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	 xmlns:n="http://typo3.org/ns/GeorgRinger/News/ViewHelpers"><channel><title>Nachrichten</title><link></link><description></description><language>de-DE</language><copyright>Diözese Bistum Würzburg</copyright><pubDate>Sun, 13 Sep 2026 16:52:18 +0200</pubDate><lastBuildDate>Sun, 13 Sep 2026 16:52:18 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://kg.main-franken-katholisch.de/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" /><generator>TYPO3 EXT:news</generator><item><guid isPermaLink="false">news-75001</guid><pubDate>Fri, 11 Sep 2026 12:00:00 +0200</pubDate><title>Unterstützung für Menschen in schwierigen Situationen</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/unterstuetzung-fuer-menschen-in-schwierigen-situationen-1/</link><description>Kollekte des Würzburger Katholikentags in Tansania und Würzburg übergeben </description><content:encoded><![CDATA[<p class="MsoBodyText"><strong>Würzburg/Mbinga</strong> (POW/KT) Insgesamt 53.462,71 Euro hat die Kollekte der Gottesdienste auf dem 104.&nbsp;Deutschen Katholikentag in Würzburg ergeben. Diese wurde nun zu gleichen Teilen an ein Internat für Kinder mit Albinismus in Mbinga in Tansania und den Herzenswunsch-Krankenwagen der Malteser in Würzburg übergeben.&nbsp;</p><p>Generalvikar Dr. Jürgen Vondran, Vorstandsmitglied im Trägerverein des 104. Deutschen Katholikentags Würzburg, nutzte seine Tansaniareise zum Würzburger Partnerbistum Mbinga und seinen Besuch im Internat Sankt Albin für eine symbolische Scheckübergabe der Kollekte. Er wurde dort zusammen mit Bischof John C. Ndimbo vom Schulleiter der Wilhelm-Heinz-Schule, Thimothe Ndunguru, und der Leiterin des Internats, Schwester Thekla Rumgu, sowie vielen begeisterten Kindern empfangen. In einer kleinen Zeremonie dankte Bischof Ndimbo den Organisatoren des Katholikentags sowie dem Bistum Würzburg für die Auswahl des Kollektenprojektes. „Sie haben damit ein starkes Zeichen der Solidarität zwischen den Kirchen in Tansania und in Deutschland gesetzt. Mit der Spende können wir in unserem Internat für Kinder mit Albinismus den Bau eines Jungentrakts in Angriff nehmen. Damit können wir ihnen bald, wie bereits seit drei Jahren den Mädchen, ein gutes Zuhause und bessere Lernbedingungen bieten. Mein Dank gilt allen Spendern. – Asante Sana! (Suaheli: Herzlichen Dank!)“ Sankt Albin ist die einzige Schule im Süden Tansanias, die auf die speziellen Bedürfnisse von Kindern mit Albinismus ausgerichtet ist. Diese haben oft mit Vorurteilen und Vernachlässigung zu kämpfen. Das von Ordensschwestern geleitete Internat Sankt Albin bietet diesen Kindern einen geschützten Raum zum Lernen und Wachsen. Die Diözese übernimmt die Verpflegung, Kleidung, medizinische Betreuung und den Schulbesuch in der Wilhelm-Heinz-Bistumsschule.&nbsp;&nbsp;</p><p>Eine zweite Scheckübergabe fand in dieser Woche am Würzburger Kiliansdom statt. Vor dem Herzenswunsch-Krankenwagen der Malteser überreichte Sabrina Frenkel, stellvertretende Geschäftsführerin des Katholikentags, den symbolischen Scheck an das Team der Würzburger Malteser.&nbsp;</p><p>„Wir sind sehr froh und dankbar über diese tolle Unterstützung durch den Katholikentag für unser Herzenswunsch-Krankenwagen-Projekt“, sagte Martina Mirus, Diözesanleiterin der Würzburger Malteser. „Damit rückt auch die Hospizarbeit der Malteser in den Mittelpunkt und wir können zeigen, dass es Lebensqualität bis zum letzten Moment geben kann und wir Menschen in dieser Phase noch einmal nahe sein können.“ Durch den Katholikentag habe sich die Anfrage nach letzten Herzenswünschen deutlich erhöht. Der Herzenswunsch-Krankenwagen sei seitdem etwa alle zwei Wochen im Einsatz, berichtet das Malteser-Team weiter. Zum Beispiel habe man einem 14-jährigen schwerkranken Jungen noch einmal einen Urlaub mit Familie in einem Leipziger Hospiz ermöglicht. Aber auch viele kleine Fahrten zu Enkelkindern, Freundinnen und Freunden sowie Familienfesten haben stattgefunden. Die Kosten für alle diese Fahrten und der Erhalt des Fahrzeuges werden aus Spenden wie denen der Katholikentags-Teilnehmerinnen&nbsp;und -nehmer&nbsp; finanziert&nbsp;</p><p>Die 53.462,71 Euro für beide Projekte spendeten die Teilnehmerinnen und -nehmer des Katholikentags während der zahlreichen kleinen und großen Gottesdienste. Zusätzlich gingen durch Zuschauerinnen und -schauer der Fernsehübertragungen sowie des Streamingprogramms des Katholikentags Spenden ein.&nbsp;</p><p>Frenkel zeigte sich sehr erfreut über dieses Ergebnis: „Wir danken allen, die mit Ihrer Spende beim Katholikentag Menschen in sehr schwierigen Situationen ganz konkret Mut gemacht haben. Damit haben sie auch all jene ermutigt, die sich, wie bei den Maltesern oder im Bistum Mbinga täglich für Schwache und Kranke einsetzen. Denn dieses Geld ist auch eine deutliche Anerkennung ihrer Arbeit.“&nbsp;</p><p>Der 104. Deutsche Katholikentag fand vom 13. bis zum 17. Mai in Würzburg statt. Katholikentage werden vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) in der Regel alle zwei Jahre an wechselnden Orten veranstaltet. Der nächste Katholikentag ist in zwei Jahren im Erzbistum Paderborn. &nbsp;</p><p>(3826/0855; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Weltkirche</category><category>Berichte</category><category>Katholikentag 2026</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74996</guid><pubDate>Fri, 11 Sep 2026 07:52:30 +0200</pubDate><title>Wort zum Sonntag 13.09.2026</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/wort-zum-sonntag-13092026/</link><description>Carolin Esgen, Prädikantin im Evang.-Luth. Dekanatsbezirk Lohr</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine Handvoll Ruhe</strong></p><p>Über ein Viertel der rund 206 Knochen des menschlichen Körpers befinden sich in den Händen. Das komplexe Zusammenspiel der vielen kleinen Knochen mit Gelenken, Muskeln, Sehnen und Nerven macht die Hände so beweglich, so vielseitig nutzbar: zum Greifen, Halten, Streicheln, Schenken, für ein Fingeralphabet… Was fällt Ihnen noch ein?</p><p>Hände – Wunderwerke der Schöpfung. Der feinmotorische Gebrauch unserer Hände u. a. beim Musizieren und Handwerken verändert unser Gehirn. In beweglichen Händen liegt für viele eine Verheißung: Sie lassen Zuwendung, Freundlichkeit und Kompetenz erwarten. In offenen, leeren Händen zeigt sich die Bereitschaft zu empfangen.</p><p>Fäuste – sie ballen sich in der Regel aus Frust oder Wut. Sie können nichts sinnvoll erledigen. Fäuste recken sich vergeblich nach dem, was nicht gehalten werden kann. Fäuste werden geballt, um zuschlagen, um zu zerstören. Persönlich. Politisch. Gesellschaftlich. Empfangen oder geben können Fäuste nicht.</p><p>„Besser eine Handvoll mit Ruhe als beide Fäuste voll mit Mühe und Haschen nach Wind“, lese ich im Monatsspruch des September (Kohelet 4,6). In der Bibel lassen sich jahrtausendealte Lebenshilfen sprachlich tief und bildreich finden. Eine Handvoll – das klingt für mich nach Reichtum, nach gefüllten Händen. Eine Handvoll – das klingt für mich auch nach Genügsamkeit, nach „genug“ für heute. Ruhe auf Vorrat horten? Ich denke, da sind wir schnell bei den haschenden Fäusten, die das Gesuchte nicht packen können.</p><p>Konkret?</p><p>Eine Handvoll Ruhe am Morgen eines jeden neuen Tages. Ein paar Minuten, um den Tag bewusst zu beginnen. Atmen. Frische Luft an einem geöffneten Fenster. Bei mir gehört ein Wort aus der Bibel dazu. Gottes Wort. Man kann sich die Losung des Tages kostenfrei als Podcast vorlesen lassen (www.losungen.de). Ich höre und kann gleichzeitig meine Hände geöffnet und entspannt liegen lassen. Empfangsbereit. Und dann noch ein paar Minuten in die Stille hineinhorchen. Eine Handvoll Ruhe für eine Handvoll Worte.</p><p>Eine Handvoll Ruhe mitten am Tag hilft mir, inneren Abstand zu finden, wenn mich Aufgaben, eigene Ansprüche, die Bewertung einer Wahl oder die komplexe Welt zu überwältigen drohen. Eine Handvoll Ruhe hilft mir, Frust zu reflektieren – und die Fäuste zu öffnen, um Stück für Stück mein Leben in die Hand zu nehmen. Eine Handvoll Ruhe hilft mir, Zumutungen auszuhalten und Worte zu hören, die ermutigen und stärken. Um „Worte, die aufbauen – Die Kraft des Zuspruchs“ geht es auch beim Dekanatsfrauentag am 26. September um 14 Uhr im Evang. Gemeindehaus in Bad Brückenau. Dazu lade ich Sie ein. Grundsätzlich: Ich nehme mir vor, immer wieder meine Hände bewusst und erwartungsvoll zu öffnen. Eine Geste, die meine innere Haltung verändern kann.</p><p>Eine Handvoll Ruhe finde ich auch in Gemeinschaft mit anderen Menschen. Am 20. September findet in vielen evangelischen Kirchengemeinden der Back To Church Sunday oder „Komm-mit-Sonntag“ statt. Dort können die Hände zur Ruhe kommen, befreit werden von der Mühe und dem Haschen nach Wind. Sie sind herzlich eingeladen zu den Gottesdiensten in Ihrer Region. Und ich wünsche uns, dass sich beim Feiern Herz, Hirn und Hand noch mit mehr füllen als mit Ruhe.</p><p>Es grüßt sie Ihre Carolin Esgen, Prädikantin im Evang.-Luth. Dekanatsbezirk Lohr</p>]]></content:encoded><category>Bad Kissingen</category><category>Einzugsgebiet Bad Kissingen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74927</guid><pubDate>Thu, 03 Sep 2026 13:28:00 +0200</pubDate><title>Orgelkonzert unter der Überschrift „Stimmungsvoll und virtuos“</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/orgelkonzert-unter-der-ueberschrift-stimmungsvoll-und-virtuos-1/</link><description>Bad Kissingen (POW) „Stimmungsvoll und virtuos“ lautet der Titel des neunten Konzertes innerhalb des 38. Bad Kissinger Orgelzyklus‘ am Sonntag, 13. September.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Um 19.30 Uhr spielt Stadtkantor Burkhard Ascherl in der Pfarrkirche Herz Jesu. Ascherl schloss seine umfangreichen Studien mit dem Meisterklassendiplom im Fach Orgel ab. Zunächst Kantor in Lohr am Main, wurde er 1988 als Organist und Chorleiter an die Sankt Matthias-Kirche in Berlin-Schöneberg berufen; zusätzlich war er Orgeldozent an der Hochschule der Künste in Berlin. Seit 1993 ist er Stadtkantor an Herz Jesu in Bad Kissingen. Auf dem Programm stehen neben Johann Sebastian Bachs strahlender Toccata C-Dur und Léon Boëllmanns beliebter „Suite gothique“ auch Louis Viernes imposante Toccata b-Moll und das verträumte „Clair de Lune“. Weiterhin erklingen Gabriel Faurés innige Berceuse und Joseph Bonnets mitreißende Variations de concert op. 1. Karten gibt es ab 19 Uhr an der Abendkasse.</p><p>(3726/0834; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:&nbsp;</strong>Foto abrufbar im Internet</em></p><p>Quelle: Presse- und Informationsstelle</p>]]></content:encoded><category>Bad Kissingen</category><category>Einzugsgebiet Bad Kissingen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74846</guid><pubDate>Tue, 01 Sep 2026 11:54:49 +0200</pubDate><title>Wort zum Sonntag 06.09.2026</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/wort-zum-sonntag-06092026/</link><description>Steffen Lübke,
evang. Krankenhausseelsorger in Bad Kissingen</description><content:encoded><![CDATA[<p><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:14pt"><b>Alle haben Geschichten</b></span></font></p><p><font face="Arial, sans-serif">Glauben Sie an Zufälle? Manche behaupten ja, Zufälle gebe es nicht. Weil sie immer wieder die Erfahrung machen: Es passen auf einmal zunächst voneinander völlig unabhängige Ereignisse so unglaublich zusammen, das kann einfach kein Zufall sein! Da muss es irgendwo im Hintergrund einen geben, der die Fäden zusammenführt. </font></p><p><font face="Arial, sans-serif">So ist es mir an diesem Sonntag gegangen: In Sachsen-Anhalt finden die Landtagswahlen statt. Und schon seit Wochen schaut die Republik sorgenvoll dorthin. Was würde geschehen, wenn wirklich eine Partei an die Regierung kommt, die unser soziales Miteinander zerstören will? Und was bräuchte es, um das zu verhindern? Und da kommt der erwähnte Zufall ins Spiel: Eine evangelische Tradition sind die sogenannten Tageslosungen. Immer an einem Tag im Mai wird aus 1800 Versen des Alten Testaments für jeden Tag des kommenden Jahres jeweils ein Vers als Tageslosung gezogen. Zufällig. Im Mai 2025 also wurde für diesen Sonntag genau dieser Vers gezogen: „Fürchtet euch nicht, wenn euch die Leute schmähen, und entsetzt euch nicht, wenn sie euch verhöhnen!“ (Jesaja 51, 7) </font></p><p><font face="Arial, sans-serif">Nicht nur in diesem Wahlkampf werden die jeweiligen politischen „Gegner“ - also die, die andere Meinungen haben wie ich – verhöhnt und geschmäht. Glaubt man dem, was oft behauptet wird, dann gehört die schlechte Stimmung anderen gegenüber inzwischen allgemein zum guten Ton. </font></p><p><font face="Arial, sans-serif">Wie wäre es stattdessen, wir hörten einmal auf den guten Rat eines alten Propheten wie Jesaja, der schon vor über 2500 Jahren den Leuten Mut zugesprochen hat: Fürchtet euch nicht! Und wie wäre es, wenn wir selbst anderen keinen Anlass geben würden, sich vor uns zu fürchten? </font></p><p><font face="Arial, sans-serif">Tiemo Hauer hat vor wenigen Jahren ein wundervolles Lied geschrieben: Alle Geschichten. Es lohnt sich sehr, es anzuhören. Darin beschreibt er in kurzen Skizzen Menschen, wie sie Dir und mir tagtäglich begegnen, konfrontiert mit unseren oft harten (Vor)Urteilen, Lieblosigkeiten und Übergriffigkeiten. Eine Frau z.B. „hat Angst vor allem, das hier gerade passiert - vor den Menschen, der Enge, dem Wahnsinn und vielleicht sogar ein bisschen vor dir“. Tiemo Hauer rät: „Die haben alle Geschichten und die kann man nicht seh'n, also sei mal nicht so hart zu den'n“. Und vielleicht entdecken Sie sich ja auch selbst in diesem Lied, sogar auf beiden Seiten des Spiegels, beim Blick hinein oder heraus. Oft sind es ja die Verletzungen, die wir selbst erlitten haben, die uns hart gemacht haben und dazu führen, dass wir wiederum andere verletzen. </font></p><p><font face="Arial, sans-serif">Der liebevolle Blick, der aufmerksam die schmerzlichen Seiten unseres Lebens respektvoll ansieht, kann heilen. Er kann vor allem unsere Beziehungen heilen. Und das wäre vielleicht der wichtigste Anfang. </font></p><p><font face="Arial, sans-serif">Steffen Lübke, </font></p><p><font face="Arial, sans-serif">evang. Krankenhausseelsorger in Bad Kissingen</font></p>]]></content:encoded><category>Bad Kissingen</category><category>Einzugsgebiet Bad Kissingen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74824</guid><pubDate>Mon, 31 Aug 2026 11:42:23 +0200</pubDate><title>Basare Kinderkleiderung und Spielzeug Herbst 2026</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/basare-kinderkleiderung-u-spielzeug-fruehjahr-2026-region-rhoen-bad-kissingen-schweinfurt/</link><description>Region Rhön / Bad Kissingen / Schweinfurt</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der neue Flyer für die Kinderkleider- und Spielzeugbasare Herbst 2026 im Landkreis Bad Kissingen und Umgebung&nbsp;liegt in gedruckter Form zur Abholung im Dekanatsbüro Bad Kissingen (Kapellenstr. 9, Seniorenheim St. Gertrudis, 1. Stock re.) bereit.&nbsp;Digital finden Sie den Flyer im Download.</p><p>Der Versand an alle Kindertagesstätten im Landkreis ist bereits erfolgt.</p><p>Aufgrund der verkürzten Öffnungszeiten in den Ferien (Montag bis Donnerstag, 08:00 Uhr bis 13:00 Uhr) bieten wir auf Wunsch an die&nbsp;Flyer per Post an Sie zu versenden.</p><p><br />Herzliche Grüße</p>]]></content:encoded><category>Bad Kissingen</category><category>Einzugsgebiet Bad Kissingen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74962</guid><pubDate>Mon, 31 Aug 2026 11:20:00 +0200</pubDate><title>Fest der Kreuzerhöhung mit Weihbischof Paul Reder</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/fest-der-kreuzerhoehung-mit-weihbischof-paul-reder-1/</link><description>Pontifikalgottesdienst am 19. September auf dem Kreuzberg – Eucharistische Prozession und Begegnung im Anschluss</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kloster Kreuzberg</strong>&nbsp;(POW) Mit einem Pontifikalgottesdienst in der Klosterkirche auf dem Kreuzberg feiert am Samstag, 19. September, um 10 Uhr das Dekanat Rhön-Grabfeld das Fest der Kreuzerhöhung. Hauptzelebrant ist Weihbischof Paul Reder. Gemeinsam mit ihm feiern Priester und Diakone aus dem Landkreis den Gottesdienst. Im Anschluss ist eine Eucharistische Prozession vorgesehen.</p><p>„Das Fest der Kreuzerhöhung ist eine besondere Veranstaltung, zu der wir wieder viele Besucherinnen und Besucher erwarten“, sagt Joachim Markert, Leiter des Dekanatsbüros Rhön-Grabfeld in Bad Neustadt. Auch Mitglieder des „Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem“ werden wieder zu dem Fest erwartet. Für den Laienorden zählt die Kreuzerhöhung zu den bedeutendsten Festen im Jahresverlauf.</p><p>Die Kreuzerhöhung hat auch in der Klosterkirche auf dem Kreuzberg ihren festen Platz: Sie ist im dortigen Deckengemälde dargestellt. Inhaltlich erinnert das Fest daran, dass Christus durch das Kreuz erhöht wurde und nun in seiner Herrlichkeit gesehen wird. Anders als am Karfreitag steht nicht das Leiden und der Schmerz im Mittelpunkt, sondern der österliche Glanz und der Dank für die Erlösung durch Jesus Christus.</p><p>Nach dem Gottesdienst und der Eucharistischen Prozession besteht im Antoniussaal der Klostergastronomie Gelegenheit zur persönlichen Begegnung mit Weihbischof Reder und untereinander. Für die Besucherinnen und Besucher gibt es dort den Kreuzberger Brotzeitteller kostenfrei. Spenden sind willkommen.</p><p>Um möglichst vielen Menschen die Teilnahme zu ermöglichen und zugleich einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten, wird auch in diesem Jahr ein Bustransfer von zentralen Plätzen im Dekanat angeboten. Die Hin- und Rückfahrt kostet fünf Euro pro Person. Anmeldungen sind ab sofort beim Dekanatsbüro Rhön-Grabfeld in Bad Neustadt unter Telefon 09771/8038 möglich.</p><p>(3626/0825; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong>&nbsp;Fotos abrufbar im Internet</em></p><p>Quelle: Presse- und Informationsstelle</p>]]></content:encoded><category>Bad Kissingen</category><category>Einzugsgebiet Bad Kissingen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74928</guid><pubDate>Fri, 28 Aug 2026 11:52:00 +0200</pubDate><title>Pastoralreferentin Karolin Proksch wechselt zur Kirchlichen Jugendarbeit Mainfranken-Rhön</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/pastoralreferentin-karolin-proksch-wechselt-zur-kirchlichen-jugendarbeit-mainfranken-rhoen-1/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hammelburg/Bad Kissingen/Bad Neustadt</strong>&nbsp;(POW) Karolin Proksch (27), Pastoralreferentin im Pastoralen Raum Hammelburg, wechselt zum 1. September 2026 in die kja Mainfranken-Rhön – Fachstelle für Kirchliche Jugendarbeit in der Region Main-Rhön mit Schwerpunkt in den Dekanaten Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld. Proksch wurde 1999 in Aschaffenburg geboren. Nach dem Abitur am Spessart-Gymnasium in Alzenau im Jahr 2017 absolvierte sie einen Bundesfreiwilligendienst im katholischen Pfarrhaus Sankt Laurentius Kleinostheim. Von 2018 bis 2023 studierte sie Katholische Theologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der Universidad Pontificia de Salamanca (Spanien) und schloss als Magistra Theologiae ab. 2023 wurde Proksch Pastoralassistentin für den Pastoralen Raum Hammelburg, seit 17. Juli 2026 ist sie dort Pastoralreferentin.</p><p>(3626/0821; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:&nbsp;</strong>Foto abrufbar im Internet</em><br />&nbsp;</p><p>Quelle: Presse- und Informationsstelle</p>]]></content:encoded><category>Bad Kissingen</category><category>Einzugsgebiet Bad Kissingen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74722</guid><pubDate>Tue, 25 Aug 2026 08:17:06 +0200</pubDate><title>Wort zum Sonntag 30.08.2026</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/wort-zum-sonntag-30082026/</link><description>Melanie Stadelbauer
evang. Dekanatsjugendreferentin im Dekanat Lohr a. Main</description><content:encoded><![CDATA[<h1 class="western">Nicht allein ans Ziel</h1><p>Allein geht manches schneller. Gemeinsam kommt man manchmal weiter.</p><p>Diesen Satz könnte ich über so manche Teamsitzung schreiben. Denn Zusammenarbeit ist nicht immer einfach. Wo mehrere Menschen zusammenkommen, treffen unterschiedliche Ideen aufeinander. Der eine möchte sofort loslegen, die andere erst einmal gründlich überlegen. Einer hat schon einen fertigen Plan im Kopf, während jemand anderes noch fragt, ob wir überhaupt in die richtige Richtung laufen.</p><p>Manchmal wäre es tatsächlich einfacher, eine Sache schnell allein zu erledigen.Und trotzdem sind wir Menschen nicht dafür gemacht, alles allein zu schaffen.</p><p>Der Apostel Paulus benutzt dafür ein ziemlich anschauliches Bild. Er vergleicht die christliche Gemeinde mit einem Körper. Ein Körper besteht aus vielen verschiedenen Teilen. Hand, Fuß, Auge, Ohr – keines davon kann zum anderen sagen: Dich brauche ich nicht. Und genauso wenig ergibt es Sinn, wenn plötzlich alle ein Auge sein wollen.<br />Was für ein seltsamer Körper wäre das!</p><p>Paulus schreibt: „Nun aber hat Gott die Glieder eingesetzt, ein jedes von ihnen im Leib, so wie er gewollt hat.“ (1. Korinther 12,18)</p><p>Ich mag diesen Gedanken. Denn er bedeutet: Unterschiedlichkeit ist nicht das Problem, das wir überwinden müssen. Sie gehört dazu.</p><p>Das gilt für eine Kirchengemeinde genauso wie für eine Familie, einen Verein, ein Kollegium oder eine Gruppe von Freunden. Menschen bringen unterschiedliche Fähigkeiten mit. Manche können gut organisieren. Andere hören aufmerksam zu. Manche haben ständig neue Ideen. Andere entdecken zuverlässig die Schwachstellen darin. Und manchmal nervt uns ausgerechnet die Person, deren Blickwinkel wir dringend brauchen.<br />Gemeinsam unterwegs zu sein bedeutet deshalb nicht, dass wir immer einer Meinung sind. Einheit entsteht nicht dadurch, dass Unterschiede verschwinden.</p><p>Vielleicht zeigt sie sich vielmehr darin, dass wir trotz unserer Unterschiede dasselbe Ziel im Blick behalten.</p><p>Jesus hat Menschen in seine Nachfolge gerufen, die erstaunlich verschieden waren. Sie haben miteinander diskutiert, sich missverstanden und sogar darum gestritten, wer von ihnen der Größte sei. Eine perfekte Mannschaft sieht anders aus. Und doch hat Jesus seinen Weg mit ihnen gemeinsam fortgesetzt.</p><p>Das macht mir Mut. Denn auch unsere Gemeinschaft muss nicht perfekt sein. Wir müssen nicht alle gleich denken, gleich arbeiten oder dieselben Begabungen besitzen. Entscheidend ist, ob wir bereit sind, einander wahrzunehmen und miteinander unterwegs zu bleiben.</p><p>Melanie Stadelbauer<br />evang. Dekanatsjugendreferentin<br />Dekanat Lohr a. Main</p>]]></content:encoded><category>Bad Kissingen</category><category>Einzugsgebiet Bad Kissingen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74647</guid><pubDate>Tue, 18 Aug 2026 13:15:58 +0200</pubDate><title>Wort zum Sonntag 23.08.2026</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/wort-zum-sonntag-23082026/</link><description>Robert Augustin, evang. Pfarrer in Hammelburg</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sind Sie ein guter Mensch?</strong></p><p>Manchmal denke ich: „Wenn nur alle Menschen ein bisschen wären wie ich, dann wäre die Welt friedlicher und gerechter. Es gäbe z.B. keine machthungrigen Kriegstreiber.“ Mir fallen Namen auf der politischen Weltbühne ein, die auf jeden Fall schlechter sind als ich, und von denen ich mich abgrenze.<br />Als Christ soll und will ich gerecht leben. Gott hat mir die Zehn Gebote und das Gebot, Gott und den Nächsten zu lieben.<br />Allerdings gibt es da eine Stolperfalle. Jesus warnt: „Habt acht, dass ihr eure Gerechtigkeit nicht übt vor den Leuten, um von ihnen gesehen zu werden; ihr habt sonst keinen Lohn bei eurem Vater im Himmel.“ (Matthäus 6,1) Selbstgerechtigkeit geht bei Gott gar nicht.<br /><br />Jesus macht das im Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner anschaulich (Lukas&nbsp;18, 9-14). Da werden zwei Typen von frommen Menschen gezeichnet. Beide Kirchgänger. Beide gehen in den Tempel. Über den Pharisäer sagt Jesus:&nbsp;„Der Pharisäer stand für sich und betete so: Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme.“<br />Ich sehe ihn förmlich vor mir: Mit ausladender Geste bewegt er seine Hand über den Opferstock. Man sieht das Geld in seiner Hand. Alle sollen sehen, wieviel er spendet. Seine Nase hebt er hoch empor. Die Augen schließt er andächtig. Denn es lohnt sich für ihn nicht, das Umfeld wirklich anzuschauen. Was interessieren ihn andere Menschen, wo er doch seine eigene Frömmigkeit feiert; wo er doch feierlich zur Schau stellt, dass er ein guter Mensch ist: Nein, ein besserer Mensch. Selbstbewusst deutet er auf sich: „Ich selbst bin gerecht!“<br />Jesus sagt: So ein selbstverliebter Mensch scheitert vor Gott. Gott findet ihn nicht gerecht.<br /><br />Der Zöllner im Gleichnis verhält sich anders. Jesus sagt: „Der Zöllner aber stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig!“&nbsp;Ich stelle mir vor, dass der Zöllner ganz hinten im Tempel steht. Er mag materiell reich sein. Aber er weiß um seine Armut vor Gott. Ehrfürchtig nimmt er den Hut ab. Er steht im Schatten. Die Nase trägt er nach unten. Die Haare durcheinander. Mit der rechten Hand schlägt er an seine Brust. Er zeigt auch auf sich selbst. Aber ganz anders als der Pharisäer. Er zeigt auf seine Schuld vor Gott.</p><p><br />Jesus sagt: So ein ehrlicher Mensch besteht vor Gott. Denn er sucht alles Gute nicht bei sich selbst, sondern bei Gott: Er hofft auf Vergebung. Er hofft auf einen Neuanfang. Er hofft, dass Gottes guter Geist ihn leiten möge und ihn zu einem besseren Menschen machen. Und wenn Gott seine Hoffnung erfüllt, dann wird er nicht sich selbst rühmen können, sondern wird Gott die Ehre geben müssen. Er wird nicht beim „Ich“ hängen bleiben, sondern sich nach dem göttlichen „Du“ ausstrecken. Denn alles ist Gnade.</p><p><br />Ihr Robert Augustin, evang. Pfarrer in Hammelburg</p>]]></content:encoded><category>Bad Kissingen</category><category>Einzugsgebiet Bad Kissingen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74595</guid><pubDate>Tue, 11 Aug 2026 12:46:03 +0200</pubDate><title>Wort zum Sonntag 16.08.2026</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/wort-zum-sonntag-16082026/</link><description>Peter Rüb, Pfarrer im Pastoralen Raum Münnerstadt</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Himmel – das Ziel unseres Lebens.</strong></p><p>Hochfest „Mariä Aufnahme in den Himmel“, so steht es für diesen Samstag in unseren kirchlichen, katholischen Kalendern. Im Volksmund wird es „Mariä Himmelfahrt“ genannt. Ob dieses kirchliche Hochfest auch ein staatlicher Feiertag ist entscheidet sich in Bayern je nach der Bevölkerungsmehrheit. Nur Gemeinden mit einer katholischen Bevölkerungsmehrheit haben diesen zusätzlichen Feiertag.</p><p>Was wird da eigentlich gefeiert. Der volkstümliche Name „Himmelfahrt“ legt die Vermutung nahe Maria, die Mutter Jesu, sei bei lebendigem Leib, wie mit einer Rakete in den Himmel aufgestiegen.</p><p>Unter allen christlichen Religionen ist allerdings übereinstimmend klar, dass Maria eines ganz normalen natürlichen Todes gestorben ist. Nur wann genau und wo ist völlig unklar, da die Bibel darüber schweigt und es auch keinerlei andere stichhaltige Quellen darüber gibt. So gibt es mehrere unterschiedliche – konkurrierende – Traditionen über ein vermeintliches Mariengrab: Ein Mariengrab wird am Fuß des Ölberges, im nördlichen Kidrontal bei Jerusalem verortet. Ein zweites Mariengrab wird in der Dormitio-Kirche auf dem Zionsberg verehrt. Eine andere Tradition verortet das Mariengrab in Ephesus, da Maria mit dem Apostel Johannes, dem Jesus vom Kreuz herab seine Mutter anvertraute, nach Ephesus gegangen sei.</p><p>Übereinstimmend dagegen ist die Erzählung der Auffindung des leeren Grabes. Von Marias Grab soll ein würziger, angenehmer Duft ausgeströmt sein. Das machte die Jünger neugierig und so öffnete sie das Grab und fanden anstatt des Leichnams nur Rosenblüten und Kräuter. Daraus entwickelte sich der Brauch, dass an Mariä Himmelfahrt sogenannte Kräuterbuschen gebunden und gesegnet werden. Sieben Kräuter sollen die 7 Schmerzen Marias symbolisieren und zugleich an die 7 Sakramente erinnern.</p><p>Gläubige Christen von heute tun sich oftmals schwer mit der Vorstellung einer leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel. Das Fest will auf jeden Fall klarstellen, dass Maria Gott und ihrem Sohn ganz besonders nahe ist. Auf welche Art und Weise ist dabei aber auch eher nebensächlich. Das mit der Himmelfahrt oder der Aufnahme in den Himmel muss man nicht unbedingt im naturwissenschaftlichen Sinn wörtlich nehmen. Schon Martin Luther sagte dazu in einer Predigt am 15. August 1522: „Man kann aus diesem Evangelium nicht beweisen, dass Maria im Himmel ist, ist auch nicht vonnöten; man muss nicht alles genau aussagen können, wie es mit den Heiligen im Himmel zugeht.“</p><p>Himmel ist ja auch schließlich keine Ortsangabe, sondern Himmel ist das letzte Ziel unseres Lebens, zu dem wir Christen alle hinstreben.</p><p>Pfarrer Peter Rüb, Poppenlauer</p>]]></content:encoded><category>Bad Kissingen</category><category>Einzugsgebiet Bad Kissingen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74390</guid><pubDate>Thu, 30 Jul 2026 10:21:17 +0200</pubDate><title>Pastoralreferentin Lea Brenner wechselt in den Pastoralen Raum Karlstadt</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/pastoralreferentin-lea-brenner-wechselt-in-den-pastoralen-raum-karlstadt/</link><description>Burkardroth/Karlstadt (POW) Lea Brenner (29), Pastoralreferentin für den Pastoralen Raum Burkardroth, wechselt zum 1. September 2026 in den Pastoralen Raum Karlstadt. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Brenner wurde 1997 in Heidenheim an der Brenz geboren und wuchs in Herbrechtingen auf. Nach dem Abitur am Buigengymnasium Herbrechtingen im Jahr 2015 absolvierte sie einen Freiwilligendienst in Taizé. Von 2017 bis 2023 studierte sie Katholische Theologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg sowie am Institut Catholique de Paris und schloss als Magistra Theologiae ab. Ab 2023 war sie Pastoralassistentin im Pastoralen Raum Burkardroth. Seit Juli 2026 wirkt sie dort als Pastoralreferentin.&nbsp;</p><p>(3226/0757; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Foto abrufbar im Internet&nbsp;</em><br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Personalmeldungen</category><category>Main-Spessart</category><category>Bad Kissingen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74389</guid><pubDate>Thu, 30 Jul 2026 09:34:26 +0200</pubDate><title>Wort zum Sonntag 09.08.2026</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/wort-zum-sonntag-09082026/</link><description>Dirk Hönerlage, Prädikant evang. Kirche im Oberen Sinngrund</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gott zur Ehr‘ …</strong></p><p>„Alarm, Alarm. Opa, es brennt. Du nimmst den Hubschrauber, ich komme mit dem Einsatzfahrzeug zur Brandstelle.“ Und dann ertönen im Kinderzimmer ein hohes und ein tiefes Martinshorn. In ohrenbetäubender Lautstärke, wie man sich denken kann.</p><p>Ehrlich gesagt, geht nichts über das intensive Spiel mit den Enkeln. Fachleute, von denen ich noch etwas lernen kann: Tanklöschfahrzeuge und Schlauchwagen, Drehleiterfahrzeuge und Mannschaftswagen usw.</p><p>Dann wollte ich auch mal punkten und lud die drei- und fünfjährigen Jungens ins Feuerwehrmuseum nach Fulda ein. Große Begeisterung und ausgeprägte Neugierde. Aber angesichts der Oldtimer die knappe Feststellung, dass eine Feuerwehr (jetzt mal in meinen Worten formuliert) nichts Museales sei, sondern in unserem Alltag hier und heute funktionieren müsse. Richtig.</p><p>Und damit, so kam es mir in den Sinn, lässt sich leicht der Bogen zur Kirche schlagen. Manche meinen eben auch, die Kirche sei von gestern und nur von historischem Interesse, andere aber erleben in ihr Kraft und begegnen starkem Glauben. Hier und heute.</p><p>Einmal auf diesen Vergleich gebracht, springen noch weitere Parallelen ins Auge.</p><p>Zum Vereinsleben gehören zum einen fröhliche, ausgelassene Feste (wie der Feuerwehr-Action-Tag in Bad Brückenau an diesem Wochenende), ähnlich wie sie auch in Gottesdiensten (Taufe und Hochzeit, Ostern und Erntedank) und bei Gemeindefeiern zu finden sind.</p><p>Zum anderen stehen, was ungleich wichtiger und entscheidender ist, gefährliche Feuerwehreinsätze – Großbrände oder Autounfälle – an, die gemeistert werden wollen.</p><p>Da bedarf es dringend: Zuverlässigkeit und Kameradschaft. Religiös gesprochen: einer Gemeinschaft der Heiligen. Die beseelt ist von einer Sache und sich ihr hingibt.</p><p>Da bedarf es dringend: ein weites Herz, großen Mut. Als biblischer Zuspruch formuliert: Sei mutig und entschlossen! Hab keine Angst; denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst.</p><p>Wir Christen sind sicherlich untereinander verbunden, vor allem aber verbunden mit Gott … mit dem Vertrauen darauf, dass ich nie tiefer fallen kann als in Gottes Hand, in Gottes Sprungtuch. Gott fängt mich auf.</p><p>Und dann will so ein Brand natürlich gelöscht sein. Klassischerweise mit Wasser. „Wasser marsch!“ Wasser rettet Leben. Vielleicht ein gewagter Brückenschlag, aber er drängt sich in diesem Zusammenhang nunmal auf: Wasser rettet Leben – auch die Taufe verkündet vom Leben. Ein Sakrament, das uns mit Jesus Christus, dem Heiland und Erlöser, verbindet. Gottes Segen und Liebe wird darin spürbar. Seine Zusage gilt bedingungslos ein Leben lang.</p><p>Bei uns hingegen gibt es vermutlich Lebensphasen, in denen wir gar nicht an Gott denken, er weit weg erscheint – und die Feuerwehr spukt einem natürlich ebenfalls nicht ständig im Kopf herum. Sie ist aber immer erreichbar. Im Jargon der Enkel gereimt: „1-1-2/ Kommt schnell herbei!“</p><p>Und für Gott gilt sowieso, dass er immer erreichbar ist. Die Leitung zu ihm ist frei – er nimmt sozusagen immer ab, ist offen für unsere Gebete, egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit. Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.</p><p>(Aber bitte, Gott soll jetzt nicht simpel mit der Feuerwehr gleichgesetzt werden, und deren kecker Selbstdarstellung „Im alten Rom nannte man sie Götter“ soll auch nicht das Wort geredet werden.)</p><p>Was noch wichtig erscheint auf dem Lebensweg: Gerade für schwierige Momente bedarf es einer geistlichen Wegzehrung, einer eisernen Ration.</p><p>Das können z.B. Verse aus Psalm 23 sein: Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Verse, die einem dann, wenn es ans „Eingemachte“ geht, präsent werden und vielleicht über die Lippen kommen.</p><p>Allerdings ist die Metapher „Hirte“ – als Vergleich dafür, wie Gott ist – im Sprachraum vieler Menschen nicht mehr ohne Weiteres verständlich, muss eventuell neu gefasst werden. Ob sich ein „Feuerwehrhelm“ zur Beschreibung Gottes eignet?</p><p>Der Herr ist mein Helm,</p><p>unter ihm wird mich nichts in Furcht versetzen.</p><p>Er ist mir ganz nah,</p><p>umschließt Nacken und Kopf,</p><p>sitzt schützend auf meinem Haupt.</p><p>Und ob ich schon wandelte in großer Gefahr</p><p>Fürchte ich kein Unglück</p><p>Denn du bist bei mir</p><p>Und ich werde bleiben</p><p>Unter deinem, unter Gottes Helm immerdar.</p><p>Amen.</p><p>Dirk Hönerlage, Prädikant im Oberen Sinngrund</p>]]></content:encoded><category>Bad Kissingen</category><category>Einzugsgebiet Bad Kissingen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74375</guid><pubDate>Wed, 29 Jul 2026 14:22:10 +0200</pubDate><title>Öffnungszeiten des Dekanatsbüros in den Sommerferien</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/oeffnungszeiten-des-dekanatsbueros-in-den-sommerferien-1/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>In den Sommerferien (03.08.2026 bis 14.09.2026) ist das Dekanatsbüro Bad Kissingen zu den folgenden Öffnungszeiten besetzt:</p><p>Montag bis Donnerstag: 08.00 bis 13.00 Uhr,&nbsp;nachmittags geschlossen oder nach telefonischer Vereinbarung<br /><strong>Freitags geschlossen!</strong></p><p>Wir wünschen allen noch eine erholsame Sommer- und Urlaubszeit.</p>]]></content:encoded><category>Bad Kissingen</category><category>Einzugsgebiet Bad Kissingen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74346</guid><pubDate>Tue, 28 Jul 2026 11:41:21 +0200</pubDate><title>Wort zum Sonntag 02.08.2026</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/wort-zum-sonntag-02082026/</link><description>Bernhard Hopf, Pastoralreferent im Pastoralen Raum Bad Brückenau</description><content:encoded><![CDATA[<p class="western"><strong>Wo ist denn Gott?</strong></p><p>Nach dem Sonntagsgottesdienst ist der Pfarrer sehr ernst geworden und hat zu seiner Gemeinde gesagt: Liebe Gemeinde, ich muss euch noch etwas ganz schlimmes mitteilen: Gott ist aus dieser Kirche abhanden gekommen! - Aber die gute Botschaft ist: wir werden ihn draußen finden!<br />Die Gemeinde atmete erleichtert auf und ging ihres Weges.<br /><br />Mit dieser Geschichte stellt sich mir unweigerlich die Frage nach dem Wo Gottes. Viel mehr als die ewig philosophische Frage nach dem Wer Gottes, mit dem sich auch die Lehre der Kirche seit allen Zeiten beschäftigt und auch vorgefertigte Antworten zur Verfügung stellt, ist die Wo Frage Gottes in unserer Zeit meines Erachtens die entscheidende.<br /><br />Gott in der realen Welt, in den verschiedensten Lebensbereichen zu erfahren, darum ging es den Menschen aller Zeiten, auch wenn sie immer wieder Häuser für ihren Gott, Kirchen gebaut haben.<br />Aus welchen Gründen sie dies auch immer taten – um Gott begreifbar zu machen, um ihn zu domestizierten, um ihn zu verherrlichen, um ihn anzubeten, – so blieb und bleibt er doch immer Gott, der sich dem Zugriff des Menschen entzieht.</p><p>Dieser Gott ist für den gläubigen Menschen vor allem in den Kirchen zu finden, bei manchen Katholiken besonders im Tabernakel, aber ist Gott nicht auch überall sonst auf der Welt zu entdecken? Und so können wir vielleicht sogar sagen: „Wem Gott nicht fehlt, der hat ihn schon! Ich kann Gott überall begegnen ihn überall finden: in der Natur, in der Hitze des Sommers, im Regen und im Sturm, in der Stille und Meditation und vor allem in jedem Menschen, egal welcher Hautfarbe, Nation oder Religion. Nach christlichem Glauben ist er ja wirklich Mensch geworden!</p><p>Und doch will sich der Mensch immer wieder festmachen an Orten, wo er Gott in besonderer Weise erfahren kann. In der Urlaubszeit besuchen manche wieder die großen Dome und Kathedralen und auch die Kirchen in den kleinen Dörfern sind interessant. Können wir doch an ihnen ablesen und in ihnen erfahren, wie die Menschen damals für sich Gottesräume erschlossen haben und wie sie sie heute pflegen und nutzen.</p><p>Und überall dort, wo die Frage nach Gott, nach seinem Ort und seine Wirklichkeit im Mittelpunkt steht, bauen wir mit an neuen Gottesräumen, geben ihm einen Platz in unserem Leben, begegnen ihm und einander. Dazu sind Gotteshäuser gebaut, dass sich Menschen und Gemeinden darin zu ihrem Gott verorten kann.<br /><br />In der Lesung zum Weihetag der Kirche Santa Maria Maggiore in Rom (5. Aug.) aus der Offenbarung des Johannes steht: Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen und sie werden sein Volk sein; und er wird bei Ihnen sein.</p><p>Dies ist die biblisch, theologische Aussage auf die Geschichte des abhanden gekommenen Gottes auf die Mitteilung des Pfarrers nach dem Sonntagsgottesdienst.</p><p>Und vor rund 50 Jahren hat der Dichter Wilhelm Willms und der Komponist Ludger Edelkötter in ihrem Franziskus Musical die Wo-Frage nach Gott schon auf ihre Weise beantwortet. In einem Lied schreiben sie: Wo ist denn Gott? Siehst du ihn nicht, ja siehst du ihn nicht auf deines Nachbarn Angesicht.<br />Ich wünsche uns allen, dass wir Gott überall finden und so eine gesegnete Zeit haben.<br />&nbsp;</p><p>Bernhard Hopf,<br />Pastoralreferent im Pastoralen Raum Bad Brückenau</p>]]></content:encoded><category>Bad Kissingen</category><category>Einzugsgebiet Bad Kissingen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74311</guid><pubDate>Mon, 27 Jul 2026 07:45:29 +0200</pubDate><title>Pater Jose Ukkan Puthenveetil wird Teampfarrer im Pastoralen Raum Bad Kissingen</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/pater-jose-ukkan-puthenveetil-wird-teampfarrer-im-pastoralen-raum-bad-kissingen-2/</link><description>Schweinfurt/Euerdorf (POW) Bischof Dr. Franz Jung hat Pater Jose Ukkan Puthenveetil (51) von den Missionaren des heiligen Franz von Sales, Teampfarrer im Pastoralen Raum Bad Königshofen im Grabfeld, mit Wirkung vom 1. Oktober 2026 zum Teampfarrer („in solidum“) im Pastoralen Raum Bad Kissingen ernannt.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Dienstsitz ist in Euerdorf. Puthenveetil wurde 1975 in Ambazhakad im indischen Bundesstaat Kerala geboren. Er studierte von 1994 bis 1997 Philosophie am Suvidya College in Bangalore. Von 1998 bis 2001 schloss er ein Theologiestudium am Saint Francis College in Eluru an. Am 17. April 2002 empfing Puthenveetil die Priesterweihe. Im Anschluss wirkte er als Subregens im Priesterseminar in Vadakkumcherry/Kerala. 2004 wurde er Kaplan in Garla im Bundesstaat Andhra Pradesh. Von 2005 bis 2008 unterrichtete Puthenveetil am Gymnasium in Visakhapatnam/Andhra Pradesh und war zugleich Direktor des Internats. Von 2008 bis 2011 war er Pfarrer in Nemmara, von 2011 bis 2014 Pfarrer in Garla. 2016 wurde Puthenveetil Priester zur Mithilfe in der Pfarreiengemeinschaft „Um den Findelberg, Wülfershausen“. 2017 wurde er Kaplan, 2021 Pfarrvikar in der Pfarrei Schweinfurt-Heilig Geist. Seit Oktober 2023 ist Puthenveetil Teampfarrer im Pastoralen Raum Bad Königshofen im Grabfeld.&nbsp; Dort ist er Kirchenverwaltungsvorstand für die Pfarreiengemeinschaft „Um den Findelberg, Wülfershausen an der Saale“. Seit Mai 2025 ist er zudem Kirchenverwaltungsvorstand für Wülfershausen an der Saale-Sankt Vitus, Saal an der Saale-Heilige Dreifaltigkeit, Eichenhausen-Sankt Anna, Findelberg-Mariä Heimsuchung, Herbstadt-Heiligkreuz, Breitensee-Sankt Michael und Trappstadt-Sankt Burkard.</p><p>(3126/0743; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:&nbsp;</strong>Foto abrufbar im Internet</em></p><p>Quelle: Presse- und Informationsstelle</p>]]></content:encoded><category>Bad Kissingen</category><category>Einzugsgebiet Bad Kissingen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74310</guid><pubDate>Mon, 27 Jul 2026 07:25:27 +0200</pubDate><title>Auf den Spuren Kardinal Döpfners</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/auf-den-spuren-kardinal-doepfners-1/</link><description>Am 24. Juli 1976 starb Kardinal Julius Döpfner – Ein Museum in seinem Heimatort erinnert an ihn und sein Leben</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hausen&nbsp;</strong>(POW) Es gibt viele Orte, die mit Kardinal Julius Döpfner in Verbindung gebracht werden. Da wären zum Beispiel die (Erz-) Diözesen Würzburg, Berlin oder München, wo er als Bischof und Kardinal wirkte. Weniger bekannt ist sein Geburtsort Hausen bei Bad Kissingen. Hier befindet sich das Julius-Kardinal-Döpfner-Museum, das an das Leben des Kardinals erinnert.</p><p>Seit 25 Jahren existiert das Museum im Ostflügel des ehemaligen Prämonstratenserinnenklosters und wird von Ehrenamtlichen betreut. Hans-Georg Keßler (83) ist einer der Verantwortlichen. Nach Vereinbarung führt er Besucherinnen und Besucher durch das Museum und erzählt vom bewegten Leben des berühmtesten Sohns Hausens. Obwohl er selbst nicht aus Hausen stammt, verbindet ihn etwas mit dem Kardinal: Döpfner spendete ihm einst das Sakrament der Firmung. Zudem ist er für Keßler eine spannende Persönlichkeit. „Damals war Döpfner ein Hoffnungsträger für uns Jugendliche. Wir hatten noch nicht so viel mit der Kirche zu tun. Aber auch wir haben in der Schule über die Geschehnisse des Zweiten Vatikanischen Konzils gesprochen“, berichtet Keßler.</p><p>Das Museum erzählt Döpfners Geschichte – vom kleinen Schuljungen, der einmal Jahrgangsbester war, bis hin zu seinem Wirken bei der Würzburger Synode. Wenn sich die Tür zum Eingangsbereich öffnet, fällt der Blick direkt auf ein Porträt des Kardinals. Darüber steht ein Zitat Döpfners: „Unser Glaube braucht Weggefährten.“ Weggefährten hatte Döpfner durch seine verschiedenen Ämter und Ortswechsel reichlich. In den beiden Haupträumen finden sich zahlreiche Fotos, Zeitungsartikel und Dokumente. Aber auch Gegenstände wie ein Bischofsstab, ein Sessel oder ein Schaukelpferd sind zu sehen.</p><p>Vor allem die Zeit als Würzburger Bischof sei prägend gewesen – sowohl für Döpfner als auch für das Bistum Würzburg, sagt Keßler. „Als Döpfner 1948 Bischof von Würzburg wurde, war er erst 35 Jahre alt. Kurz nach dem Krieg hatten immer noch viele Menschen kein Zuhause und keine Familie.“ Döpfner habe die Menschen dazu ermutigt, Häuser, aber auch Familien wieder neu aufzubauen. „Die Leute haben nach jemandem gehungert, der ihnen Hoffnung macht“, sagt Keßler.</p><p>Zu jeder Phase in Döpfners Leben hat Keßler etwas zu erzählen – sei es eine Anekdote oder eine Einordnung verschiedener Ereignisse. So berichtet er von der Verbundenheit, die Döpfner bis zu seinem Tod mit Hausen hatte. „Kardinal Döpfner ist immer vorbeigekommen, wenn in Hausen etwas Besonderes war, zum Beispiel eine Glockenweihe. Er hat sich dafür interessiert, was in seiner Heimat los war.“ Auch nachdem Döpfner 1957 Bischof von Berlin geworden war, kam er regelmäßig nach Hausen und blieb dabei bescheiden. So soll er bei einem Besuch dem Bürgermeister von Hausen, der ihn zuvor mit „Eure Eminenz“ begrüßt hatte, gesagt haben: „Jetzt hör‘ schon auf. Ich bin und bleibe euer Julius.“</p><p>pdf (POW)</p><p><iframe title="Auf den Spuren Kardinal Döpfners – Ein Besuch im Döpfner-Museum in Hausen" width="560" height="315" src="https://peertube.katholisch.social/videos/embed/fUhXmvpRZRUQyPxSLh7ewb" allow="fullscreen" sandbox="allow-same-origin allow-scripts allow-popups allow-forms" data-ccm-domain="peertube.katholisch.social"></iframe></p><p><iframe src="https://bistumwuerzburg.podigee.io/347-besuch-im-julius-kardinal-dopfner-museum/embed?context=external&amp;theme=default" frameborder="0" height="150" width="100%" data-ccm-domain="bistumwuerzburg.podigee.io"></iframe></p><p>(3126/0741; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:&nbsp;</strong>Fotos abrufbar im Internet</em></p><p>Quelle: Presse- und Informationsstelle</p>]]></content:encoded><category>Bad Kissingen</category><category>Einzugsgebiet Bad Kissingen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74262</guid><pubDate>Fri, 24 Jul 2026 08:10:14 +0200</pubDate><title>Wort zum Sonntag 26.07.2026</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/wort-zum-sonntag-26072026/</link><description>P. Rudolf Götz OSA, Kath. Seelsorger in Münnerstadt</description><content:encoded><![CDATA[<p class="western"><strong>Tiefe Bindungen über&shy;winden alle Hürden</strong></p><p>Liebe Leserinnen und Leser, jede und jeder von uns hat wohl schon Höhen und Tiefen im Leben erlebt oder auch schon einen Schicksalsschlag. Was aber ist es, das uns den Mut und die Kraft gibt, weiterzumachen oder neu anzufangen?</p><p>Die Kirche hat vergangenen Mittwoch einer Heiligen gedacht, die Höhen und Tiefen mit Jesus erlebt und durchlebt hat: Maria Magdalena. Sie war von ihm geheilt worden (die Bibel schreibt, Jesus habe sie sieben Dämonen befreit), sie war mit ihm von Galiläa hochgezogen nach Jerusalem. Sie war es, die mit anderen Frauen und mit Johannes, unter dem Kreuz gestanden hat und sie hat sein Leiden und Sterben mit ausgehalten; sie war es, die bei der Grablegung dabei gewesen ist und nicht zuletzt sie war es, der der Auferstandene zuerst erschienen ist. Sie muss schon eine sehr enge Beziehung zu ihrem Meister gehabt haben, dass sie all das durchstehen konnte, ohne zu verzweifeln und dass ihr eine so große Ehre zuteilwurde, als sie am Ostermorgen am leeren Grab stand. Denn im Johannes-Evangelium heißt es: „Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast. Dann will ich ihn holen. Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich ihm zu und sagte: Meister. Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu meinen Brüdern und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater…“ Doch als sie zu den Aposteln kam, glaubten sie ihr zunächst nicht. Sie war dem Auferstandenen als erste begegnet und hatte den Auftrag erhalten, diese Frohe Botschaft an die Apostel weiterzugeben. Wie gerne hätte sie aber diese Situation festgehalten; wie gerne hätte sie Jesus festgehalten. Doch er schickte sie los, dieses große Ereignis der Auferstehung weiterzusagen. Sie sollte nicht stehen bleiben in der so schönen Begegnung mit ihm, dem sie sich so sehr verbunden fühlte. Durch diesen großen Auftrag, den sie von Jesus erhalten hatte, wird sie auch „Apostolin der Apostel“ genannt; sie die Frau, die oft mit der „Sünderin“ gleichgesetzt wurde, die bei dem Gastmahl des Pharisäers Simon Jesus so viel an Nähe und Liebe erwiesen hat, indem sie ihm mit kostbarem Öl die Füße gesalbt hat (Lk 7,36-50). - Alles nur eine sehr alte, fromme Geschichte? Nein, keineswegs! Denn der Auftrag, den Maria Magdalena empfangen hat, die Frohe Botschaft der Auferstehung weiterzusagen, gilt uns allen. Wir alle sind aufgerufen, diese unsere Glaubensüberzeugung im Alltag zu leben und davon zu reden. Doch wie könnte das ganz konkret aussehen? Die nächsten Tage und Wochen? Ich denke, jede und jeder von uns hat Möglichkeiten, dies zu tun: im Kleinen und in unscheinbar wirkenden Situationen oder vielleicht sogar im Großen; ob im haupt- oder ehrenamtlichen Tun oder als „ganz normaler Christ oder Christin“: „Geh aber zu meinen Brüdern“ und sage diese Frohe Botschaft weiter!</p><p>Und dieser großen Heiligen erinnern wir uns, wenn wir am Sonntag, 26.07. um 10.30 das Patrozinium in Münnerstadt begehen.</p><p>P. Rudolf Götz OSA</p><p>Kath. Seelsorger in Münnerstadt</p>]]></content:encoded><category>Bad Kissingen</category><category>Einzugsgebiet Bad Kissingen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74173</guid><pubDate>Fri, 17 Jul 2026 20:36:32 +0200</pubDate><title>Die neuen Möglichkeiten erkennen</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/die-neuen-moeglichkeiten-erkennen/</link><description>Bischof Dr. Franz Jung begrüßt vier Frauen und einen Mann als Pastoral- beziehungsweise Gemeindereferenten – Mit Bibel und Urkunde beauftragt – Pontifikalmesse unter dem Leitwort: „Begeistert ins Weite“</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) Bischof Dr. Franz Jung hat bei einem Gottesdienst am Freitagabend, 17. Juli, im Würzburger Kiliansdom vier Frauen und einen Mann zum Dienst als Gemeinde- oder Pastoralreferenten und -referentinnen beauftragt. Verena Deuchert&nbsp;(39) begrüßte er als Gemeindereferentin. Lea Brenner (29), Susanne Händel (27), Karolin Proksch (27) und Markus Wissel (27) ernannte er zur Pastoralreferentin beziehungsweise -referenten. Mit den neu Beauftragten gibt es derzeit 132&nbsp;Pastoralreferentinnen und -referenten sowie 101 Gemeindereferentinnen und -referenten im Bistum Würzburg.<br /><br />Der Gottesdienst stand unter dem Motto „Begeistert ins Weite“. Ihn feierten Angehörige und Freunde der Beauftragten sowie Seelsorgerinnen und Seelsorger aus den aktuellen Einsatzpfarreien und Pastoralen Räumen der neuen Gemeinde- und Pastoralreferentinnen und -referenten mit. Die über 30&nbsp;Ministrantinnen und Ministranten kamen mehrheitlich aus den Einsatzorten der neu Beauftragten.<br /><br />Bischof Jung ermutigte die Beauftragten zu Offenheit für Neues und zu ehrlicher Selbstprüfung. In seiner Predigt stellte er die biblische Szene vom erfolglosen Fischfang der Jünger in den Mittelpunkt und deutete sie als Bild für persönliche und kirchliche Krisenerfahrungen. Viele Menschen verharrten wie die Jünger zunächst in vertrauten Mustern, obwohl diese „fruchtlos“ blieben, sagte der Bischof. Entscheidend sei der Mut, „anzulanden“ und sich der eigenen Wirklichkeit zu stellen. Erst eine solche Haltung eröffne die Möglichkeit, neue Wege zu erkennen.<br /><br />Mit Blick auf die Zukunft der Kirche sprach Bischof Jung von notwendigen „Teachable Moments“ – Momenten, in denen Menschen bereit seien, dazuzulernen und neue Perspektiven zuzulassen. Oft seien es nicht große Umbrüche, sondern kleine Veränderungen, die Wirkung zeigten: „Das Netz auf der rechten Seite auswerfen“ bedeute, Neues zu wagen, auch ohne sichere Erfolgsaussicht. Zugleich betonte der Bischof die geistliche Dimension des Handelns. Nicht Organisation oder Aktivität allein führten zum Ziel, sondern die Beziehung zu Christus. „Es ist die Liebe zum Herrn, die uns Jesus erkennen lässt“, sagte Jung mit Verweis auf den Lieblingsjünger im Evangelium.<br /><br />Gott komme den Menschen bereits entgegen, betonte der Bischof: Wie im Evangelium sei der Tisch schon gedeckt. In der Eucharistie werde diese Wirklichkeit sichtbar, müsse jedoch im eigenen Leben immer neu entdeckt werden. Bischof Jung wünschte den Ausgesandten „österliche Augen“, um auch in schwierigen Situationen Fülle und neue Möglichkeiten zu erkennen, und dankte ihnen für ihre Bereitschaft zum Dienst.<br /><br />Bei der Beauftragung überreichte Bischof Jung den Frauen und Männern neben einer bischöflichen Urkunde jeweils eine Heilige Schrift als Symbol für ihre Aufgaben im Dienst der Diözese. Zuvor stellten die Diözesanreferenten der beiden Berufsgruppen, Pastoralreferent Johannes Reuter und Gemeindereferentin Roswitha Schuhmann, dem Bischof die zu Beauftragenden vor. Diese bekannten vor der Gemeinde ihren Glauben. Ordinariatsrat Robert Hambitzer, Leiter der Hauptabteilung Personal, bat darum, die Frauen und Männer dauerhaft in den Dienst des Bistums Würzburg zu übernehmen.<br /><br />Im Namen aller Beauftragten dankte Verena Deuchert Bischof Jung, allen Ausbildungsverantwortlichen, den Heimat- und Ausbildungsgemeinden sowie allen, die zum Gelingen des Gottesdienstes beigetragen haben. Besonderer Dank galt den Familien, Partnerinnen und Partnern, Freundinnen und Freunden: „Ihr habt unsere Begeisterung geteilt, unsere Sorgen ausgehalten und uns immer wieder Mut gemacht.“&nbsp;<br /><br />Domorganist Professor Stefan Schmidt und die Band „Project Heaven“ begleiteten die Feier musikalisch. An den Gottesdienst schloss sich ein Empfang vor dem Burkardushaus an. Die Kollekte geht an den Ökumenischen Hospizverein im Landkreis Miltenberg (<a href="https://www.hospizverein-miltenberg.de)" target="_blank" rel="noreferrer">www.hospizverein-miltenberg.de)</a>.</p><p class="text-right"><br />mh (POW)</p><p><br />(3026/0721; E-Mail voraus)</p><p><br />Weitere Bilder finden Sie hier: <a href="https://bistum-wuerzburg.px.media/share/1784313336MNsr6WHPru5fbb" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://bistum-wuerzburg.px.media/share/1784313336MNsr6WHPru5fbb</a></p>]]></content:encoded><category>Dom und Neumünster</category><category>Berichte</category><category>Bischof Franz Jung</category><category>Aschaffenburg</category><category>Kitzingen</category><category>Würzburg</category><category>Bad Kissingen</category><category>Miltenberg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74123</guid><pubDate>Thu, 16 Jul 2026 08:57:59 +0200</pubDate><title>Wort zum Sonntag 19.07.2026</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/wort-zum-sonntag-19072026/</link><description>Tobias Knötig, evangelischer Pfarrer Pfarrer im Zell-Lauertal</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was hat unser Leben mit einer Wasserrutsche gemeinsam?</strong></p><p>Unsere Kinder lieben es im Wasser zu sein.</p><p>Im Urlaub letztes Jahr hatte es ihnen eine Wasserrutsche besonders angetan: Eine Rutsche mit geschwungenen Röhren, wo man mit luftgefüllten Reifen in unterschiedlicher Größe hinabsaust.</p><p>Sie waren nicht zu halten. Beim ersten Mal noch unsicher, wählten sie den Doppelreifen, um gemeinsam zu fahren.</p><p>Sie eilten die Treppe nach oben.</p><p>Kurze Zeit später hörte ich den Freudenschrei unserer Tochter. Da kamen sie auch schon um die Ecke gesaust, mit einem großen Lachen im Gesicht. Das Wasser spritzte nach allen Seiten.</p><p>Jetzt wurden einzelne Reifen gewählt. Mal kamen sie normal unten an, mal waren sie in der Kurve zu schnell geworden und es hat die ganze Sache umgedreht. Mal kamen erst sie und dann der Reifen und schließlich rutschten sie ganz ohne, im sitzen, im liegen, von vorne und von hinten. Runde um Runde, voller Elan und Begeisterung.</p><p>Das Leben ist auch ein bisschen so, wie auf einer Wasserrutsche.</p><p>Am Anfang hockt man voller Ungeduld am Start und starrt die Bahn hinab, kann aber nur bis zur ersten Kurve schaun.</p><p>Doch das hindert uns nicht, ein kurzer Ruck und es geht los.</p><p>Erst langsam, sicher und aufrecht, doch je länger der Weg, desto größer die Geschwindigkeit und schließlich übernehmen auch mal andere Gewalten die Macht über die Bahn. Ein bisschen kann man noch lenken und die Geschwindigkeit regulieren, aber es geht unweigerlich voran.</p><p>Manches mal wird man herumgewirbelt und hat zu tun, sich zu halten bis man am Ziel ankommt.</p><p>Auf der Wasserrutsche gilt das Prinzip, je mehr man sich wehrt, desto schneller geht einem Kraft aus, bekommt man Panik und kommt gestresst unten an. Wenn man sich aber mit der Bahn bewegt und sich in die Wellen schmiegt, dann gleitet man dahin und erlebt wie das Adrenalin durch die Adern rauscht.</p><p>Im Leben bestimmen neben unserem Willen auch andere Faktoren unseren Weg. Die Liebe bringt neue Menschen in unser Leben, mit denen wir dann unterwegs sind. Von anderen müssen wir schweren Abschied nehmen. Der Beruf bestimmt den Alltag. Die Gemeinschaft fordert auch ihr recht. Schließlich sind es die Gesundheit und der eigene Körper, die bestimmen wie schnell und wendig wir noch sind.</p><p>Dazwischen die herrlichen Momente, wo man sich getragen weiß, wo es einem nicht schnell genug gehen kann, ans erhoffte Ziel zu kommen.</p><p>Eine Sache ist für mich entscheidend. Wir gehen unseren Weg nie allein.</p><p>Gott ist dabei – in der Leichtigkeit und in der Anstrengung.</p><p>Gott verspricht uns das wichtigste: Wie auch immer sich unsere Lebensfahrt gestaltet, am Ende tauchen wir auf mit einem Lachen und vor Freude glitzernden Augen, weil wir entdecken, dass es noch viel herrlicher weitergeht.</p><p>Vielleicht ein bisschen so, wie ein nie endender Tag im Schwimmbad.</p><p>So spricht der Herr: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!</p><p>Tobias Knötig, evangelischer Pfarrer Pfarrer im Zell-Lauertal</p>

]]></content:encoded><category>Bad Kissingen</category><category>Einzugsgebiet Bad Kissingen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74105</guid><pubDate>Wed, 15 Jul 2026 10:11:30 +0200</pubDate><title>Ramona Dinkel wird Sozialpädagogin im pastoralen Team des Pastoralen Raums Bad Königshofen im Grabfeld</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/ramona-dinkel-wird-sozialpaedagogin-im-pastoralen-team-des-pastoralen-raums-bad-koenigshofen-im-grabfeld-1/</link><description>Schweinfurt/Bad Kissingen/Bad Königshofen (POW) Ramona Dinkel (36), Jugendbildungsreferentin in der Kirchlichen Jugendarbeit (kja) Main-Rhön, wechselt mit 29,25 Wochenstunden zum 1. Oktober 2026 als Sozialpädagogin ins pastorale Team des Pastoralen Raums Bad Königshofen im Grabfeld.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Mit der restlichen Arbeitszeit verbleibt sie Jugendbildungsreferentin in der Kirchlichen Jugendarbeit Main-Rhön. Dinkel, Jahrgang 1990, wurde in Bad Kissingen geboren und wuchs in Burglauer auf. Nach Mittlerer Reife und Fachabitur in Bad Neustadt absolvierte sie bis 2012 eine Ausbildung zur Erzieherin und arbeitete im Anschluss im Antonia-Werr-Zentrum, Kloster Sankt Ludwig. Ab 2014 studierte sie zudem Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Kinder-, Jugend- und Familienhilfe an der Fachhochschule Würzburg. 2018 schloss sie mit dem Bachelor in Soziale Arbeit ab. Bis 2022 arbeitete sie im Anschluss als Sozialpädagogin im Antonia-Werr-Zentrum. Seit 2023 ist Dinkel Jugendbildungsreferentin in der kja Main-Rhön, seit Januar 2026 zudem Präventionsberaterin.</p><p>(2926/0684; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:&nbsp;</strong>Foto abrufbar im Internet</em></p><p>Quelle: Presse- und Informationsstelle</p>]]></content:encoded><category>Bad Kissingen</category><category>Einzugsgebiet Bad Kissingen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73995</guid><pubDate>Fri, 10 Jul 2026 10:34:55 +0200</pubDate><title>Wort zum Sonntag 12.07.2026</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/wort-zum-sonntag-3/</link><description>P. Markus Reis OSA, Stadtpfarrer Münnerstadt</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lohnt sich das? Ich denke schon</strong></p><p>Zum Katholikentags hat die Diözese Würzburg eine Sonderedition von Playmobilfiguren der Frankenapostel heraus gebracht: Kolonat und Totnan rudern das kleine Boot, Kilian steht als Bischof im Bug.</p><p>Ich selber bin zu alt für Playmobilfiguren. Aber viele finden die Idee ganz nett.</p><p>Und Kinder entwickeln in ihrer Phantasie ja alle möglichen Geschichten.</p><p>Trotzdem - mich bewegt, wenn ich an Kilian, Kolonat und Totnan denke, immer wieder, was für eine Zeit das war in ihrer Heimat Irland damals.</p><p>Die Zeit der Verfolgungen war vorbei, und Irland war christlich geworden. Doch die Regeln - gerade bei den frühen Mönchen - waren unglaublich streng: Redeverbot und Essensentzug z.B. schon bei kleinen Vergehen.</p><p>Das Verlassen der Heimat - für immer, wohlgemerkt -, das Gehen in die Fremde - für immer - und das Verkündigen des Glaubens dort galt als gleichwertig mit dem Zeugnis für Christus durch das Martyrium.</p><p>Entbehrungen, Akzeptieren von Bedürftigkeit und Armut - darauf ließen die Frankenapostel sich ein. Freiwillig.</p><p>Das ist doch ein sehr großer Kontrast zu den Playmobilfiguren.</p><p>Wofür lohnt sich so ein karges, hartes Leben?</p><p>Für die Frankenapostel war die Antwort in den Seligpreisungen gegeben: „Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt werdet. Freut euch und jubelt. Euer Lohn im Himmel wird groß sein.“</p><p>Dafür lohnte sich das Leben. So stark war ihr Glaube.</p><p>„Wofür lohnt sich das?“</p><p>Diese Frage hat vor einigen Tagen der Präsident des BdI, Hr. Leibinger, aufgeworfen. Er hat gefordert, dass in der aktuellen Diskussion über die Reformen, die anstehen, und die wehtun werden, ,,der Bundeskanzler die Frage nach dem Sinn beantworten müsse.</p><p>Und er führte als Beispiel die belarussische Oppositionspolitikerin Maria Kalesnikova an: Sie wurde 2020 ins Gefängnis gesteckt, z.T in Arbeitslager und wurde 2025 von den Amerikanern freigekauft. Sie lebt jetzt in Deutschland, wo sie auch einige Zeit studiert hatte.</p><p>Sie sagt: „Ich habe meinen Freiheitsbegriff in Deutschland kennen gelernt.“ Und für diese Freiheit müsse man kämpfen, die müsse man sich bewusst machen, dass man sie hat. Aber wenn man sie hat, dann lohnt es sich auch, dafür einen Preis zu bezahlen.</p><p>„Im Grunde ist das die Geschichte, die wir erzählen könnten, für ein gutes Leben in Deutschland.“ meinte Herr Leibinger.</p><p>Wofür lohnt sich das?</p><p>Diese Fragen beschäftigen uns nicht nur, wenn vermutlich allgemein Verzicht nötig ist. Diese Frage stellt sich immer wieder.</p><p>Wofür lohnt es sich, mit den Seligpreisungen auf unseren Alltag zu schauen?</p><p>Und da könnte doch ein Lohn sein:</p><p>— wenn ich durch die Trauer, die ich durchmachen musste, ein Gespür dafür bekomme, was einen anderen trösten könnte.</p><p>— wenn mein Verzicht auf „Ich muss mich jetzt durchsetzen“ das Gesprächsklima wandelt, trotz Meinungsverschiedenheiten.</p><p>— wenn mein Hunger nach Gerechtigkeit mir Ideen in meine Gedanken schickt, die neue Hoffnung geben.</p><p>— wenn meine Barmherzigkeit andere zur Nachahmung motiviert.</p><p>— wenn meine Aufrichtigkeit, mein „reines Herz“, anderen die Angst nimmt.</p><p>— wenn ich den ersten Schritt tue auf den anderen zu, obwohl mein Stolz mir dauernd sagt, dass der andere dran wäre.</p><p>„Euer Lohn im Himmel wird groß sein.“ … und vielleicht auch in der Nachbarschaft, in der Arbeit, in der Schule, etwas zum Guten verändern.</p><p>P. Markus Reis OSA, Stadtpfarrer Münnerstadt</p>]]></content:encoded><category>Bad Kissingen</category><category>Einzugsgebiet Bad Kissingen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73873</guid><pubDate>Fri, 03 Jul 2026 23:32:40 +0200</pubDate><title>„Wieder aufzustehen gehört zum Eheleben“</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/wieder-aufzustehen-gehoert-zum-eheleben/</link><description>Jubelehepaare erzählen, wo Gott ihnen in ihrer Ehe Mut geschenkt hat</description><content:encoded><![CDATA[<p class="western"><strong>Würzburg </strong>(POW) Insgesamt knapp 1600 Ehepaare, die seit 25, 50, 60 oder 65 Jahren verheiratet sind, haben an den der Kiliani-Wallfahrtswoche 2026 vorgeschalteten vier Ehejubilarsgottesdiensten teilgenommen. Bischof Dr. Franz Jung und Weihbischof Paul Reder feierten diese am Donnerstag, 2.,&nbsp;und Freitag, 3. Juli, im Würzburger Kiliansdom. Zentrales Thema war „Hab Mut, steh auf!“. Die Pressestelle des Bistums Würzburg hat nach den Gottesdiensten Ehepaare befragt: „Wo haben Sie in Ihrer Ehe erfahren, dass Gott Ihnen Mut schenkt?“ Hier einige Antworten.</p><p><em><strong>Gudrun (71) und Otto (73) Balling aus Hollstadt (Dekanat Rhön-Grabfeld):</strong></em></p><p>„In 50 Ehejahren gibt es sehr viele Momente, wo beide den Mut haben müssen, aufzustehen. Es gibt immer Knackpunkte und Spannungen, wo man sich wieder zusammenraufen muss. Und das gehört zum Eheleben dazu, immer wieder zu verzeihen und wieder aufzustehen und den Mut zu haben, weiterzumachen.“</p><p><em><strong>Helmuth (74) und Rita (70) Pickel aus Baunach (Dekanat Haßberge):</strong></em></p><p>Helmuth: „Vor drei Jahren habe ich einen schweren Unfall gehabt, war im Krankenhaus auf Intensiv gelegen. Sie war ständig bei mir. Und das hat die Ehe auch wieder ein bisschen mehr zusammengeschweißt.“ Rita: „Da wollt‘ er wirklich wieder auf die Beine kommen.“</p><p><em><strong>Berthold (77) und Brigitte (73) Herdt aus Greußenheim (Dekanat Würzburg):</strong></em></p><p>„Wir haben immer Mut gehabt, das zu machen, was wir uns vorgenommen haben – zum Beispiel haben wir ein Haus gebaut. Wir haben einen Sohn, hätten gerne mehr Kinder gehabt. Jetzt haben wir einen Sohn und zwei wunderbare Enkel.“</p><p><em><strong>Winfried (79) und Barbara (70) Braun aus Schonungen (Dekanat Schweinfurt):</strong></em></p><p>Winfried: „Ich hatte schon mehrere, schwerere Erkrankungen. Und da war es letztendlich auch immer wieder Mut für mich, wieder auf die Beine zu kommen, für die Familie zurückzukommen, und natürlich hatte meine Frau da auch sehr viel Anteil daran, dass ich heute noch so auf den Beinen stehe.“</p><p><em><strong>Margarete (72) und Josef (73) Speth aus Schneeberg (Dekanat Miltenberg).</strong></em></p><p>„Es gibt nicht nur Höhen, es gibt Höhen und Täler, Niederlagen und Brüche. Man braucht immer wieder Mut, um aufzustehen.“</p><p><em><strong>Silvia (72) und Peter (72) Retzer aus Gerbrunn (Dekanat Würzburg):</strong></em></p><p>„Mut braucht man ständig, es gibt ja viele Herausforderungen. Sei es Kindererziehung oder das alltägliche Leben. In 50 Jahren kommen schon einige Herausforderungen zusammen und da braucht man halt Mut, um da durchzukommen.“</p><p><em><strong>Elvi (72) und Günter (72) Flammersberger aus Gaubüttelbrunn (Dekanat Würzburg):</strong></em></p><p>„Man braucht in der Ehe in vielen Momenten Mut. Mut um die Wahrheit zu sagen, Mut die Ehepflicht zu erfüllen, Mut zu vertrauen und auch Mut zu lieben. Mut gehört eigentlich überall dazu.“</p><p><em><strong>Petra (51) und Michael (52) Albert aus Burkardroth (Dekanat Bad Kissingen):</strong></em></p><p>„Unsere weißgoldenen Eheringe haben jeweils in der Mitte ein gelbgoldenes Band. Das symbolisiert: Gott ist immer mittendrin dabei. Wir wissen ihn jeden Tag bei uns und haben seinen Beistand in den vergangenen 25 Jahren in vielen Situationen brauchen können.“</p><p><em><strong>Kerstin (53) und Detlev (55) Rausch aus Ochsenfurt (Dekanat Würzburg):</strong></em></p><p>„Als wir in einer Krise waren, haben wir uns an das Eheversprechen erinnert, in dem wir einander zugesagt haben, in guten wie in schlechten Tagen zusammenzubleiben, und uns neu zusammengerauft. Der Priester, der uns getraut hat, hatte damals recht, als er uns beim Traugespräch gesagt hat: ,Und glaubt nicht, dass das einfach wird'.“</p><p class="western text-right"><span style="line-height:100%"><i>rr/pdf/mh (POW)</i></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><span style="font-style:normal">(2826/0659; E-Mail voraus)</span></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><i><u><b>Hinweis für Redaktionen:</b></u></i><i> Fotos abrufbar im Internet</i></span></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Rhön-Grabfeld</category><category>Schweinfurt</category><category>Haßberge</category><category>Würzburg</category><category>Bad Kissingen</category><category>Miltenberg</category><category>Kiliani</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73860</guid><pubDate>Fri, 03 Jul 2026 11:47:08 +0200</pubDate><title>Wort zum Sonntag 05.07.2026</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/wort-zum-sonntag-05072026/</link><description>Elke Wallrapp, Pastoralreferentin im Referat Spirtualität, Bistum Würzburg</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Kraft der Unterbrechung</strong></p><p>Viele Menschen kennen dieses Gefühl: Der Alltag ist vollgepackt mit Terminen, Verpflichtungen und Aufgaben. Beruf, Familie und Freizeitaktivitäten bestimmen den Tagesablauf. Es bleibt kaum Zeit, um einfach einmal innezuhalten. Nicht selten entsteht der Eindruck, nur noch zu funktionieren und von äußeren Erwartungen bestimmt zu werden.<br /><br />Dabei brauchen wir gerade diese Momente des Innehaltens, der Unterbrechung. Die Schriftstellerin Astrid Lindgren soll einmal gesagt haben, dass Menschen auch Zeit brauchen, um einfach nur dazusitzen und vor sich hinzuschauen. Ohne Ziel, ohne Absicht.</p><p>In dieser scheinbaren Untätigkeit liegt eine große Kraft. Wer zur Ruhe kommt, kann wahrnehmen, was für das eigene Leben wirklich wichtig ist. Wer innehält und sich nicht nur treiben lässt, kann das Eigene und Eigentliche entdecken.<br /><br />Momente der Ruhe eröffnen einen Raum für Fragen, die sonst leicht überhört werden: Was erfüllt mein Leben? Was trägt mich? Wonach sehne ich mich? Was gibt meinem Leben Sinn? Im Lärm des Alltags gehen diese leisen Fragen oft unter. Erst wenn wir innehalten und in uns hinein lauschen können wir sie wahrnehmen.<br /><br />Der katholische Theologe Johann Baptist Metz bezeichnete das Unterbrechen als die kürzeste Definition von Religion. Gemeint ist das bewusste Aussteigen aus dem Gewohnten, um Raum fürs Nachdenken, für Besinnung und Spiritualität zu schaffen. Um den Blick zu weiten und das eigene Leben in einen größeren Zusammenhang zu stellen. Um dem Leben eine größere Weite zu geben, die über das Alltägliche hinausreicht.</p><p>Gelegenheiten für Unterbrechungen gibt es viele: ein Spaziergang in der Natur, ruhige Minuten am frühen Morgen, die Meditation, eine persönliche Gebetszeit oder der bewusste Rückblick auf den vergangenen Tag. Eine Wallfahrt oder Pilgerreise, ein spirituelles Wochenende, stille Tage im Kloster. Solche Auszeiten entschleunigen und helfen, wieder selbst mit uns in Kontakt zu kommen.</p><p>Gerade in einer Zeit, in der vieles immer schneller, lauter und unübersichtlicher wird, gewinnen Unterbrechungen an Bedeutung und Wert.</p><p>Wer sich Zeiten der Ruhe gönnt, gewinnt Orientierung und neue Kraft. In den kleinen und großen Unterbrechungen des Lebens liegt die Chance, sich selbst neu zu begegnen – und dabei vielleicht auch Gott. Sie erinnern daran, was wirklich zählt und wesentlich ist. Und sie können helfen, das eigene Leben bewusst und entschieden auszurichten.</p>]]></content:encoded><category>Bad Kissingen</category><category>Einzugsgebiet Bad Kissingen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73797</guid><pubDate>Mon, 29 Jun 2026 14:58:25 +0200</pubDate><title>Gemeindereferentin Barbara Voll wechselt in den Pastoralen Raum Schweinfurt</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/gemeindereferentin-barbara-voll-wechselt-in-den-pastoralen-raum-schweinfurt/</link><description>Bad Kissingen/Schweinfurt (POW) Barbara Voll (47), Gemeindereferentin für den Pastoralen Raum Bad Kissingen, wechselt zum 1. September 2026 in den Pastoralen Raum Schweinfurt. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Voll ist im Jahr 1978 in Schweinfurt geboren und dort aufgewachsen. Sie studierte in Eichstätt an der Fachhochschule Religionspädagogik. 2002 trat sie als Gemeindeassistentin in den Dienst des Bistums Würzburg und wurde in Saal und Wülfershausen eingesetzt. 2004 erhielt sie die Beauftragung zur Gemeindereferentin und wirkte fortan in der Pfarreiengemeinschaft „Heidenfeld, Hirschfeld, Röthlein“. 2013 wechselte Voll in die Pfarreiengemeinschaft „Sankt Elisabeth, Garitz“. Ab 2018 war sie zudem in der Gemeindeberatung tätig. Im gleichen Jahr wurde sie zur Geistlichen Leitung der Kolpingsfamilie Garitz ernannt und behielt die Aufgabe bis Oktober 2024 bei. Ab 2019 erweiterte sich Volls Einsatzgebiet als Gemeindereferentin auf die Pfarreiengemeinschaften „Jesus – Quelle des Lebens, Bad Kissingen“, „Sankt Elisabeth, Garitz“, „Immanuel Oerlenbach“ und „Saalethal, Euerdorf“ und die Pfarrei Nüdlingen sowie die Gemeindeberatung. Zudem wurde sie 2019 zur Stellvertreterin des Kirchenverwaltungsvorstands für Ebenhausen-Alle Heiligen und Oerlenbach-Sankt Burkard bestellt. Seit Oktober 2025 ist Voll in Vollzeit für den Pastoralen Raum Bad Kissingen eingesetzt.</p><p>(2726/0646; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen</strong>: Foto abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Personalmeldungen</category><category>Rhön-Grabfeld</category><category>Schweinfurt</category><category>Bad Kissingen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73864</guid><pubDate>Fri, 26 Jun 2026 12:00:00 +0200</pubDate><title>Vier Frauen und ein Mann werden Gemeinde- oder Pastoralreferent/innen</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/vier-frauen-und-ein-mann-werden-gemeinde-oder-pastoralreferent-innen-2/</link><description>Beauftragungsfeier mit Bischof Dr. Franz Jung am Freitag, 17. Juli, im Kiliansdom</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg&nbsp;</strong>(POW) Vier Frauen und einen Mann beauftragt Bischof Dr. Franz Jung am Freitagabend, 17.&nbsp;Juli, um 17.30 Uhr bei einem Pontifikalgottesdienst im Würzburger Kiliansdom für den Dienst als Gemeinde- beziehungsweise Pastoralreferent/innen. Verena Deuchert wird als Gemeindereferentin beauftragt, Lea Brenner, Susanne Händel, Karolin Proksch und Markus Wissel als Pastoralreferent/in.</p><p><em><strong>Als Gemeindereferentin wird beauftragt:</strong></em></p><p><em>Verena Deuchert</em>&nbsp;(39) ist Gemeindeassistentin im Pastoralen Raum Elsenfeld. Deuchert, Jahrgang 1986, wurde in Miltenberg geboren und wuchs in Amorbach auf. Nach dem Abitur in Walldürn im Jahr 2006&nbsp;absolvierte sie einen Au-pair-Aufenthalt in Belgien. Im Anschluss studierte sie von 2007 bis 2014 in Tübingen Geschichte und Katholische Theologie und schloss mit dem ersten Staatsexamen ab. 2015&nbsp;begann Deuchert ein Referendariat am Ganztagesgymnasium Osterburken. 2015/16&nbsp;sowie 2017&nbsp;nahm sie eine Elternzeit und schloss 2018 den Pastoraltheologischen Kurs von „Theologie im Fernkurs“ ab. Als Gemeindeassistentin im Vorbereitungsdienst wirkte sie ab Januar 2018&nbsp;in der Pfarreiengemeinschaft „Um den Gotthard im Odenwald“. Dort absolvierte Deuchert von September 2018&nbsp;bis August 2019 auch das Berufspraktische Jahr. Im Schuljahr 2019/2020 war sie an der Grundschule Großheubach eingesetzt. 2020 wurde sie Gemeindeassistentin für die Pfarreiengemeinschaft „Christi Himmelfahrt, Kleinwallstadt“. Seit 2023 ist sie im Pastoralen Raum Elsenfeld eingesetzt. Deuchert ist verheiratet und Mutter zweier Kinder.</p><p><em><strong>Als Pastoralreferent/innen werden beauftragt:</strong></em></p><p><em>Lea Brenner</em>&nbsp;(29) ist Pastoralassistentin für den Pastoralen Raum Burkardroth. Brenner wurde 1997 in Heidenheim an der Brenz geboren und wuchs in Herbrechtingen auf. Nach dem Abitur am Buigengymnasium Herbrechtingen im Jahr 2015&nbsp;absolvierte sie einen Freiwilligendienst in Taizé. Von 2017 bis 2023 studierte sie Katholische Theologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg sowie am Institut Catholique de Paris und schloss als Magistra Theologiae ab. Seit 2023 ist sie Pastoralassistentin im Pastoralen Raum Burkardroth.</p><p><em>Susanne Händel&nbsp;</em>(27) ist Pastoralassistentin für den Pastoralen Raum Bergtheim-Fährbrück. Händel wurde 1998 in Würzburg geboren. Nach dem Abitur am Wirsberg-Gymnasium in Würzburg im Jahr 2017&nbsp;absolvierte sie ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Seniorenstift des Juliusspitals Würzburg. Von 2018 bis 2023 studierte sie Katholische Theologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und schloss als Magistra Theologiae ab. 2023 wurde sie Pastoralassistentin für den Pastoralen Raum Bergtheim-Fährbrück. 2025 wurde sie zudem für den Dienst als Präventionsberaterin im Bistum Würzburg beauftragt. Händel ist verheiratet.</p><p><em>Karolin Proksch</em>&nbsp;(27) ist Pastoralassistentin für den Pastoralen Raum Hammelburg. Proksch wurde 1999&nbsp;in Aschaffenburg geboren. Nach dem Abitur am Spessart-Gymnasium in Alzenau im Jahr 2017&nbsp;absolvierte sie einen Bundesfreiwilligendienst im katholischen Pfarrhaus Sankt Laurentius Kleinostheim. Von 2018 bis 2023 studierte sie Katholische Theologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der Universidad Pontificia de Salamanca (Spanien) und schloss als Magistra Theologiae ab. Seit 2023 ist Proksch Pastoralassistentin für den Pastoralen Raum Hammelburg.</p><p><em>Markus Wissel</em>&nbsp;(27) ist Pastoralassistent für den Pastoralen Raum Schwarzach am Main – Sankt Benedikt. Wissel wurde 1998 in Mömbris-Niedersteinbach geboren. Nach dem Abitur am Spessart-Gymnasium Alzenau im Jahr 2017 absolvierte er einen Bundesfreiwilligendienst in der Regionalstelle für Kirchliche Jugendarbeit (kja) Aschaffenburg. Von 2018 bis 2023 studierte er Katholische Theologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg sowie an der Universitá Cattolica del Sacro Cuore in Mailand (Italien) und schloss mit dem Magister Theologiae ab. Seit 2023 ist Wissel Pastoralassistent für den Pastoralen Raum Schwarzach am Main – Sankt Benedikt. Er ist verheiratet.</p><p>(2726/0635; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:&nbsp;</strong>Foto abrufbar im Internet</em></p><p>Quelle: Presse- und Informationsstelle</p>]]></content:encoded><category>Bad Kissingen</category><category>Einzugsgebiet Bad Kissingen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73746</guid><pubDate>Fri, 26 Jun 2026 07:52:03 +0200</pubDate><title>Wort zum Sonntag 28.06.2026</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/wort-zum-sonntag-28062026/</link><description>Pfarrer Wolf-Benjamin Gittermann, Wildflecken</description><content:encoded><![CDATA[<p class="western"><strong>Drück den Knopf!</strong></p><p>Shalom! - Frieden! In Israel begrüßt und verabschiedet man sich mit dem Wort für Frieden: Shalom. Wir wünschen uns auch Frieden. Wir wollen in Frieden leben und dass die Kriege endlich aufhören.</p><p>&quot;Habt mit allen Menschen Frieden.&quot; Das steht in der Bibel (Römer 12,18). Da würde jeder zustimmen.</p><p>Aber wenn man genauer hinschaut, dann betrifft das Wort mich selbst. Ich bin aufgefordert Frieden zu halten und Frieden zu machen: „Selig sind die, die Frieden stiften!“ sagt Jesus (Mt. 5, 9) Ich merke: mit allen Menschen Frieden haben, puh! Ganz schön schwer. Oft geht es mir mit Jesu Worten so, als wenn ich an einen Tigerkäfig herantreten, um das schöne Fell des Tieres zu bewundern. Auf einmal schießt eine mit Krallen bewehrte Pranke zwischen den Gitterstäben hindurch und will mich packen. Eine Sehnsucht nach Frieden und zugleich: eine schwere Aufgabe, die mir einiges abverlangt.</p><p>Frieden: Das bedeutet mehr, als dass man sich nicht gegenseitig umbringt. Friede bedeutet, dass zwischen Menschen alles in Ordnung ist.</p><p>Das Ziel ist hoch gesteckt: &quot;Mit allen Menschen&quot; denn zu allen Menschen gehören auch die, die schwierig, unzugänglich und abstoßend sind. Oder einfach auch die, die ich nicht mag, die mich nerven oder die mir schon mal wehgetan haben.</p><p>Wenn uns etwas Schlechtes passiert, wollen wir uns wehren und es dem anderen heimzahlen. Wie oft haben wir Böses mit Bösem vergolten? &quot;Ich werde es dir zeigen!&quot; „Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil!“</p><p>Wenn wir unsere Reaktion mal anschauen, können wir etwas Erstaunliches feststellen: Wir reagieren nur. Es ist, wie wenn der andere bei einer Maschine bestimmte Knöpfe drückt. Wir lassen uns ärgern und wollen es nicht auf uns sitzen lassen. Das bedeutet aber dann: der andere hat meine Knöpfe gedrückt und jetzt läuft bei mir ein bestimmtes Programm ab. Er beeinflusst mich dadurch und er spielt auf mir wie auf einem Klavier. Aber will ich das?</p><p>Böses mit Bösem zu vergelten, ist ein Handeln in Unfreiheit. Klar, dass daraus ein Teufelskreis entsteht: keiner will nachgeben, keiner will klein beigeben. Da ist das Laub, das von Nachbars Baum auf meinen Rasen fällt schon mal ein Grund zum Rechtsanwalt zu gehen.</p><p>Allerdings funktioniert es auch andersherum. &quot;Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.&quot; (Röm 12, 21) Das Bibelzitat geht so weiter: Es geht um einen Kampf oder Wettstreit. Werde ich verlieren, dadurch dass ich selbst Böses tue oder gewinne ich, indem ich den anderen Gutes tue und ihn damit gewinne? Lass ich den anderen meine Knöpfe drücken?</p><p>Ich kann auch großzügig sein, ich muss nicht auf alles, auch wenn´s mich ärgert reagieren. Ich kann aus dem Teufelskreis aussteigen. Dazu braucht ich aber Mut und Durchhaltewillen. Ich kann einen &quot;Freundlichkeitkreis&quot; starten der sich auf mein Umfeld auswirkt und abfärbt.</p><p>Auch aus einem freundlichen, wohlmeinenden und wohltätigen Initialzündung kann ein Zirkel entstehen: das eingebrachte Gute erzeugt neues Gutes und schafft fortgehend und zunehmend Frieden. „Überwinde das Böse mit Gutem!“</p><p>So soll es unter uns sein. Shalom!</p><p>Pfr. Wolf-Benjamin Gittermann, Wildflecken</p>]]></content:encoded><category>Bad Kissingen</category><category>Einzugsgebiet Bad Kissingen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73387</guid><pubDate>Fri, 19 Jun 2026 08:34:09 +0200</pubDate><title>Wort zum Sonntag 21.06.2026</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/wort-zum-sonntag-21062026/</link><description>Markus Waite, Pastoralreferent im Pastoralen Raum Hammelburg</description><content:encoded><![CDATA[<p class="western"><strong>Fürchtet Euch nicht</strong></p><p>… ein häufiger Satz in der Bibel, allein dreimal im Evangelium, das an diesem Wochenende in den katholischen Kirchen vorgetragen wird (Matthäus, Kapitel 10, Verse 26 - 33). Auch bei uns geht es häufig um Angst: Angst vor Krieg; um jemand, die oder der mir nahesteht; dass mein Betrieb zumacht; vor einer schlimmen Diagnose; vor einer unangenehmen Begegnung … Es scheint, Ängste sind Teil unseres Lebens. Aber wenn sie überhand nehmen, können sie allein schon krank machen.</p><p>Für viele ist Angst ein dauerhafter Begleiter: im Krieg, auf der Flucht oder wenn sie in einem Land leben, dessen Mächtige bestimmte Überzeugungen verfolgen, auch religiöse. Bei uns mussten im Nationalsozialismus und in der DDR mutige Gläubige mit Nachteilen und Gefängnis rechnen. Heute noch ist es in vielen Ländern für manche Gemeinschaften gefährlich, sich zu einem Glauben oder einer Lebensweise zu bekennen – christlich oder anders religiös, orientiert an Frauenrechten oder als queere Menschen. Und es gibt die, die an der Angst anderer verdienen oder daraus politischen Gewinn ziehen und sich Einfluss verschaffen. In der Geschichte waren auch die Kirchen nicht immun dagegen …</p><p>„Fürchtet euch nicht“, sagt Jesus zu seinen Freunden und Freundinnen. Offenbar hielt er das für nötig, nachdem er ihnen seinen Auftrag gegeben hatte: Geht mit meiner Botschaft auf die Straße. Denn sie mussten mit Anfeindungen rechnen – ebenso wie er selbst später und die frühen Christinnen und Christen, aus deren Zeit uns die Bibel überliefert ist. Hilft uns das in unseren Ängsten? In einer Wirtschafts- und Gesellschaftkrise? Mitten im Klimawandel? Angesichts von Kriegen gar nicht weit weg? Was hilft uns da?</p><p>Vielleicht mehr, was Jesus noch sagt: „Verkauft man nicht zwei Spatzen für einen Pfennig? Und doch fällt keiner von ihnen zur Erde ohne den Willen Eures Vaters. Bei Euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt.“ Also etwa: Ihr seid in Gottes Hand, und er lässt Euch nicht fallen. Auch nicht in Euren Ängsten. „Fürchtet Euch also nicht!“ Aber so ein Satz in Befehls-Form hilft nicht immer. Darum redet Jesus auch anders mit uns: Er lässt uns Spatzen anschauen – und Haare! Für ihn sind das Beispiele, wie Gott Weite und Nähe schafft. Was zählt, ist nicht, was wir bezahlen können, und nicht, was uns unmöglich erscheint: Er lässt uns vielmehr staunen. Über Gottes Art, den Dingen ihr Gewicht zu geben: „In Gottes Hand“ schrumpft die Angst und verliert ihre Macht.</p><p>Das heißt nicht, dass wir in Gottes Hand unsere eigenen Hände in den Schoß legen sollen. Denn gerade von dieser Basis aus – getragen und gehalten – können wir etwas tun gegen die Angst. So wie die Einsatzkräfte, die helfen, schützen und retten: Die Geborgenheit bei Gott kann sich spiegeln in den Kameradinnen und Kameraden, im Zusammenhalt einer Nachbarschaft, in der Solidarität miteinander. Vielleicht können das ja nicht nur die bei der Feuerwehr!</p><p>Wir können uns gegen Ängste rüsten und gegenseitig stärken, indem wir Halt und Unterstützung anbieten, Solidarität üben. Auch wo wir keine direkte Belohnung erwarten. Manchmal kann es gut tun, die Spatzen zu beobachten und uns daran zu erinnern: „Fürchtet Euch nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen!“</p><p>Markus Waite, Pastoralreferent im Pastoralen Raum Hammelburg</p>]]></content:encoded><category>Bad Kissingen</category><category>Einzugsgebiet Bad Kissingen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73386</guid><pubDate>Fri, 19 Jun 2026 08:24:11 +0200</pubDate><title>Pfarrer i. R. Monsignore Franz Leipold wird 70 Jahre alt</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/pfarrer-i-r-monsignore-franz-leipold-wird-70-jahre-alt-2/</link><description>Wildflecken/Erlenbach am Main (POW) 70 Jahre alt wird am Dienstag, 30. Juni, Pfarrer i. R. Monsignore Franz Leipold, zuletzt Teampfarrer („in solidum“) im Pastoralen Raum Erlenbach am Main.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Leipold wurde 1956 in Bad Kissingen geboren und stammt aus Wildflecken. Theologie studierte er in Würzburg. Bischof Dr. Paul-Werner Scheele spendete ihm am 22. Februar 1986 in Würzburg die Priesterweihe. Danach wirkte Leipold als Kaplan in Hessenthal-Mespelbrunn, Ochsenfurt-Sankt Andreas und Aschaffenburg-Sankt Pius. 1989 übernahm er die Pfarreien Röllbach und Mönchberg. Von 1990 bis 1995 war Leipold zudem Schulbeauftragter für das Dekanat Obernburg. Im Jahr 1991 übernahm er auch die Kuratie Schmachtenberg. Unter seiner Leitung wurde unter anderem das Pfarrheim von Röllbach neu erbaut, außerdem die Maria-Schnee-Kapelle in Röllbach, das Pfarrheim und die Pfarrkirche von Mönchberg sowie die Kirche in Schmachtenberg renoviert. Von 2001 bis 2010 war Leipold außerdem Priesterlicher Moderator von Niedernberg. Im Jahr 1995 wurde er zum stellvertretenden Dekan gewählt, von 2000 bis 2015 war er Dekan des Dekanats Obernburg. Von 2004 bis 2015 war Leipold zudem Regionalsprecher der Dekane vom Untermain und in dieser Funktion auch Mitglied im Diözesanpastoralrat. 2008 war er vorübergehend auch Pfarradministrator von Erlenbach am Main und Mechenhard. 2009 wurde Leipold Leiter der neu errichteten Pfarreiengemeinschaft „Sankt Wendelinus“ mit den Pfarreien Mönchberg und Röllbach sowie der Kuratie Schmachtenberg. Ab 2018 war er zudem zunächst Pfarradministrator, ab 2021 Pfarrer von Sommerau. Die Gemeinden Röllbach und Mönchberg ernannten ihn 2019 jeweils zum Ehrenbürger. Papst Franziskus zeichnete Leipold am 16. Oktober 2023 mit dem Ehrentitel „Monsignore“ („Kaplan seiner Heiligkeit“) aus. Ab April 2025 bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand im März 2026 wirkte Leipold als Pfarrer „in solidum“ im Pastoralen Raum Erlenbach am Main. Seither lebt er in Wildflecken.&nbsp;</p><p>(2526/0611)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong>&nbsp;Foto abrufbar im Internet&nbsp;</em><br />&nbsp;</p><p>Quelle: Presse- und Informationsstelle</p>]]></content:encoded><category>Bad Kissingen</category><category>Einzugsgebiet Bad Kissingen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73045</guid><pubDate>Fri, 12 Jun 2026 07:30:25 +0200</pubDate><title>Wort zum Sonntag 14.06.2026</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/wort-zum-sonntag-14062026/</link><description>Lea Brenner, Pastoralassistentin im Pastoralen Raum Burkardroth</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Säen, pflanzen, pflegen und ernten im Vertrauen auf Gott</strong></p><p>Auf meinem Balkon habe ich ein kleines Hochbeet. Darin wachsen zwei Erdbeerpflanzen. Sie haben jetzt schon zwei Winter überstanden und zu meiner Freude hat sich herausgestellt, dass nur die eine weiß blüht, die andere rot. Aber um die Blütenfarbe soll es gerade gar nicht gehen, sondern um die Ernte: In diesem Jahr habe ich schon etwa zehn Erdbeeren geerntet. So richtig lohnenswert klingt das gar nicht, aber ich habe mich über jede einzelne mehr gefreut als über ein ganzes Pack gekaufte! Was man selbst gepflanzt, gepflegt und geerntet hat, schmeckt gleich doppelt gut. Im Sonntagsevangelium dieser Woche geht es auch um eine Ernte. Nicht um die Erdbeerernte, sondern um die Ergebnisse der Bemühungen der Jüngerinnen und Jünger und von Jesus.</p><p>Ernten, das wissen nicht nur Beschäftigte in der Landwirtschaft, erfordert eine gewisse Vorarbeit, Vorarbeit die in den meisten Fällen schon Monate vorher beginnt. Wer sich nicht gut auskennt in diesem Prozess (und manchmal auch die Erfahrenen) macht schnell mal einen Fehler: Zu wenig gegossen, zu viel gegossen, an der falschen Stelle gepflanzt, nicht richtig gedüngt… Der Katalog ist lang. Und auch wenn ich alles richtig mache, kann doch was schief gehen: Es regnet zu viel oder zu wenig, Schnecken oder andere Schädlinge machen sich über meine Pflanzen her, später Frost schädigt die Blüten, oder die Pflanze wächst aus unerklärlichen Gründen einfach nicht. Die Ernte hat man im Vorfeld nicht in der Hand.</p><p>Wer ernten will, muss anfangen. Ohne Saat oder Pflanzung geht sehr selten etwas. Man muss sich aufrappeln, Samen oder Pflanzen besorgen, sich einlesen und dann loslegen. Wenn es dann aber soweit ist und man ernten kann, dann ist die Freude groß. Und da ist Dankbarkeit, der wir besonders an Erntedank Ausdruck verleihen. Dankbarkeit, dass auch das unwägbare ein gutes Ende gefunden hat.</p><p>Säen, pflegen, ernten, das kann man jetzt ganz bildlich betrachten, oder man geht auf die Metaebene: Auch in unserem Leben säen, pflanzen, pflegen und ernten wir. Kleine Dinge wie gute Worte, große Dinge wie die Entscheidungen über Arbeitsstellen. Beim Säen, Pflanzen und Pflegen können Fehler passieren. Kleine und große, folgenreiche und schnell vergessene. Fehler macht nur der nicht, der nie etwas wagt. Und trotz aller Vorsicht haben wir das Leben und unseren Lebensweg nicht komplett in der Hand. Das Leben ist bis zu einem gewissen Grad unwägbar, unplanbar. Und vielleicht macht gerade dieses unwägbare und verletzliche das Leben besonders wertvoll.</p><p>Aber eines ist sicher: Bei aller Unberechenbarkeit und Möglichkeit zu Fehlern: Wer gar nicht erst anfängt, losgeht, pflanzt, der kann auch nicht ernten. Mit den Worten des Katholikentages also: Hab Mut, steh auf! Pflanze, säe und hoffe auf eine gute Ernte! Auch dann ist nichts garantiert. Aber hier dürfen wir als Christinnen und Christen darauf vertrauen, dass Gott unseren „Anbau“ begleitet und dass er es ist, der unser Mühen vollendet.</p><p>Lea Brenner, Pastoralassistentin im Pastoralen Raum Burkardroth</p>]]></content:encoded><category>Bad Kissingen</category><category>Einzugsgebiet Bad Kissingen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72998</guid><pubDate>Wed, 10 Jun 2026 14:20:57 +0200</pubDate><title>Priesterseelsorger Pater Jakob Olschewski entpflichtet</title><link>https://kg.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/priesterseelsorger-pater-jakob-olschewski-entpflichtet/</link><description>Würzburg/Münnerstadt (POW) Augustinerpater Jakob Olschewski (70) ist rückwirkend zum 1. Mai 2026 als Priesterseelsorger in der Diözese Würzburg entpflichtet worden. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Er ist weiterhin als Rector ecclesiae der Klosterkirche Sankt Michael in Münnerstadt tätig. Olschewski wurde 1956 in Walsrode (Niedersachsen) geboren. Er studierte von 1975 bis 1981 in Frankfurt-Sankt Georgen und Freiburg Theologie. Die Priesterweihe empfing er am 28. Mai 1983 in Hildesheim. Als Kaplan wirkte er in Hamburg und Celle. Pfarrer war er in Giboldehausen und Wollbrandshausen im Eichsfeld sowie in Wolfenbüttel. Danach trat Olschewski dem Augustinerorden bei und legte 2007 die Ordensgelübde ab. Im gleichen Jahr wurde er mitarbeitender Priester in Münnerstadt. Von 2019 bis 2023 war Olschewski Wallfahrtsseelsorger und Rector ecclesiae an der Wallfahrtskirche Fährbrück. Im Jahr 2023 wurde er zum Priesterseelsorger im Bistum Würzburg und Rector ecclesiae an der Wallfahrtskirche Sankt Michael in Münnerstadt ernannt.</p><p>(2526/0588; E-Mail voraus)<br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Personalmeldungen</category><category>Bad Kissingen</category></item></channel></rss>