></p>]]></content:encoded><category>Weltkirche</category><category>Dom und Neumünster</category><category>Berichte</category><category>Katholikentag 2026</category><category>Mbinga</category><category>Obidos</category><category>Bischof Franz Jung</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72367</guid><pubDate>Sat, 09 May 2026 12:44:13 +0200</pubDate><title>Enge Verbindung über Kontinente hinweg spürbar</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/enge-verbindung-ueber-kontinente-hinweg-spuerbar/</link><description>Tansanisch-deutscher Begegnungstag ‒ Dipbach und Mkoha stärken ihre Pfarreipartnerschaft im Vorfeld des Katholikentags</description><content:encoded><![CDATA[<p class="western"><strong>Dipbach/Würzburg </strong>(POW) Einen Begegnungstag in der Pfarrei Sankt Ägidius in Dipbach (Landkreis Würzburg) hat im Vorfeld des 104. Deutschen Katholikentags in Würzburg die Delegation aus dem tansanischen Partnerbistum Mbinga am Freitag, 8. Mai, absolviert. <a href="https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/gaeste-aus-tansania-und-brasilien-im-bischofshaus/" target="_blank" class="external-link">Im Vorfeld des großen Glaubensfestes hat Bischof Dr. Franz Jung bereits Delegationen aus Tansania und Brasilien im Bischofshaus willkommen geheißen. </a>Die rund 30 Gäste aus dem Bistum Njombe (Tansania) sowie den Partnerdiözesen Óbidos (Brasilien) und Mbinga (Tansania) absolvieren bis zum Start des Katholikentags am Mittwoch, 13. Mai, ein umfangreiches Rahmenprogramm, berichtet die Pfarrei.</p><p>Für die Dipbacher sei der Besuch von John C. Ndimbo, Bischof von Mbinga, eine besondere Ehre gewesen. Er feierte zum wiederholten Mal mit ihnen Gottesdienst. Bei einem Besuch vor neun Jahren in Würzburg habe Ndimbo auch einen „ganz normalen Gottesdienst in einer kleinen Dorfkirche“ erleben wollen. Damals fiel die Wahl auf Dipbach. Das Pontifikalamt im Juni 2017 habe etliche Dorfbewohner so bewegt, dass sie „Mitarbeiter Gottes“ werden wollten.</p><p>„Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenige Arbeiter“, berichtete Bischof Ndimbo seinerzeit von Projekten in seinem Land. „Von diesen Worten haben wir uns anstecken lassen“, erinnerte Inge Holzleitner an die Anfänge der im Mai 2018 gegründeten Pfarreipartnerschaft mit Mkoha. Das Dorf mit rund 7500&nbsp;Einwohnern liegt etwa 40&nbsp;Kilometer von Mbinga entfernt. Seither seien tiefe Freundschaften gewachsen. Dipbacher reisten nach Tansania und unterstützten dort ein Wasserleitungsprojekt sowie den Bau eines Kindergartens.</p><p>„Es freut uns sehr, dass wir heute Gelegenheit haben, ein herzliches ,Vergelts Gott' zu sagen“, lobte Bischof Ndimbo die „innige Partnerschaft, den persönlichen Austausch und die sehr gute Entwicklung“. Beim Begegnungsfest lernten Pfarrer Helmut Rügamer, Leiter des Pastoralen Raums Bergtheim-Fährbrück, dessen Pastoralteam sowie die Dipbacher auch Pfarrer Thadei Ngwalo kennen. Ihm übertrug Bischof Ndimbo im September 2024 die Verantwortung für die Pfarrei Mkoha.</p><p>Der Bischof und Father Ngwalo zählten zu den zehn Personen aus Tansania, die sich im Dipbacher Pfarrheim mit dem Arbeitskreis Mbinga der Diözese zum Austausch trafen. In Kleingruppen stellten sie die Seelsorge, das Alltagsleben sowie die Visionen und Träume von Frauen und Jugendlichen in den zwei Ländern gegenüber. Nicht nur für Burkhard Pechtl, Afrikareferent des Bistums Würzburg, war dieser enge Austausch ein besonderes Erlebnis. „Hier zeigt sich die Weltkirche im Kleinen“, deutete er die Begegnung.</p><p>Der Tag in Dipbach werde in Erinnerung bleiben, waren sich die Beteiligten einig. Er war geprägt von persönlichem Austausch, dem Gottesdienst mit dem Chor „Canti.cum“, von Geschenken, einem fröhlichen Fest auf dem Dorfplatz einschließlich fränkischer Bratwürste mit Sauerkraut. Es traten zudem die Püssensheimer Musikanten und die Tanzgruppe aus Kürnach auf. Die Gäste aus Afrika boten Lieder und Tänze aus ihrer Heimat dar. Spätestens als die afrikanischen Gäste bei den fränkischen Rundtänzen mitmachten, sei die enge Verbindung über Kontinente hinweg spürbar gewesen.</p><p class="western"><span style="line-height:100%">(2026/0467; E-Mail voraus)</span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><i><u><b>Hinweis für Redaktionen:</b></u></i><i><span style="text-decoration:none"> Fotos abrufbar im Internet</span></i></span></p>]]></content:encoded><category>Weltkirche</category><category>Berichte</category><category>Katholikentag 2026</category><category>Mbinga</category><category>Würzburg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72353</guid><pubDate>Fri, 08 May 2026 12:42:23 +0200</pubDate><title>Sonderführungen: Schätze aus der Universitätsbibliothek</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/sonderfuehrungen-schaetze-aus-der-universitaetsbibliothek/</link><description>Würzburg (POW) Die Zentralbibliothek am Hubland der Universität Würzburg zeigt anlässlich des 104. Deutschen Katholikentags am Samstag, 16. Mai, bei zwei Sonderführungen Handschriften und Zeugnisse aus über 1000 Jahren Buch- und Glaubensgeschichte.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Führungen starten um 13&nbsp;beziehungsweise 16 Uhr. Im Rahmen der Führungen wird auch das weltberühmte „Kiliansevangeliar“ aus der Würzburger Dombibliothek zu sehen sein. „Seit dem Beginn der Mission im Maingebiet fand der christliche Glaube seinen Ausdruck in besonderen Büchern und Texten. Sie schenkten Orientierung und boten Halt auch in bedrückenden Zeiten. Sie waren Glaubenssymbole, wie das sogenannte „Kiliansevangeliar“ aus dem sechsten Jahrhundert, immer wieder überarbeitet, neu gefasst und wie eine Reliquie verehrt seit über einem Jahrtausend“, schreibt die Universität. Die Zentralbibliothek ist barrierefrei erreichbar und gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Parkmöglichkeiten befinden sich in der Tiefgarage. Hinweise zur Anfahrt und Barrierefreiheit auf der <a href="https://www.bibliothek.uni-wuerzburg.de/a-z/anfahrt/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Webseite der Universität</a>. Die Teilnahme an den Führungen ist kostenlos. Anmeldung mit Auswahl der gewünschten Uhrzeit über das Anmeldeformular im <a href="https://eveeno.com/schaetze-universitaetsbibliothek" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Eveeno-Portal</a>.</p><p>(2026/0464; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Foto abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Veranstaltungen</category><category>Katholikentag 2026</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72351</guid><pubDate>Fri, 08 May 2026 11:29:02 +0200</pubDate><title>Ehrenamt sichtbar machen</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/ehrenamt-sichtbar-machen/</link><description>Bistum Würzburg setzt beim Katholikentag ein sichtbares Zeichen für die Menschen hinter dem freiwilligen Engagement</description><content:encoded><![CDATA[<p class="MsoBodyText"><strong>Würzburg </strong>(POW) Mit einer Button-Aktion möchte das Bistum Würzburg beim 104. Deutschen Katholikentag vom 13. bis 17. Mai die Vielfalt ehrenamtlichen Engagements sichtbar machen. Unter dem Motto „Mein Engagement. Mein Button.“ erhalten ehrenamtlich engagierte Besucherinnen und Besucher verschiedenfarbige Anstecker, die jeweils unterschiedliche Einsatzbereiche kennzeichnen – etwa im sozialen, ökologischen, kirchlichen oder kulturellen Bereich.</p><p>Die Initiative knüpft an den Aufruf des Bundespräsidenten zum Ehrentag an und rückt die Bedeutung freiwilliger Arbeit in Kirche und Gesellschaft in den Fokus. „Freiwilliges Engagement ist das Rückgrat unserer Gesellschaft – und in besonderer Weise auch unserer Kirche“, erklärt Bischof Dr. Franz Jung. Die Aktion mache sichtbar, wie viele Menschen sich täglich für andere einsetzen. „Engagement verdient Anerkennung und öffentliche Aufmerksamkeit.“</p><p>Die Buttons tragen den einheitlichen Schriftzug „freiwillig engagiert“ und sollen auch als Gesprächsanlass dienen. „Wir wollen Menschen ermutigen, ihr Engagement mit Stolz zu zeigen“, sagt Birke Schmidt, Referentin für Ehrenamtsförderung im Bistum Würzburg. Die Aktion solle Begegnungen und Austausch&nbsp; fördern, neue Impulse für ehrenamtliches Engagement geben und deutlich machen: Engagement ist lebendig, vielfältig und mitten im Leben.</p><p>Ziel sei es, bestehendes Engagement zu würdigen und zugleich weitere Menschen dafür zu gewinnen. Über den Katholikentag hinaus solle so sichtbar werden, wie viele Menschen sich freiwillig engagieren. Gerade auch im kirchlichen Kontext gestalteten viele Frauen und Männer das gesellschaftliche Miteinander aktiv mit, zum Beispiel in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, beim Unterstützen von&nbsp; Geflüchteten, als Gottesdienstbeauftragte und Begräbnisleitungen, in der Trauer- und Notfallseelsorge oder im Einsatz für ältere Menschen.</p><p>(2026/0463, E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Katholikentag 2026</category><category>Ehrenamt</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72350</guid><pubDate>Fri, 08 May 2026 10:59:21 +0200</pubDate><title>Kirchenradio am Sonntag: Residenzplatz wird zur Konzertbühne</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/kirchenradio-am-sonntag-residenzplatz-wird-zur-konzertbuehne/</link><description>Würzburg/Aschaffenburg/Schweinfurt/Miltenberg (POW) Mit Christi Himmelfahrt verbinden die meisten Menschen den Vatertag mit oftmals feucht-fröhlichen Ausflügen. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Doch was verbirgt sich wirklich hinter dem christlichen Fest, und wie erklärt man es Kindern? Darüber macht sich der Autor der Reihe „Hör mal zu“ in den Sendungen der Hörfunkredaktion des Bistums Würzburg am Sonntag, 10. Mai, Gedanken. Eine Ordensfrau erklärt, was wirklich hinter diesem Fest steckt. Vor 60 Jahren wurden am Vorabend von Christi Himmelfahrt die neuen Glocken des Würzburger Kiliansdoms geweiht. Zum Jubiläum hat sich eine Kinderreporterin das Geläut genau angeschaut. Am Mittwoch, 13. Mai, beginnt in Würzburg der 104. Deutsche Katholikentag. Bei einem „Abend der Begegnung“ präsentieren sich alle Regionen des Bistums, und es gibt auch einiges zum Probieren – beim Dekanat Aschaffenburg etwa „Ökumenische Bratwürste“. Während des Katholikentags kann man auf dem Residenzplatz kostenlose Konzerte erleben. Darunter Bodo Wartke, der vor zwei Jahren mit „Barbaras Rhabarberbar“ bekannt wurde. Auf einer kleineren Bühne tritt das Projekt „Showdown“ auf. Ein Reporter erklärt, was sich dahinter verbirgt. Radio Charivari Würzburg berichtet im Veranstaltungstipp über eine Tour zu bedeutenden jüdischen Stätten in Wertheim und Laudenbach. In Bad Brückenau wird eine Kräuterführung angeboten. Mehr dazu auf Radio Gong Schweinfurt. Die Sendung „Cappuccino – Ihr Kirchenjournal am Sonntagmorgen“ läuft jeweils sonntags von 8 bis 10 Uhr auf <a href="http://www.meincharivari.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Radio Charivari Würzburg</a>. Ebenfalls sonntags von 8 bis 10 Uhr sendet <a href="http://radiogong.com/funkhaus/sw" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Radio Gong Schweinfurt</a> die Sendung „Kreuz und quer – Das Kirchenmagazin“. Das Kirchenmagazin „Gott und die Welt“ auf <a href="http://www.primavera24.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Radio Primavera</a> ist jeweils sonntags von 7 bis 8 Uhr zu hören.</p><p>(2026/0457; E-Mail voraus)</p>]]></content:encoded><category>Kurzmeldungen</category><category>Katholikentag 2026</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72349</guid><pubDate>Fri, 08 May 2026 10:50:47 +0200</pubDate><title>Sonntagsblatt: Hinter den Kulissen des Katholikentags</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/sonntagsblatt-hinter-den-kulissen-des-katholikentags/</link><description>Würzburg (POW) Der Katholikentag findet nach über 100 Jahren vom 13. bis 17. Mai 2026 erstmals wieder in Würzburg statt.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Welche Highlights die Besucherinnen und Besucher erwarten, darüber berichtet die aktuelle Ausgabe des Würzburger katholischen Sonntagsblatts vom 10. Mai. Seelsorge in der Kneipe? Beim Katholikentag finden Gesprächssuchende auch bei Bier und Schoppen offene Ohren. Insgesamt 20 sogenannte Kneipenseelsorgerinnen und -seelsorger sind in der Innenstadt unterwegs und offen für Gespräche. Erkennbar sind sie an ihren Hoodies mit dem Aufdruck „Kneipenseelsorge“. Auf der Kirchenmeile des Katholikentags präsentieren sich zudem 350 Organisationen – darunter Bistümer, Verbände, Orden, Gremien und Initiativen. Die Stände erstrecken sich vor allem entlang des Mains zwischen Alter Mainbrücke und Talavera. „Mut machen – Teilhabe ermöglichen“, lautet ein Leitgedanke des Katholikentags. Die Veranstalter wollen Programm und Veranstaltungsorte so gestalten, dass möglichst viele Menschen teilnehmen können. Inklusionsaktivistin Evi Gerhard setzt sich besonders für diese Barrierefreiheit ein und erläutert, wie sie die Maßnahmen beim Katholikentag einschätzt. Für den Pfarrbrief-Experten Johannes Simon steht eine Premiere an: 32 Jahre nach seinem ersten Katholikentag wird er die Veranstaltung erstmals als privater Besucher erleben. In den vergangenen 30 Jahren hat er kaum einen Katholikentag verpasst, denn meist war er für das Netzwerk Pfarrbriefservice.de im Standdienst im Einsatz. Im Sonntagsblatt erzählt Simon von seinen Erfahrungen.</p><p>(2026/0454; E-Mail voraus)</p>]]></content:encoded><category>Kurzmeldungen</category><category>Katholikentag 2026</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72348</guid><pubDate>Fri, 08 May 2026 10:22:09 +0200</pubDate><title>„Kirche in Bayern“: Pop-up-Store wirbt für Katholikentag </title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/kirche-in-bayern-pop-up-store-wirbt-fuer-katholikentag/</link><description>Würzburg (POW) Ein leerstehender Laden wird zur Werbefläche für den Glauben: In Bad Brückenau macht ein Pop-up-Store Lust auf den Katholikentag in Würzburg. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Denn der Countdown läuft: nur noch wenige Tage, bis sich Tausende Christen in Würzburg zum 104. DeutschenKatholikentag treffen. Darüber berichtet das ökumenische Fernsehmagazin „Kirche in Bayern“ in seiner Sendung am Sonntag, 10. Mai. Durch das Programm führt Bernadette Schrama. Die „Münchner Insel“ liegt mitten in der Innenstadt. Sandstrand und Palmen findet man dort nicht, dafür aber Hilfe, wenn die Sonne im Leben gerade nicht scheinen mag. Fortgesetzt wird der Bericht über zwei katholische Priester in Bayern aus zwei – vermeintlich – unterschiedlichen Welten. Joachim Bayer ist Pfarrer auf dem Land in Unterfranken, Pfarrvikar Gregor Schweizer ist Seelsorger in der Großstadt München. Der Auftrag ist für beide derselbe: da sein für die Gemeinde und die Menschen – egal ob beim Ehekurs oder Trauergespräch. Aber sie sind eben auch Menschen, die Pausen brauchen und Hobbys haben. Der Mai ist der Marienmonat. Bei der „Werdenfelser Wallfahrt“ am 1. Mai bei Regensburg kommen jedes Jahr viele Gläubige an der Waldkapelle zusammen. Im Mittelpunkt steht die Verehrung der sogenannten Werdenfelser Madonna. Ein Beitrag widmet sich der katholischen Jugendseelsorge&nbsp;des Erzbistums Bamberg. Diese hat sich für einen Gottesdienst der Weltraumsaga Star Wars angenähert.&nbsp; „Kirche in Bayern“ ist nahezu flächendeckend in ganz Bayern zu sehen, und zwar sonntags jeweils auf den Lokalsendern sowie im Internet auf <a href="http://wotsch.tv" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">wotsch.tv</a>. Informationen im Internet unter <a href="http://www.kircheinbayern.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.kircheinbayern.de</a>.</p><p>(2026/0461; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Foto abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Kurzmeldungen</category><category>Katholikentag 2026</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72345</guid><pubDate>Fri, 08 May 2026 07:53:41 +0200</pubDate><title>Newsletter Mai/Juni 2026</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/newsletter-mai-juni-2026/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Newsletter des Dekanates Bad Kissingen für die Monate Mai/Juni ist online gestellt und kann heruntergeladen werden.<br />Neue Ideen und Beiträge sind jederzeit willkommen. Bitte im Dekanatsbüro Bad Kissingen bis zum 20. des Monats melden.<br /><strong>Bitte beachten Sie, dass die nächste Ausgabe wieder eine Doppelausgabe für die Monate Juli + August 2026 wird!</strong></p>]]></content:encoded><category>Bad Kissingen</category><category>Einzugsgebiet Bad Kissingen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72344</guid><pubDate>Fri, 08 May 2026 07:41:33 +0200</pubDate><title>Newsletter Sonderausgabe zum Katholikentag 2026 in Würzburg</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/newsletter-sonderausgabe-zum-katholikentag-2026-in-wuerzburg/</link><description>104. Deutscher Katholikentag vom 13.-17. Mai 2026 - 
Großveranstaltung, 5 Tage, beten, diskutieren, feiern...</description><content:encoded><![CDATA[<p><font size="2" face="Arial">Hab Mut, steh auf! - Der Satz aus dem Markusevangelium ist das Leitwort für den 104. Deutschen Katholikentag vom 13. - 17. Mai 2026 in Würzburg.</font></p><p><font size="2" face="Arial">Er lädt dazu ein, Mut zu schöpfen und mitzumachen. Ob beim großen Gottesdienst auf dem Residenzplatz, bei Podien und Konzertbesuchen oder beim Austausch mit anderen in der Stadt.</font><br /><br /><font size="2" face="Arial">Das Dekanat Bad Kissinge hat anlässlich des Katholikentages eine Sonderausgabe des Newsletters mit einem kleinen Ausschnitt von Veranstaltungen erstellt.</font><br /><br /><font size="2" face="Arial">Wir wünschen viel Freude bei der Lektüre. Gerne dürfen Sie diesen auch weiterleiten an weitere Interessenten.</font></p>]]></content:encoded><category>Bad Kissingen</category><category>Einzugsgebiet Bad Kissingen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72343</guid><pubDate>Fri, 08 May 2026 07:26:46 +0200</pubDate><title>Wort zum Sonntag 10.05.2026</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/wort-zum-sonntag-10052026/</link><description>Bernd Keller, Ehe- und Familienseelsorger im Landkreis Bad Kissingen</description><content:encoded><![CDATA[<p class="western"><strong>Kirche geht!</strong></p><p>Dieser Satz klingt harmlos – ist aber eigentlich eine Provokation. Denn er bedeutet: Kirche, wie wir sie kennen, geht zu Ende. Eine gewordene Kirchengestalt aus dem 20.Jahrhundert, mit vielen schönen Gebäuden, Strukturen und klaren Regeln verliert ihre Selbstverständlichkeit. Das tut weh. Es verunsichert. Und doch ist es ehrlich: Vieles, was lange getragen hat, trägt nicht mehr.</p><p>Aber „Kirche geht“ heißt auch: Kirche bewegt sich. Sie bleibt nicht stehen. Sie geht hinaus, dorthin, wo Menschen leben. Vielleicht ist genau das die eigentliche Rückkehr zum Ursprung: Jesus war nie Verwalter von Strukturen, sondern immer unterwegs. Mitten unter den Menschen, in den Häusern, an Tischen und auf dem Boden, in der Natur, auf Wegen … am Kreuz und im Himmel.</p><p>Wir stehen mitten in einer Gleichzeitigkeit: Altes vergeht – und Neues wächst. Und dieses Neue ist oft leise, unscheinbar, kaum sichtbar. Aber es ist da.</p><p>Kirche lebt auf verschiedenen Ebenen. Im Großen – mit Mittleren und im ganz Kleinen.</p><p>Da ist zum Beispiel der Katholikentag nun bei uns in Würzburg: Tausende Menschen, große Bühnen, Diskussionen, Gottesdienste, sichtbare Kirche in ihrer ganzen Vielfalt. Und gleichzeitig geschieht Kirche am Küchentisch einer Familie, wenn gemeinsam gestritten, versöhnt und gebetet wird. Oder in einer kleinen Hausgemeinde, die sich regelmäßig trifft, um das Leben zu teilen und im Glauben zu wachsen. Beides ist Kirche. Vielleicht wird „das Kleine“ künftig tragender und notwendiger sein als „das Große“ - mindestens ist es „die Basis“, wie einst Maria, die sagte: „Ich bin bereit, mir geschehe nach deinem Wort, denn ich trage dich unter meinem Herzen!“</p><p>Ein zweites Beispiel: Die perfekt vorbereitete Sonntagsmesse mit Orgel, liturgischer Ordnung und vertrauten Abläufen. Und daneben die spontane Begegnung – ein Gespräch vor der Kirche, ein Gebet am Krankenbett, ein ehrliches Zuhören. Oft sind es genau diese unscheinbaren Momente, in denen Menschen etwas von Gottes Nähe spüren. Vielleicht mehr als im perfekten Ablauf.</p><p>Das stellt uns vor eine unbequeme Frage:</p><p>Vertrauen wir mehr auf unsere Formen und Gestalt(ung) – oder auf Christus in uns und in unserer Mitte?</p><p>Jesus Christus ist die eigentliche Quelle. Nicht wir. Nicht unsere Institutionen. Christus ist die Sonne. Und wir? Wir sind höchstens Spiegel, die sein Licht weitergeben.</p><p>Wie in der Mobilität: Lange lebten wir von fossilen Brennstoffen – scheinbar zuverlässig, aber endlich und schädlich.</p><p>Jetzt wächst etwas Neues: Energie aus Sonne, Wasser und Wind. Noch nicht perfekt, aber zukunftsfähig. So ähnlich ist es auch mit Kirche. Das Alte verschwindet nicht sofort. Aber das Neue ist schon da. Ich nenne es gerne im pastoralen Alltag: „Regenerative Pastoral und Seelsorge“.</p><p>Im Evangelium dieses Sonntags (Johannes 14,15–21) sagt Jesus: Wir leben in Gott – und Gott lebt in uns. Das ist keine Theorie. Das ist eine Zusage. Denn es heißt: Kirche ist nicht zuerst das, was wir organisieren. Kirche ist das, was Gott in uns be-lebt.</p><p>Am Muttertag wird das besonders greifbar. Gott ist nicht nur wie ein barmherziger Vater. Gott ist auch wie eine stillende Mutter. Ursprung unseres Lebens, tragende Kraft, untrennbare Nähe. So wie wir durch den Bauchnabel mit unserer Mutter verbunden waren, so sind wir geistlich durch Gottes Geistkraft verbunden. Diese Verbindung kann keine Krise zerstören.</p><p>Und genau darin liegt Liebe und Hoffnung:</p><p>Kirche geht. Ja, sie geht zu Ende in einer bestimmten Form. Und das ist nicht nur traurig und anstrengend – es ist notwendig.</p><p>Aber Kirche geht auch weiter und wächst neu. Sie geht mit uns. Durch uns. In uns.</p><p>Überall dort, wo Menschen aus dieser Verbindung mit Gott leben – wo sie lieben, leiden, hoffen und glauben – da geschieht Kirche.</p><p>Vielleicht kleiner. Vielleicht leiser. Aber vielleicht auch nahbarer und authentischer.</p><p>Kirche geht – weil Gott als die Liebe ist und bleibt.</p><p>P.s.: Als kleine 2-minütige Vertiefung empfehle ich die Eingabe in „YouTube“: Kirche geht und freshX</p><p>Bernd Keller, Ehe und Familienseelsorger im Landkreis Bad Kissingen<br />&nbsp;</p>


]]></content:encoded><category>Bad Kissingen</category><category>Einzugsgebiet Bad Kissingen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72314</guid><pubDate>Thu, 07 May 2026 11:37:37 +0200</pubDate><title>Gäste aus Tansania und Brasilien im Bischofshaus </title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/gaeste-aus-tansania-und-brasilien-im-bischofshaus/</link><description>Bischof Dr. Franz Jung empfängt Katholikentagsteilnehmende aus der Weltkirche</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg/Njombe/Mbinga/Óbidos</strong> (POW) Rund 30 Gäste aus Tansania und Brasilien hat Bischof Dr.&nbsp;Franz Jung am Mittwoch, 6. Mai, im Würzburger Bischofshaus empfangen. Sie werden am 104.&nbsp;Deutschen Katholikentag in Würzburg teilnehmen und zuvor ein umfangreiches Rahmenprogramm absolvieren.</p><p>Die Gruppen stammen aus den Würzburger Partnerbistümern Mbinga (Tansania) und Óbidos (Brasilien) sowie dem Bistum Njombe (Tansania), mit dem die Katholische junge Gemeinde (KjG) im Bistum Würzburg eine Partnerschaft pflegt. Bischof Jung erklärte, er freue sich sehr, dass Gäste aus Afrika und Südamerika am Katholikentag teilnehmen. Er wünschte allen einen angenehmen und anregenden Aufenthalt.</p><p>Zum Dank für die herzliche Begrüßung sangen die Gruppen jeweils ein geistliches Lied aus ihrer Heimat: Die Frauen und Männer aus Tansania ließen ein Loblied auf die Auferstehung erklingen, die Gäste vom Amazonas besangen die Verkündigung der Frohen Botschaft.</p><p>Bischof John C. Ndimbo, Bischof von Mbinga, dankte im Namen beider Landesgruppen für den herzlichen Empfang. Er freue sich auf den Katholikentag. Eine ähnliche Veranstaltung gebe es in Tansania nicht. Bischof Jung aß nach der Begegnung noch mit den Gästen im Priesterseminar zu Mittag.</p><p>Bis zum Katholikentag stehen verschiedene Aktivitäten auf dem Programm der Delegationen. Unter anderem gestalten die Gäste aus Brasilien eine Firmung in der Aschaffenburger Stiftskirche mit und besuchen die Pfarrei Hammelburg, die eine Partnerschaft mit dem Ort Juruti Velho unterhält. Die Gäste aus Tansania sind in verschiedenen Pfarreien zu Besuch und besichtigen das Müllheizkraftwerk in Würzburg.</p><p class="text-right">mh (POW)</p><p>(2026/0448; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Weltkirche</category><category>Berichte</category><category>Katholikentag 2026</category><category>Bischof Franz Jung</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72297</guid><pubDate>Wed, 06 May 2026 16:43:19 +0200</pubDate><title>Partnerschafts-Mix vereint Leckeres aus Unterfranken, Tansania und Brasilien</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/partnerschafts-mix-vereint-leckeres-aus-unterfranken-tansania-und-brasilien/</link><description>Würzburg/Mbinga/Óbidos (POW) Die Partnerschaft zwischen den Bistümern Würzburg, Mbinga in Tansania und Óbidos in Brasilien können Interessierte sich jetzt auch auf der Zunge zergehen lassen.</description><content:encoded><![CDATA[<p class="Dachzeile2"><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Pünktlich zum 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg gibt es jetzt eine Frucht-Nuss-Mischung, die typische Produkte aus den drei Ländern zusammenbringt: Der „Partnerschafts-Mix“ vereint Paranüsse aus Brasilien, Cashewkerne aus Tansania und getrocknete Zwetschgen aus Unterfranken. Die 200-Gramm-Packungen sind beim Katholikentag an den Servicepunkten in der Stadt erhältlich und kosten pro Stück 6,50 Euro. Ein aufgedruckter QR-Code verlinkt auf eine Internetseite mit näheren Informationen zur Partnerschaft der drei Diözesen Würzburg, Mbinga und Óbidos. Kostenlose Kostproben wird es beim Katholikentag am Bistumsstand am Oberen Markt geben.</span></span><br />&nbsp;</p><p class="Dachzeile2"><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif">(2026/0449; E-Mail voraus)</span></span><br />&nbsp;</p><p class="Dachzeile2"><em><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Fotos abrufbar im Interne</span></span></em></p>]]></content:encoded><category>Weltkirche</category><category>Kurzmeldungen</category><category>Katholikentag 2026</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72296</guid><pubDate>Wed, 06 May 2026 15:50:42 +0200</pubDate><title>Iron Maiden im Ohr, Deadline im Nacken</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/iron-maiden-im-ohr-deadline-im-nacken/</link><description>Berliner Künstlerduo „Innerfields“ malt unweit der Neubaukirche eine großformatige Zukunftsvision Würzburgs – Fünf Tage, eine Wand: Street-Art-Projekt im Auftrag des Katholikentags</description><content:encoded><![CDATA[<p class="Dachzeile1"><strong>Würzburg</strong> (POW) Aus der Lautsprecherbox tönt „2 Minutes to Midnight“ von Iron Maiden. Ganz so knapp vor dem Ende ist es für das Berliner Künstlerduo „Innerfields“ noch nicht. Aber der Zeitplan ist ambitioniert: Bis Freitagabend, 8. Mai, soll ihr knapp 120 Quadratmeter großes Wandgemälde hinter dem Ceresbrunnen an der Kreuzung von Neubau- und Schönthalstraße in der Würzburger Innenstadt fertig sein. Holger Weißflog und Jakob Bardou malen es im Auftrag des 104. Deutschen Katholikentags. Und der beginnt am 13. Mai. „Uns hält nur der Regen auf“, sagt Weißflog. Aber seit dem Niederschlag am Dienstag hat die Gerüstbaufirma auf Bitte der Künstler über die oberste Etage des Gerüsts eine schützende Plane gehängt. Diese Gefahr ist gebannt. Der Zeitrahmen aber bleibt.</p><p>„Wir setzen uns immer ein Fünf-Tages-Limit. Aus Rücksicht auf unsere Familien“, erklärt Bardou. Zwischen sechs und zehn solcher großformatiger Wandgemälde malt das Duo nach eigener Auskunft pro Jahr. Ansonsten seien es Gemälde auf Leinwand, in Formaten zwischen 1,20 Meter auf 0,6 Meter bis hin zu Formaten von zehn auf zwei Meter. „Unser größtes Wandgemälde haben wir in Georgien geschaffen. Das hatte 600 Quadratmeter“, sagt Weißflog.</p><p>Bardou malt gerade an den Details eines Frauengesichts. Akribisch vergleicht er sein Schaffen mit der laminierten Vorlage. Darin ist das Gesamtwerk mit einem Koordinatensystem überzogen. „Ohne diese Hilfe lässt sich eine solche Fläche nicht perspektivisch korrekt bemalen“, erklärt er. Fast eine halbe Stunde lang malt er an den Schatten am Kinn. „Wir müssen gerade bei den Gesichtern sehr genau arbeiten. Hier erkennt auch ein ungeschultes Auge Fehler sehr schnell.“</p><p>Seit Montagmorgen, 9 Uhr, malen die beiden Künstler in Würzburg. Schon in ihrer Jugend Ende der 1990er Jahre malten und sprühten sie gemeinsam an geduldeten und erlaubten Flächen in ihrer Heimatstadt Berlin. „Unseren ersten Auftrag bekamen wir 1999, seit 2008 ist es unser Beruf“, erzählt Weißflog. Und der führte das Duo schon an viele Orte. Der jüngste Auftrag führte „Innerfields“ vor zwei Wochen nach Havanna.</p><p>In Würzburg mussten sie in einem ersten Schritt Tiefengrund auftragen, damit die ursprüngliche Wandfarbe sich nicht mit ihren Malfarben vermischt und alles verschmiert. In einem zweiten Schritt trugen sie eine rote Grundfarbe auf. Dann ging es an das eigentliche künstlerische Schaffen, Ganz oben spannt sich ein Bogen wie ein Gewölbe über dem Wandbild. Das Motiv, das unter anderem ein Getreidefeld mit Kornblumen darin, ein surreal fliegendes E-Lastenrad und eine Schaukel zeigt, entwickelten die Künstler bei einem Workshop in Würzburg gemeinsam mit rund 35 Personen. Es zeigt eine positive Zukunftsvision Würzburgs. „Die Bildsprache ist etwas anders als das sonst für uns üblich ist. Aber wenn man an der Wand eines Klosters gegenüber der Neubaukirche für den Katholikentag und oberhalb des Ceresbrunnens malt, muss man dem auch gerecht werden“, sagt Weißflog. Dennoch wollten sie „ohne Heilige und Engelchen auskommen“, betont Bardou.</p><p>In der obersten Etage malt Weißflog an den Personen im fliegenden E-Bike. „Das ist ein fantastisches Element, ein absichtlicher Störfaktor, der dafür sorgt, dass das Bild nicht zu platt wirkt.“ Zusätzlich lassen die Künstler bewusst bei Figuren wie den fliegenden Tauben an den Rändern schmale Streifen der roten Grundierung durchblitzen. „Das erzeugt eine gewisse Lebendigkeit. Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn ein Bild totgemalt wird“, sagt er.</p><p>Eine Go-Pro-Kamera am Gerüst nimmt alle paar Minuten ein Foto der Künstler beim Arbeiten auf. Daraus entsteht später ein Zeitrafferfilm für Social Media. „Muss sein, ohne kommt man heute als Künstler praktisch nicht mehr vor“, erklärt Bardou.</p><p>Nach Abschluss ihres Werks fahren die beiden Künstler wieder zurück in ihre Heimat. „Ganz früher gab es am Ende immer noch eine offizielle Abnahme durch die Auftraggeber. Das hatten wir aber schon lange nicht mehr. Die Leute wissen, dass sie uns vertrauen können“, sagt Weißflog.</p><p><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><i>mh (POW)</i></span></span></p><p><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif">(44 Zeilen/2026/0450; E-Mail voraus)</span></span></p><p><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><b><i><u>Hinweis für Redaktionen</u></i></b><i>: Fotos abrufbar im Internet</i></span></span></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Katholikentag 2026</category><category>Würzburg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72278</guid><pubDate>Tue, 05 May 2026 17:44:35 +0200</pubDate><title>Wort zum Sonntag 03.05.2026</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/wort-zum-sonntag-03052026/</link><description>Ralf Sauer,
Sozialpädagoge und Koordinator im Pastoralen Raum Bad Brückenau und an der Jugendbildungsstätte Volkersberg</description><content:encoded><![CDATA[<p class="western"><span style="font-size:13pt"><b>O himmlische Frau Königin!</b></span><br /><br />Der Wonnemonat Mai steht vor der Tür, der in unserer fränkischen Heimat seit jeher ganz besonders Maria gewidmet ist. Mit ihm beginnen die Wallfahrten und die Maiandachten. Vielerorts erklingt wieder ein Lied, das für viele fast so etwas wie eine kirchliche Heimatmelodie ist: „O himmlische Frau Königin“ - eines meiner Lieblingskirchenlieder. Da ist von Würzburg, dem Schlossberg, dem hohen Dom, dem Dorfkirchlein und den Muttergottes-Statuen an den fränkischen Häusern die Rede.<br /><br />Dieses Lied ist mehr als ein vertrauter Klang unserer Kindheit und unserer Kirchenräume. Es ist ein Zeugnis aus schwerer Zeit. Vom Jesuiten Friedrich Spee im Jahr 1628 geschrieben, mitten in einer Epoche von Angst, Ungerechtigkeit und Gewalt, setzt es einen leisen, aber kraftvollen Gegenakzent. Unsere Würzburger Bischöfe waren damals Fürstbischöfe - das heißt mehr Fürsten und Politiker als Bischöfe. Sie hatten auch die weltliche Gerichtsbarkeit inne, pressten die Bauern mit der Abgabe des Zehnten aus und verbrannten unschuldige Menschen als Hexen. Während Fürstbischöfe mit harter Hand regierten, Menschen im Namen der Kirche ausgegrenzt, ausgebeutet, verfolgt und getötet wurden, stellt das Lied eine andere Wirklichkeit in den Mittelpunkt: Maria – nicht als Herrscherin der Macht, sondern als „Mutter mild“, als schützende „Herzogin Frankens“.<br /><br />Hier begegnen sich zwei Welten: Die eiserne Faust der Macht und die offene Hand der Barmherzigkeit. Während Menschen unter Druck stehen und leiden, wird Maria angerufen als die, die ihre „Hand schützend über das Frankenland hält“, aus der ein „Gnadenstrom“ fließt. In dieser Spannung liegt bis heute eine tiefe Wahrheit: Wo Macht sich verhärtet, braucht es umso mehr Orte und Zeichen der Milde. Das Lied weiht den „Schlossberg“ Maria, auf den das Volk den Zehnten zum Fürstbischof bringen muss.<br /><br />Ein solcher Ort ist für viele Rhöner der Maria Ehrenberg. Wer die 254 Stufen hinaufsteigt und oben die Weite erlebt, spürt vielleicht etwas von dem, was Menschen seit Jahrhunderten dorthin zieht: die Sehnsucht nach Trost, nach Hoffnung, nach einem Gegenüber, das nicht verurteilt, sondern einlädt. Das Gnadenbild von der „Mutter der Barmherzigkeit“ zeigt genau das: Eine Mutter, die mit einer Hand einlädt, zu ihr zu kommen, und mit der anderen Hand auf Christus verweist – auf den, der Leben und Leid mit uns geteilt hat.<br /><br />Vielleicht liegt darin auch eine leise Anfrage an uns und an unsere Kirche heute: Wofür stehen wir? Für Strenge und Abgrenzung oder für Nähe und Barmherzigkeit? Für das Rechthaben oder für das Mitfühlen?<br /><br />Der Marienmonat Mai ermutigt uns, neu hinzusehen. Im Innehalten, im Gebet, im Lied. Vielleicht spüren wir dabei etwas von dieser sanften Kraft, die nicht laut ist, aber trägt. Vielleicht singen und hören wir dann das alte Lied mit neuen Ohren – als Hoffnungslied. Als Erinnerung daran, dass es eine andere Weise gibt, miteinander zu leben: Mit mehr Herz, mehr Vertrauen und mehr Barmherzigkeit.<br /><br />Ich wünsche uns allen einen froh machenden Marienmonat Mai.<br /><br />Ralf Sauer<br />Sozialpädagoge und Koordinator im Pastoralen Raum Bad Brückenau und an der Jugendbildungsstätte Volkersberg</p>]]></content:encoded><category>Bad Kissingen</category><category>Einzugsgebiet Bad Kissingen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72259</guid><pubDate>Tue, 05 May 2026 09:04:02 +0200</pubDate><title>Ein Festival für Glaube, Kultur und Politik</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/ein-festival-fuer-glaube-kultur-und-politik/</link><description>104. Deutscher Katholikentag in Würzburg – Was Besucher wissen müssen – Antworten auf häufig gestellte Fragen</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) Am Mittwoch, 13. Mai, beginnt in Würzburg der 104. Deutsche Katholikentag. Im Folgenden beantwortet Dominik Großmann, Referent für die Ausrichtung des Katholikentags, wichtige Fragen rund um die Großveranstaltung (<a href="http://www.katholikentag.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.katholikentag.de</a>).</p><p><em>Was ist ein Katholikentag überhaupt?</em></p><p>Ein Katholikentag ist ein fünftägiges Festival für Kultur, Politik und Gesellschaft – und natürlich Glaube und Spiritualität.</p><p><em>Muss ich katholisch sein, um teilzunehmen? </em></p><p>Nein, man muss nicht katholisch sein. Jeder und jede ist willkommen, egal ob zweifelnd oder suchend, andere Konfession oder andere Religion.</p><p><em>Was wird geboten?</em></p><p>Es gibt ein buntes Programm mit über 900 Veranstaltungen. Ein Drittel davon ist aus dem Kulturbereich. Dann natürlich Gottesdienste, Bibelwerkstätten, Gebete, aber auch Podiumsdiskussionen zum Thema Politik oder Angebote zu den Lebenswelten Familie, Jugend, Kinder und Senioren.</p><p><em>Wie familienfreundlich ist der Katholikentag?</em></p><p>Der Blick für Familien ist an vielen verschiedenen Stellen da. In der App sind beispielsweise explizit alle Spielplätze in der Stadt ausgewiesen. Der Katholikentag greift auf die Wickelmöglichkeiten zurück, die in der Stadt schon vorhanden sind, beispielsweise im Matthias-Ehrenfried-Haus in der Bahnhofstraße. Es wird eine Kinderbetreuung geben, bei der man für bis zu zweieinhalb Stunden seine Kinder abgeben und dann andere Veranstaltungen besuchen kann. In einer Schule wird zudem eine eigene Familienübernachtung im Gemeinschaftsquartier eingerichtet.</p><p><em>Wurde an Menschen mit Behinderung gedacht?</em></p><p>Es gibt einen Fahrdienst, den man als Mensch mit Behinderung anfragen kann. Das braucht allerdings ein bisschen Vorlauf. Am besten melden sich die Personen bereits im Vorfeld bei der Katholikentags-Geschäftsstelle. Zudem wurde versucht, so viele Veranstaltungsorte wie möglich barrierefrei auszuwählen. Bei allen, bei denen das nicht der Fall ist, ist es in der Katholikentags-App vermerkt. Bei ausgewählten Veranstaltungen sind Gebärdendolmetscher dabei.</p><p><em>Welche Veranstaltungen sind kostenpflichtig und in welche können Interessierte ohne ein Katholikentagsticket gehen?</em></p><p>Vereinfacht gesagt: Alles, was open air an öffentlichen Plätzen in der Stadt stattfindet, ist ohne Ticket zugänglich. Auch alle Gottesdienste – auch in Kirchen – sind ohne Ticket zugänglich. Eine Besonderheit: Die Demokratiekirche in der Marienkapelle am Markt ist indoor und kein Gottesdienst. Dennoch ist sie auch ohne Ticket zugänglich.</p><p><em>Wo komme ich noch kurzfristig an ein Ticket?</em></p><p>Online lässt sich bis zum Samstag, 16. Mai, ein Ticket erwerben. Wer ein analoges Ticket kaufen will, kommt einfach in die Stadt. Es gibt drei Servicepunkte, an denen man Tickets kaufen kann: Einer steht direkt am Hauptbahnhof, einer wird am Oberen Markt und einer wird an der Kirchenmeile an den Mainwiesen stehen. Es gibt auch eine spezielle Abendkarte. Wer sich genau informieren will: <a href="http://katholikentag.de/Karten" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">katholikentag.de/Karten</a>.</p><p><em>Gibt es zusätzliche Fahrten im Öffentlichen Nahverkehr, um dem erwarteten Besucherandrang gerecht zu werden?</em></p><p>Die Veranstaltungsorte wurden sehr zentral ausgewählt und befinden sich nahezu vollständig innerhalb des „Bischofshuts“, also im Wesentlichen im Innenstadtbereich. Daher ist fast alles zu Fuß gut erreichbar. Trotzdem kann man natürlich auch die Straßenbahn nutzen. Die Straßenbahn wird an allen Tagen im Werktagstakt fahren, das heißt ab 6 Uhr morgens im Zehn-Minuten-Takt beziehungsweise am Samstag ab 9 Uhr. Zudem fahren Sonderzüge aus Kitzingen, Nürnberg, Schweinfurt und Gemünden. Diese werden am Donnerstag und am Sonntag vor allem zu den Großgottesdiensten fahren. Im Katholikentagsticket ist auch ein ÖPNV-Ticket mit eingeschlossen. Dieses gilt an den Veranstaltungstagen für das gesamte NVM-Gebiet (Nahverkehr Mainfranken).</p><p><em>Wer kümmert sich um die medizinische Betreuung?</em></p><p>Beim Katholikentag sind die Malteser aus ganz Deutschland immer stark präsent. Sie stellen Notärzte, Sanitäter, Rettungswägen, Krankenwägen. Es gibt verschiedene Unfallhilfsstellen, die in der Stadt auch sichtbar und erkennbar sind. Zusätzlich laufen die Malteser mit Notfallrucksäcken Streife, und in großen Veranstaltungshallen wird auch immer Sanitätsdienst vor Ort sein</p><p><em>Wie stelle ich mir aus den 900 Veranstaltungen mein Programm zusammen?</em></p><p>Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder man kauft das Programmheft als gedrucktes Exemplar und schmökert es durch. Oder aber man nimmt die digitale Version, entweder auf der Website oder in der App. Darin kann man beispielsweise nach Schlagworten filtern. Man kann tageweise suchen und das Programm auch nach Themen aufgliedern. Wer sich vor allem für die Kulturveranstaltungen interessiert, sucht nach der Kultur und kann dann noch einmal unterteilen, beispielsweise in Musik, Theater, Kabarett, und dann seine Favoriten zusammenstellen. Im digitalen Bereich kann ich diese auch mit einem Sternchen markieren und habe dann quasi automatisch chronologisch sortiert in der App mein persönliches Programm. Gegebenenfalls kann ich noch einmal ausfiltern, wenn ich etwa zwei zeitgleiche Veranstaltungen ausgewählt habe. Darüber hinaus gibt es auch Angebote, die nicht terminlich gebunden sind, zum Beispiel die Kirchenmeile.</p><p><em>Lohnt es, während des Katholikentags auch einfach mal nur durch die Stadt zu laufen?</em></p><p>Auf jeden Fall. Es gibt verschiedene Kulturbühnen, wo einfach Leben sein wird, wo man auch mal stehenbleiben kann. Weniger ist hier sicher mehr. Lieber ganz bewusst auswählen. Eine, zwei, vielleicht drei Alternativen – und dann einfach mal gucken, was rund um einen herum noch so passiert.</p><p class="text-right"><em>&nbsp;Die Fragen stellte Anna-Lena Ils (Radioredaktion des Bistums Würzburg)</em></p><p>(1926/0439; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Foto abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Katholikentag 2026</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72253</guid><pubDate>Mon, 04 May 2026 16:34:38 +0200</pubDate><title>Weitere Liveübertragungen vom Katholikentag </title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/weitere-liveuebertragungen-vom-katholikentag/</link><description>​​​​​​​Würzburg (POW) Beim 104. Deutschen Katholikentag werden am Freitag, 15. Mai, und Samstag, 16. Mai, jeweils um 7.30 Uhr die heiligen Messen aus dem Würzburger Kiliansdom bei Bibel TV Fernsehen, auf dem lokalen Fernsehsender TV Mainfranken per Kabel, auf Bibel TV online sowie dem YouTube-Kanal des Bistums Würzburg übertragen. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Den Gottesdienst am 15. Mai zelebriert Weihbischof Paul Reder, die Messfeier am 16. Mai Bischof Dr. Franz Jung. Das Glockenkonzert an Christi Himmelfahrt, 14. Mai, wird von 11.30 bis 12.15 Uhr live auf TV Mainfranken sowie im YouTube-Kanal des Bistums ausgestrahlt.</p><p><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif">(1926/0438; E-Mail voraus)</span></span></p>]]></content:encoded><category>Dom und Neumünster</category><category>Kurzmeldungen</category><category>Katholikentag 2026</category><category>Weihbischof Paul Reder</category><category>Bischof Franz Jung</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72249</guid><pubDate>Mon, 04 May 2026 15:54:13 +0200</pubDate><title>Gottesdienst mit Bischof Jung und Lobpreis in der tectake-Arena</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/gottesdienst-mit-bischof-jung-und-lobpreis-in-der-tectake-arena/</link><description>Würzburg (POW) Aus Anlass des 104. Deutschen Katholikentags in Würzburg findet am Freitagabend, 15. Mai, von 19 bis 22 Uhr ein geistliches Großevent für junge Menschen statt. Unter dem Titel „The Tabernacle“ werden in der tectake-Arena, Stettiner Straße 1, bis zu 3000 Jugendliche und junge Erwachsene ab 15 Jahren erwartet. </description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Einlass ist ab 18 Uhr. Inhaltlich soll „The Tabernacle“ insbesondere junge Menschen ansprechen und ihnen einen persönlichen Zugang zum Glauben ermöglichen. Der Name verweist auf das Tabernakel als Ort der Gegenwart Gottes. Der Abend verbindet nach Angaben der Veranstalter Elemente eines klassischen Gottesdienstes mit modernen Ausdrucksformen. Geplant sind Lobpreis, Gebet, geistliche Impulse sowie eine heilige Messe mit Bischof Dr. Franz Jung. Zudem treten zwei Lobpreis-Bands auf, ergänzt durch Vorträge. „Wir träumen von einer Generation, die in lebendiger Beziehung mit Gott lebt, von Herzen, die von Jesus neu entflammt werden“, sagt Samuel Tussing, 21-jähriger Initiator der Veranstaltung. Das spendenbasierte Event wird von jungen Katholiken aus verschiedenen Gemeinden und Netzwerken, darunter CHARIS Deutschland, Jugend für Kirche und Global2033, organisiert. Unterstützt wird die Veranstaltung von den Medienpartnern EWTN, Die Tagespost und K-TV. Kostenlose Eintrittskarten und nähere Informationen im Internet unter <a href="http://www.thetabernacle.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.thetabernacle.de</a>.</span></span></p><p><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif">(1926/0437; E-Mail voraus)</span></span></p>]]></content:encoded><category>Veranstaltungen</category><category>Katholikentag 2026</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72178</guid><pubDate>Thu, 30 Apr 2026 12:22:00 +0200</pubDate><title>Motorradpower auf dem Paradeplatz</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/motorradpower-auf-dem-paradeplatz/</link><description>„Spirit-Biker“ und „Jesus-Biker“ vom Untermain unternehmen gemeinsame Motorradwallfahrt zum Katholikentag nach Würzburg</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) Der Katholikentag bringt sie zusammen: Zum ersten Mal werden „Spirit-Biker“ und „Jesus-Biker“ am Mittwoch, 13. Mai, dem Beginn des 104. Deutschen Katholikentags in Würzburg, gemeinsam auf Motorradwallfahrt gehen. Um 12 Uhr mittags wollen sie mit ihren Maschinen auf dem Paradeplatz hinter dem Kiliansdom ankommen. Weihbischof Paul Reder wird sie im Rahmen von „5 nach 12“ im Kiliansdom gemeinsam mit anderen Gruppen begrüßen. Im Anschluss treffen sich alle zur Begegnung auf dem Paradeplatz.</p><p>Die von Diakon i. R. Werner Schüßler gegründeten „Spirit-Biker“ sind in Westerngrund (Landkreis Aschaffenburg) beheimatet. Immer wieder gehen sie auf Tour zu Wallfahrtsorten in der näheren und weiteren Umgebung. 40 Kilometer entfernt, in Schaafheim bei Großostheim (Landkreis Darmstadt-Dieburg/Hessen), haben die „Jesus-Biker“ ihr Zentrum. Deutschlandweit bekannt geworden sind sie durch ihre Friedensfahrten nach Rom. Zuletzt haben sie 2025 Papst Leo ein besonders gestaltetes Motorrad überreicht, das anschließend für einen guten Zweck versteigert wurde.</p><p>„Wir sind unterwegs, um Glaube zu er-fahren“, erklären Vertreter der beiden Motorradfahrergruppen ihr Ziel. Das Motto des Katholikentages „Hab Mut, steh auf!“ verbänden sie mit dem Anspruch, ihren Glauben auch zu bekennen. Tatsächlich fallen die „Jesus-Biker“ auch durch ihre Kutten auf, auf denen in großen Lettern „Jesus Christus – Weg, Wahrheit, Leben“ steht. „Sie zu tragen, erfordert manchmal schon ein bisschen Mut“, erzählt Klaus Dempewolf von den „Jesus-Bikern“.</p><p><iframe src="https://bistumwuerzburg.podigee.io/312-spirit-und-jesusbiker-auf-dem-katholikentag/embed?context=external" style="border: 0" border="0" height="380" width="100%"></iframe></p><p>An den weiteren Katholikentags-Tagen findet jeweils der Orgelimpuls „5 nach 12“ mit Domorganist Professor Stefan Schmidt statt: eine Viertelstunde Auszeit mit Impuls, Musik von der Domorgel und anschließender Möglichkeit zur Domführung. Das dafür benötigte Extraticket ist in der Dominfo, Domstraße 40, erhältlich.</p><p class="text-right">bv (POW)</p><p>(1926/0426; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Foto abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Katholikentag 2026</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72167</guid><pubDate>Thu, 30 Apr 2026 09:02:32 +0200</pubDate><title>Gemeinschaft Sant’Egidio zeigt Präsenz beim Katholikentag</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/gemeinschaft-santegidio-zeigt-praesenz-beim-katholikentag/</link><description>Stand auf der Kirchenmeile sowie Veranstaltungen zu Frieden, Jugend und gesellschaftlicher Verantwortung</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) Die Gemeinschaft Sant’Egidio ist mit einem Stand auf der Kirchenmeile vertreten, an dem sie über ihr Engagement informiert und zum Gespräch einlädt. Der Stand hat die Nummer FB-H-07 und befindet sich auf dem Platz an der Friedensbrücke („Viehmarkt“).</p><p>Zu einer Jugendveranstaltung lädt Sant’Egidio für Donnerstag, 14. Mai, von 14 bis 15.30 Uhr in die Kolping-Akademie, Raum 2/3, Kolpingplatz 1, ein. Unter dem Thema „Du kannst etwas verändern“ spricht Angela Kunze-Beiküfner als Zeitzeugin der Friedlichen Revolution (Webcode für die Katholikentags-App FE43). Am gleichen Tag von 18.30 bis 19 Uhr lädt die Gemeinschaft zum Friedensgebet mit dem Gedenken an die Länder im Krieg in die Marienkapelle am Marktplatz sowie anschließend zu einer Begegnung in der Kirche ein.</p><p>Sant’Egidio ist Mitveranstalter eines Podiums mit dem Titel „… Und morgen sind sie wieder unsere Nachbarn – Die Beschäftigung mit Gefangenen als Chance für uns alle“. Mitwirkende sind unter anderem der bayerische Innenminister Joachim Herrmann, Weihbischof Paul Reder sowie Doris Schäfer und Tobias Müller von Sant’Egidio. Das Podium findet statt am Samstag, 16. Mai, von 11 bis 12.30 Uhr im Congress Centrum Würzburg, Panoramaebene, Raum 11/12/13, Kranenkai (Webcode: NT33). Eine Werkstatt für Jugendliche mit dem Titel „Komm raus aus der Cloud – Einladung zum Gespräch über Einsam- und Gemeinsamkeit“ findet am Samstagnachmittag von 16.30 bis 18 Uhr im Siebold-Gymnasium, Kapuzinerstraße, Raum 303, statt. Hier ist die Gemeinschaft Mitveranstalter (Webcode: VR 98).</p><p>Domvikar Dr. Matthias Leineweber moderiert das Podium „Von der Arbeitsmigration in den 50ern zur pluralen Gesellschaft“ am Samstag, 16. Mai, von 16.30 bis 18 Uhr im Ratssaal des Rathauses, 1. Obergeschoss. Es wirken Bundestagsabgeordnete Hülya Düber und Emre Kaya, stellvertretender Sprecher des Würzburger Moscheen-Bündnisses, mit (Webcode: ZB24).</p><p>(1926/0424; E-Mail voraus)<br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Katholikentag 2026</category><category>Weihbischof Paul Reder</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72158</guid><pubDate>Wed, 29 Apr 2026 16:24:59 +0200</pubDate><title>So kommt der Katholikentag ins Wohnzimmer</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/so-kommt-der-katholikentag-ins-wohnzimmer/</link><description>ARD überträgt Gottesdienst an Christi Himmelfahrt – Abschlussgottesdienst am Sonntag, 17. Mai, live im ZDF – „Die Zwei vor Ort“: Bayerischer Rundfunk begleitet Veranstaltungen und Debatten</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg</strong> (POW) Wer keine Möglichkeit hat, am 104. Deutschen Katholikentag vom 13. bis zum 17. Mai in Würzburg teilzunehmen, kann trotzdem dabei sein – und das im eigenen Wohnzimmer. ARD und ZDF übertragen live die großen Gottesdienste. Der Bayerische Rundfunk berichtet ab Donnerstag, 14. Mai, täglich von ausgewählten Gottesdiensten und Veranstaltungen.</p><p>Die ARD überträgt live den Gottesdienst an Christi Himmelfahrt, Donnerstag, 14. Mai, von 10 bis 11 Uhr auf dem Residenzplatz. Die Feier steht unter dem Motto „Hab Mut, … er ruft dich!“. Bischof Dr. Franz Jung zelebriert ihn voraussichtlich unter anderem mit Bischof John C. Ndimbo aus dem tansanischen Partnerbistum Mbinga, Pfarrer Paul Prior aus Mullagh (Irland) und Domkapitular Albin Krämer, Bischofsvikar für den Katholikentag. Der Gottesdienst wird auch live im Radioprogramm von Bayern 1 übertragen.</p><p>Ab Donnerstag, 14. Mai, bis Samstag, 16. Mai, heißt es im Radioprogramm Bayern 2 täglich von 18.05 bis 19 Uhr „Die Zwei vor Ort. Live vom 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg“. Reporterteams begleiten Veranstaltungen, Konzerte und Debatten mit Reportagen, Interviews und Einschätzungen. Dabei geht es laut Programm um Fragen wie: Wie geht Frieden? Ist unsere Demokratie in Gefahr? Wie steht es um Reformen in der katholischen Kirche?</p><p>Der Abschlussgottesdienst am Sonntag, 17. Mai, von 10 bis 11.30 Uhr auf dem Residenzplatz wird live im ZDF übertragen. Er steht unter dem Motto „Hab Mut, steh auf… und geh!“. Mit Bischof Dr. Heiner Wilmer (Hildesheim), Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, zelebrieren unter anderem Bischof Jung und Mario Kardinal Grech, Generalsekretär der Bischofssynode (Rom). Das Schlusswort zum Katholikentag spricht Dr. Irme Stetter-Karp, Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK). Der Gottesdienst wird auch live im Radioprogramm Bayern 1 gesendet.</p><p>Die ARD zeigt am Sonntag, 17. Mai, von 13.30 bis 14 Uhr zudem die Dokumentation „Hab Mut, steh auf – Wie politisch darf Kirche sein?“. Die Kirche stehe mitten in gesellschaftlichen Spannungsfeldern, heißt es in der Ankündigung: Demokratie in der Krise, Migration als Dauerstreit und die Frage nach gerechtem Frieden angesichts der zahlreichen Kriege und Konflikte. Die Sendung fragt, welche Rolle die katholische Kirche in politischen Debatten spielt: „Wo ist Haltung gefragt und wo beginnt unzulässige Parteinahme? Wie politisch muss Kirche sei, um ihrem eigenen Auftrag gerecht zu werden?“ Anhand von drei exemplarischen Schauplätzen begleitet der Film Menschen, die ihren Glauben aktiv in gesellschaftliches Engagement übersetzen und dafür nicht selten Widerspruch erfahren.</p><p>(1926/0422; E-Mail voraus)<br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Katholikentag 2026</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72155</guid><pubDate>Wed, 29 Apr 2026 14:09:28 +0200</pubDate><title>Benediktinische Impulse auf dem Katholikentag</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/benediktinische-impulse-auf-dem-katholikentag/</link><description>Vielfältige Angebote der Abtei Münsterschwarzach beim Großereignis in Würzburg</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg/Münsterschwarzach</strong> (POW) Die Mönche der Abtei Münsterschwarzach gestalten den 104.&nbsp;Deutschen Katholikentag vom 13. bis 17. Mai in Würzburg aktiv mit, heißt es in einer Pressemitteilung. Neben einem Stand auf der Kirchenmeile gibt es zahlreiche Veranstaltungen mit den Missionsbenediktinern. Das Spektrum reicht von Konzerten über Gesprächsrunden bis hin zur ökumenisch ausgestalteten Vesper.</p><p>Bei fünf Programmpunkten besteht die Möglichkeit, Pater Dr. Anselm Grün live zu erleben. Dazu zählt unter anderem der Vortrag „Aus der Hoffnung leben. Gestärkt und mutig in die Zukunft gehen“ am Donnerstag, 14. Mai, um 14 Uhr in der Sankt-Ursula-Schule. Am Samstag, 16. Mai, um 14 Uhr ist er beim Workshop „Du bist nicht allein. Umgang mit Frustration und Erschöpfung im kirchlichen Dienst“ anzutreffen. Zusammen mit Dr. Corinna Paeth lädt er dabei zum Austausch in die Kolping-Akademie ein. Beim gemeinsamen Konzert mit dem Liedermacher Clemens Bittlinger steht Grün am Samstagabend auf der Bühne. Start ist um 19.30 Uhr im Congress Centrum.</p><p>Spirituelle Impulse setzt das Team von Junges Münsterschwarzach um Pater Wolfgang Sigler und Bruder Lukas Grote. Zusammen mit der Kirchlichen Jugendarbeit (kja) Mainfranken feiern sie den Abendsegen am Donnerstag, 14. Mai, um 18 Uhr im Zentrum Junge Lebenswelten. Um 22 Uhr verstärkt Grote zudem das Team beim Tagesausklang mit Kerzenschein auf der Bühne am Residenzplatz.</p><p>Einen Höhepunkt bildet die Feier der Vesper in benediktinischer Tradition. Diese erfolgt gemeinsam mit dem Kloster Schwanberg am Samstag, 16. Mai, um 18.30 Uhr in der Mutterhauskirche der Erlöserschwestern. Die Leitung übernimmt Abt Michael Reepen gemeinsam mit Priorin Schwester Ursula Buske. Für die musikalische Ausgestaltung zeichnet Pater Anastasius Reiser verantwortlich.</p><p>Darüber hinaus lädt die Abtei Münsterschwarzach zum Stand auf der Kirchenmeile ein. Dieser steht ganz im Zeichen der benediktinischen Tradition „Ora et labora“. Die Mönche bieten stündlich ein gemeinsames Gebet an. Zudem präsentiert sich an jedem Tag einer der Klosterbetriebe aus Münsterschwarzach. Am Donnerstag, 14. Mai, stellt der Fair-Handel seine Produkte vor, der Vier-Türme-Verlag lädt am Freitag, 15. Mai, zum Schmökern ein. Die Klostermanufaktur zeigt am Samstag, 16. Mai, ihr Schaffen. Zusätzliche Angebote wie ein Glücksrad ergänzen das tägliche Programm.</p><p>Das komplette Programm der Benediktiner von Münsterschwarzach beim Katholikentag lässt sich auf der Website unter <a href="http://www.abtei-muensterschwarzach.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.abtei-muensterschwarzach.de</a> abrufen.</p><p>(1926/0417; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Foto abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Katholikentag 2026</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72134</guid><pubDate>Tue, 28 Apr 2026 16:11:01 +0200</pubDate><title>Große Banner am Dom werben für den Katholikentag</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/grosse-banner-am-dom-werben-fuer-den-katholikentag/</link><description>Würzburg (POW) Jetzt kann keiner mehr sagen, er wisse nicht, wie das Motto des 104. Deutschen Katholikentags vom 13. bis 17. Mai in Würzburg heißt: Seit Dienstag, 28. April, sind zwei große Banner mit „Hab Mut, steh auf!“ mit einer Fläche von insgesamt 176 Quadratmetern an den Westtürmen des Würzburger Kiliansdoms befestigt.</description><content:encoded><![CDATA[<p class="Dachzeile2">Eine Spezialfirma brachte die jeweils 20 auf 4,4 Meter großen Transparente an. Neben Statikern war auch der Denkmalschutz im Vorfeld in die Aktion involviert. Nähere Informationen zum Katholikentag im Internet unter <a href="http://katholikentag.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">katholikentag.de</a> wie unter <a href="http://katholikentag.bistum-wuerzburg.de" target="_blank" class="external-link">katholikentag.bistum-wuerzburg.de</a>.</p><p class="text-right"><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><i>mh (POW)</i></span></span></p><p><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif">(1826/0415; E-Mail voraus)</span></span></p><p><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><b><i><u>Hinweis für Redaktionen</u></i></b><i>: Fotos abrufbar im Internet </i></span></span></p>]]></content:encoded><category>Dom und Neumünster</category><category>Kurzmeldungen</category><category>Katholikentag 2026</category><category>Würzburg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72132</guid><pubDate>Tue, 28 Apr 2026 15:00:00 +0200</pubDate><title>Würzburg ist bereit für das Großereignis</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/wuerzburg-ist-bereit-fuer-das-grossereignis/</link><description>Verantwortliche stellen Konzept für Sicherheits- und Verkehrsmaßnahmen zum 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg vor</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(KT/POW) Von Mittwoch,13., bis Sonntag, 17. Mai, werden beim 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg bis zu 30.000 Teilnehmerinnern und Teilnehmer zu insgesamt 900&nbsp;Veranstaltungen erwartet. Dafür haben sich die Veranstalter und die Behörden der Stadt bei der Pressekonferenz am Dienstag, 28.&nbsp;April, gut vorbereitet gezeigt.</p><p>„Gemeinsam haben wir mit den Behörden in den vergangenen 18 Monaten ein tragfähiges Gesamtkonzept entwickelt, das eine gute und sichere Durchführung aller Veranstaltungen sowohl für die Teilnehmenden als auch für die Anwohnerinnen und Anwohner gewährleistet“, sagte Sabrina Frenkel, Abteilungsleiterin Organisation und stellvertretende Geschäftsführerin des Katholikentags. Zu den Verkehrsmaßnahmen erläuterte sie weiter, man habe Anliegerinfos innerhalb des sogenannten Bischofshuts verteilt, die nähere Auskunft über Absperrungen und Verkehrsmaßnahmen geben. Frenkel verwies außerdem auf die Kooperation mit dem Tarif- und Verkehrsverbund Nahverkehr Mainfranken (NVM) und das Kombiticket für den öffentlichen Nahverkehr, das in allen Katholikentagstickets enthalten ist. „Für Fahrten während der Veranstaltung in der Stadt wird hauptsächlich der öffentliche Nahverkehr genutzt werden. Wir raten zur Anreise mit der Bahn. Alle, die mit dem Auto anreisen, bitten wir herzlich, die zum Teil extra eingerichteten Parkplätze außerhalb der Innenstadt zu nutzen.“</p><p>Wolfgang Kleiner, Umwelt- und Kommunalreferent der Stadt Würzburg, verwies auf die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten: „Wir haben frühzeitig mit den ersten Gesprächen zur Erstellung des Sicherheitskonzepts begonnen. Jetzt überführen wir die Ergebnisse in eine hoffentlich fröhliche und erlebnisreiche Veranstaltung.“ Kleiner dankte ausdrücklich „für die gute und produktive Zusammenarbeit mit den Veranstaltern, dem Freistaat Bayern, der Polizei und den beteiligten städtischen Ämtern“.</p><p>Ähnlich äußerte sich auch Holger Baumbach, Polizeivizepräsident von Unterfranken: „Wir sehen einer&nbsp; ‒ auch für Würzburg ‒ herausragenden Großveranstaltung entgegen. Zuversichtlich macht uns bereits in der Planungsphase das sehr konstruktive und professionelle Miteinander von Stadt, Veranstalter und den Blaulichtorganisationen. Die Polizei wird während der Veranstaltungstage für die Sicherheit der Menschen verstärkt vor Ort präsent und ansprechbar sein.“</p><p>Der Sanitätsdienst wird wie bei jedem Katholikentag von den Maltesern übernommen, die mit 250&nbsp;ehrenamtlichen Sanitätern und Notärzten die Erstversorgung sicherstellen. Mit mobilen Einheiten und drei Sanitätsstationen auf dem Residenzplatz, am Unteren Markt und am Viehmarkt werden sie im Einsatz sein.</p><p>Darüber hinaus übernehmen die Malteser mit weiteren 100 Personen den Fahr- und Begleitdienst für Menschen mit Behinderungen und kümmern sich an neun Standorten um die in Gemeinschaftsunterkünften untergebrachten Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie um eigene Helferinnen und Helfer. Die koordinierende Einsatzleitung der Malteser umfasst weitere rund 40&nbsp;Personen.</p><p>Auf die wertvollen Dienste Ehrenamtlicher bei Ordnungs- und Lenkungsaufgaben während der Veranstaltung wies Professor Dr. Alexander Schraml hin, Vorsitzender des Trägervereins des 104.&nbsp;Deutschen Katholikentags: „Wir haben über 1400 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Einsatz. Viele mit langjähriger Erfahrung bei Katholiken- und Kirchentagen. Sie sind eingesetzt bei der Einlasskontrolle, der Besucherlenkung, beim Monitoring von Veranstaltungen und Besucherfluss. Ohne diese Ehrenamtlichen wäre der Katholikentag nicht möglich.“</p><p>Abschließend wies Roland Vilsmaier, Geschäftsführer des Katholikentags, auf den Festcharakter des Events hin. „Wir wollen, dass der Katholikentag für alle ein positives Erlebnis wird. Unser Anspruch dabei ist es, ein großes, fröhliches Fest zu ermöglichen und dabei Rücksicht auf die Stadt, ihre Bewohnerinnen und Bewohner sowie alle Gäste zu nehmen. Wir laden alle Menschen in Würzburg und Umgebung zum Beispiel auf den Residenzplatz ein, um bei den kostenfreien Großkonzerten dabei zu sein. Oder auch zu den Abendsegen am Unteren Markt und auf dem Residenzplatz, um mit uns zu feiern und die Stimmung zu genießen.“</p><p><iframe src="https://bistumwuerzburg.podigee.io/318-sicherheit-beim-katholikentag/embed?context=external" style="border: 0" border="0" height="380" width="100%"></iframe></p><p>(1826/0412; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Katholikentag 2026</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72105</guid><pubDate>Mon, 27 Apr 2026 14:12:30 +0200</pubDate><title>90 Minuten Wissen, Spaß und ein bisschen Papst</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/90-minuten-wissen-spass-und-ein-bisschen-papst/</link><description>Quizmaster Kevin Dardis bringt beim Katholikentag Würzburg, Frankenwissen und Kirchenfragen an einen Tisch</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) Unter dem Motto „Am Anfang war die Frage! Irisch – fränkisch – himmlisch“ findet beim 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg am Freitag, 15. Mai, um 20 Uhr im „Standard“, Oberthürstraße 11a, ein Kneipenquiz statt. Im folgenden Interview erzählt Quizmaster Kevin „Big Kevin“ Dardis, wie es dazu kam und was die Besonderheiten des Abends sind.</p><p><em>POW: Herr Dardis, Sie sind wie die Frankenapostel Ire. Was außer dieser Tatsache verbindet Sie mit Würzburg und hat Sie auf die Idee gebracht, für den Katholikentag ein Kneipenquiz zu gestalten? </em></p><p>Kevin Dardis: 2007 habe ich zum ersten Mal ein Quiz in Würzburg moderiert. In den folgenden zehn Jahren bin ich einmal im Monat von Nürnberg aus dorthin gereist, um das Wissen der Quizteilnehmer auf die Probe zu stellen. In dieser Zeit habe ich in Würzburg einige wunderbare Menschen kennengelernt und ich habe sehr schöne Erinnerungen an diese Abende. Die Idee für das Quiz während des&nbsp;Katholikentags kam von einem Mann, der ein regelmäßiger Gast bei diesen Quizzen war. Es freut mich sehr zu wissen, dass fast zehn Jahre nach meinem letzten Quiz dort so viele Menschen in Würzburg schöne Erinnerungen an unsere gemeinsame Zeit haben.</p><p><em>POW: Was unterscheidet die Vorbereitung auf das Katholikentagsquiz von der auf andere Quizabende? </em></p><p>Dardis: Meine Vorbereitung auf das Quiz am Katholikentag ist aufgrund der Themen, zu denen ich Fragen stellen werde, etwas anders. Die Runden werden nicht in Kategorien wie Sport, Musik oder Film unterteilt sein. Stattdessen wird es eine bunte Mischung aus Fragen geben. Es wird natürlich Fragen zum Katholizismus geben, aber auch Fragen zu Würzburg und Franken sowie einige Quizfragen zum Allgemeinwissen. Es soll eine unterhaltsame Veranstaltung werden, die Fragen werden nicht allzu schwierig sein.</p><p><em>POW: Können Sie kurz den geplanten Ablauf skizzieren?</em></p><p>Dardis: Ich werde das Quiz in vier Runden unterteilen. In jeder Runde gibt es acht Fragen, eine Mischung aus Multiple-Choice- und offenen Fragen. Ich stelle die ersten acht Fragen, sammle dann die Antwortbögen ein, korrigiere sie und gebe anschließend die Antworten bekannt sowie die Punktzahl, die jedes Team erzielt hat. Wer daran denkt, am Quiz teilzunehmen, muss nichts mitbringen. Stifte, Papier und alles andere wird bereitgestellt.</p><p><em>POW: Muss man katholisch sozialisiert sein, um möglichst viele Punkte einzuheimsen? </em></p><p>Dardis: Es wird natürlich einige Fragen zum Katholizismus geben. Ein oder zwei Fragen werden frühere Katholikentage thematisieren, eine Frage dreht sich um Kirchenmusik. Es wird – wie könnte es anders sein – natürlich mindestens eine Frage zum Papst geben. Aber im Allgemeinen ist es ein Quiz für alle. Es ist von Vorteil, etwas über die katholische Kirche und ihre Traditionen zu wissen. Aber es wird auch genügend Quizfragen zum Allgemeinwissen geben.</p><p><em>POW: Laut Programm dauert das Quiz nur 90 Minuten. Ist das für Ihre Verhältnisse, bei denen ein Quizabend leicht über drei Stunden hinausgeht, nicht Sprint statt der gewohnten Langstrecke?</em></p><p>Dardis: 90 Minuten sind eine angenehme Dauer für ein Quiz. Während des Katholikentags in Würzburg finden so viele wirklich interessante Veranstaltungen statt. Da passt ein kompaktes, 90-minütiges Quiz gut in den Zeitplan. Wer kommt, kann in diesem Zeitraum sein Wissen testen und dann den Rest des Abends bei einer der anderen interessanten Veranstaltungen genießen.</p><p><em><strong>Zur Person</strong></em></p><p>Kevin Dardis, wurde 1971 in Dublin/Irland geboren. Er lebt seit über 20 Jahren in Franken und ist hauptberuflich Quizmaster. Nach eigenen Angaben ist er der erste Mensch in Deutschland, der diesen Beruf ausübt. Pro Jahr bereitet er bis zu 150 Quizze vor und moderiert sie. Bislang hat er etwa 2800 Quizabende vorbereitet und moderiert. Außerdem ist er irischer Volksmusiker. Sein Programm „Irische Lieder und Geschichten“, das er in Kulturzentren und in Kirchen aufführt, ist eine Mischung aus traditionellen irischen Volksliedern und den Geschichten, die dahinterstecken.</p><p><em>Hinweis: Für die Teilnahme am Kneipenquiz ist ein Katholikentagsticket erforderlich.</em></p><p class="text-right">Interview: Markus Hauck (POW)</p><p>(1826/0403; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Foto abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Im Gespräch</category><category>Katholikentag 2026</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72097</guid><pubDate>Mon, 27 Apr 2026 11:06:21 +0200</pubDate><title>Wie soll die Stadt aussehen und was hält die Gesellschaft zusammen?</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/wie-soll-die-stadt-aussehen-und-was-haelt-die-gesellschaft-zusammen/</link><description>„Unser großes Bild der Zukunft“ ist eine positive Vision für die Bischofsstadt Würzburg – Als großes Wandgemälde setzt das Künstlerduo „Innerfields“ es zum Katholikentag um</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) Bei einem von Domschule Würzburg und 104. Deutschem Katholikentag organisierten Workshop haben rund 35 Personen mit den Coaches Dr. Ruth Seliger und Christoph Schweifer über bezahlbaren Wohnraum, Klimawandel und Ressourcenknappheit diskutiert. Auch Gesprächskultur war Thema: Oft würden die Menschen andere Meinungen gleich ablehnen statt zuzuhören. Auch die Sorge vor zunehmender sozialer Isolation im digitalen Raum oder die Abhängigkeit von US-Technologieanbietern wurde besprochen, berichtet das Würzburger katholische Sonntagsblatt.</p><p>Furcht könne als Antrieb für gesellschaftliche Veränderungen dienen, betonte Seliger. Da die repräsentative Demokratie angesichts der zunehmenden Stärke rechter Parteien keine Selbstverständlichkeit mehr sei, müssten sich Bürgerinnen und Bürger mehr denn je für ihren Erhalt einsetzen.</p><p>In diesem Sinne entwarfen die Teilnehmer ihre gemeinschaftliche, positive Vision für Würzburg im Jahr 2036. Diese reichte von „Zuhörbänken“, Cafés und Lagerfeuer zum gemeinsamen Austausch über die autofreie Stadt bis hin zu Parkhäusern, die als offene Treffpunkte für die Bevölkerung dienen. In Gemeinschaftswohnungen unterstützen sich Jung und Alt. Öffentlicher Nahverkehr ist kostenlos, Arbeit fair bezahlt. Gemeinschaft, Kommunikation und Ökologie – die zentralen Workshop-Themen – dienen dem Künstlerduo „Innerfields“&nbsp;– Jakob Bardou und Holger Weißflog –&nbsp;als Grundlage für ein Wandgemälde zum 104. Deutschen Katholikentag.</p><p>Die beiden empfinden „eine große Verantwortung, die Gedanken ernst zu nehmen und umzusetzen, eine Art Sprachrohr zu sein“. Sie sehen sich in der Tradition des südamerikanischen Moralismus, wollen im öffentlichen Raum Geschichten erzählen, Emotionen und Gefühle wecken.</p><p>Ihr Wandgemälde soll ab Montag, 4. Mai, innerhalb einer Woche in der Altstadt von Würzburg entstehen: im Rücken des Ceresbrunnens, an der Ecke Neubau-, Schönthalstraße gegenüber der Neubaukirche. Dieser Tage planen sie das Wandgemälde im Detail und entwickeln am Computer eine digitale Vorlage, bevor es dann ans Bemalen der Häuserfassade geht. Weißflog verspricht, dabei „der Statur und dem historischen Komplex gerecht zu werden“.</p><p class="text-right">Anton Neff (Würzburger katholisches Sonntagsblatt)</p><p>(1826/0404; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Katholikentag 2026</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72086</guid><pubDate>Sun, 26 Apr 2026 15:10:54 +0200</pubDate><title>Bischof Jung nimmt mit Team von Bistum und Caritas beim Residenzlauf teil</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/bischof-jung-nimmt-mit-team-von-bistum-und-caritas-beim-residenzlauf-teil/</link><description>Würzburg (POW) Gemeinsam mit dem Team von Diözese Würzburg und ihrer Caritas hat Bischof Dr. Franz Jung am Sonntag, 26. April, mit der Startnummer 570 beim Würzburger Residenzlauf teilgenommen. Im 35:44 Minuten absolvierte er die insgesamt fünf Kilometer lange Strecke des „Fit and Fun“-Laufs. </description><content:encoded><![CDATA[<p class="western">Schnellster Mann des Kirchenteams war Hans-Walter Kranert von der Don-Bosco-Berufsschule Würzburg mit einer Zeit von 21:55 Minuten, schnellste Frau Tina Hartl von der Caritas Einrichtungen gGmbH mit 25:02 Minuten. „Der Sport bietet die schöne Gelegenheit, sich unkompliziert und auf Augenhöhe zu begegnen, sich als Gemeinschaft zu erleben und miteinander etwas Schönes zu unternehmen“, erläuterte Bischof Jung vor dem Start seine Motivation für die Teilnahme. Für gewöhnlich nehmen Bistum und Caritas am Firmenlauf in Eibelstadt teil. Da dieser in diesem Jahr am Vorabend von Christi Himmelfahrt stattfindet, kollidiert dieser Termin aber mit dem zeitgleich startenden 104. Deutschen Katholikentag. Im Ziel wurde der Bischof vom Streckensprecher interviewt und verriet, dass er einmal wöchentlich ein Lauftraining absolviert. Seine Teilnahme am Residenzlauf nannte er „Warmlaufen für den Katholikentag“. Die fünftägige Großveranstaltung vom 13. bis zum 17. Mai sei kein Sprint, sondern erfordere längeren Atem.</p><p class="text-right"><em>mh<span style="line-height:100%"><font color="#000000"><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt"><span style="font-weight:normal"> (POW)</span></span></font></font></span></em></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><font color="#000000"><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal">(1826/0402; E-Mail voraus)</span></span></span></font></font></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><font color="#000000"><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt"><i><u><b>Hinweis für Redaktionen</b></u></i></span></font></font><font color="#000000"><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt"><i><span style="font-weight:normal">: Fotos abrufbar im Internet</span></i></span></font></font><font color="#000000"><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal"></span></span></span></font></font></span></p>]]></content:encoded><category>Kurzmeldungen</category><category>Katholikentag 2026</category><category>Bischof Franz Jung</category><category>Würzburg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72063</guid><pubDate>Fri, 24 Apr 2026 11:30:04 +0200</pubDate><title>„Demokratie stärken“ als Schwerpunkt</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/demokratie-staerken-als-schwerpunkt/</link><description>Diözesanversammlung des Kolpingwerks Würzburg – Werbung für Teilnahme am 104. Deutschen Katholikentag – Fünf Vorstandsämter mangels Kandidaten nicht besetzt – Ehrungen für verdiente Mitglieder</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg/Volkersberg</strong> (POW) Rund 80 Delegierte und Gäste aus ganz Unterfranken haben an der Diözesanversammlung des Kolpingwerks Diözesanverband Würzburg am Samstag und Sonntag, 18. und 19. April, im Haus Volkersberg bei Bad Brückenau teilgenommen. Im Mittelpunkt stand das Thema „Demokratie stärken“, schreibt der Verband in einer Pressemitteilung.</p><p>Verkleidet als Bischof Korbinian und begleitet von einem originalgroßen „Bären“ warb Diözesanvorsitzende Dorothea Schömig für die Landeswallfahrt nach Freising vom 3. bis 4. Oktober 2026. Im Studienteil setzten sich die Delegierten intensiv mit der Stärkung demokratischer Werte auseinander. Der ehemalige Landtagsabgeordnete Manfred Ländner führte mit einem Impulsreferat in das Thema ein. In den Arbeitsgruppen wurden politische Positionen diskutiert und gesellschaftspolitische Projektideen entwickelt.</p><p>Jugendbildungsreferentin Sonja Bolch zeigte im Infoblock auf, wie die Kolpingsfamilien ihre bereits intensive Präventionsarbeit und die Entwicklung von Schutzkonzepten weiter voranbringen können und bot entsprechende Unterstützung an. Besonders wurde für die Teilnahme am 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg geworben. Am Freitag, 15. Mai, wird um 11 Uhr im Neumünster ein Kolping-Gottesdienst gefeiert, gefolgt von einem „Meet &amp; Greet“ am Kolpingplatz. Neben verschiedenen Podien werde Kolping Deutschland gemeinsam mit dem Diözesanverband auch unter der Friedensbrücke auf der Kirchenmeile präsent sein. Mehr zu den Veranstaltungen für das laufende Jahr im Internet unter <a href="http://www.kolpingwerk-mainfranken.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.kolpingwerk-mainfranken.de</a>.</p><p>Die Landesvorsitzenden Dorothea Schömig und Erwin Fath kündigten an, dass zur Landesversammlung in Würzburg auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann erwartet werde. Stellvertretende Bundesvorsitzende Michaela Brönner stellte eine neue, vereinfachte Mustersatzung für Ortsgruppen vor, die im Mai veröffentlicht werden soll. Sie berichtete außerdem von einer positiven Resonanz auf den Unvereinbarkeitsbeschluss der Bundesversammlung, wonach eine gleichzeitige Mitgliedschaft im Kolpingwerk und in der AfD nicht vereinbar ist. Hierzu wurde eine Orientierungshilfe veröffentlicht.</p><p>Bei den turnusmäßigen Wahlen konnten fünf Vorstandsämter mangels Kandidaturen nicht besetzt werden. Der amtierende Diözesanpräses Diakon Jens Johanni bleibt satzungsgemäß im Amt. Der Vorstand rief die Mitglieder dazu auf, aktiv geeignete Kandidatinnen und Kandidaten vorzuschlagen. Schömig dankte Pastoralreferentin Lucia Lang-Rachor, Leiterin der Abteilung Erwachsenenpastoral, für die Unterstützung des Verbands durch das Bistum Würzburg.</p><p>Für ihr besonderes Engagement wurden Diözesanpräses Johanni sowie der stellvertretende Vorsitzende Burkhard Bergmann mit dem Ehrenzeichen des Diözesanverbands ausgezeichnet. Die Ehrennadel erhielten Rita Bergmann-Kessler und Hans-Jürgen Kessler für ihre zuverlässige und umfassende Betreuung des Bungee-Trampolins. Prämiert wurde die Kolpingsfamilie Veitshöchheim für den größten prozentualen Mitgliederzuwachs im Jahr 2025, gefolgt von der Kolpingsfamilie Güntersleben. Beide Kolpingsfamilien erreichten das insbesondere durch ihre aktive Familienarbeit.</p><p>Ein Gottesdienst in der Wallfahrtskirche zum Heiligen Kreuz, gestaltet von Diözesanpräses Johanni und Agnes Franz von der Kolpingjugend, bildete den spirituellen Höhepunkt der Diözesanversammlung.</p><p>(1826/0399; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Katholikentag 2026</category></item></channel></rss>